adidas „Kreuzberg Superstars“, Berlin – Recap + Fotos

Ehrlich gesagt konnte der Abend des letzten Donnerstags gar nicht schlechter beginnen. Für unseren Redakteur.

Kreuzberg Allstars

Kollege Dennis musste nämlich live miterleben wie Alba Berlin das fünfte und entscheidende Halbfinalspiel der Playoffs um die deutsche Meisterschaft gegen den FC Bayern München Basketball verlor – nach Verlängerung?!

Und mit dieser Niederlage im Gepäck, ging es dann ins Prince Charles, zur zweiten Auflage der adidas Kreuzberg Superstars. Da die erste Party, dieser hoffentlich noch lange andauernden Reihe, schon ziemlich gelungen war, hatte der Kollege die Hoffnung, hier etwas Aufmunterung zu finden. Und so kam es dann auch!

Kreuzberg Allstars

Seine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Während Berlin-typisch vor ein Uhr morgens erst einmal gar nichts ging, war das Prince Charles aber gegen zwei Uhr sowohl auf der Tanzfläche als auch im Außenbereich ordentlich gefüllt.

Der Sound überzeugte übrigens ab der ersten Minute.

Wenn du in den Club kommst und der erste Song, den du hörst, von unserem Freund Torch kommt und von einer Zeit erzählt, als man (noch) ein Star war, dann kann der Abend eigentlich gar nicht mehr schlecht werden. Wenn sich dann 80er Jahre Pop-Classics und Deutschrapklassiker die Hand geben, mag das vielleicht etwas strange klingen, verbreitet aber sehr schnell verdammt gute Laune und animiert noch viel schneller zu energiegeladenen Tanzeinlagen samt Mitsingen.

Kreuzberg Allstars

Doch bei Kreuzberg Superstars geht es ja bekanntlich um eine Back2Back Crew Jam. Ein DJ-Team auf der linken Bühne, ein DJ-Team auf der rechten Bühne, dazwischen die Crowd. Und folgerichtig stellt die gerade beschriebene musikalische Untermalung nur den Sound EINER Crew da. Die Jungs und Mädels von Muschi Kreuzberg zum Beispiel glänzten an diesem Abend natürlich eher mit traplastiger Musik während FRNKFRTBRDI, dem Namen entsprechend, mit Haftbefehl und Diplomats den Club zum Überkochen brachte.

Kreuzberg Allstars

Ob Der Bomber der Herzen, die Kitty Cheng Bar Gang oder das hauseigene Prince Charles Soundsystem – jede Crew hielt sich in ihren Sets an einen bestimmten Sound und sorge somit für eine überraschende musikalische Breite, die bei partyhungrigen Gästen wohl keine Wünsche offen gelassen hat.

Zu welcher Morgenstund Dennis dann letztendlich Club verlassen hat, weiß er nicht mehr so genau, aber er tat es mit einem dicken Grinsen und dem Wissen mal wieder eine verdammt gute Nacht gehabt zu haben.

Danke dafür, adidas – Die Misson „Aufmunterung“ wurde mehr als erfüllt!