Defanzy – Der Lifeservice! [Werbung]

Defanzy ist ein Lifeservice, etwas Neues. Eine Seite, die dein Leben mit spannenden Geschichten und guten Ideen bereichern möchte.

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Defanzy ist etwas für jeden von euch. Denn egal, wie ihr tickt und was ihr so tut, Defanzy hat Content für euch, der euch interessieren könnte und Stories, die euer Leben im besten Fall bereichern.

In einer in dieser hoch technischen und modernen Welt, werden häufig die einfachen Dinge des Lebens vergessen. Sie spielen keine Rolle. Damit das nicht so bleibt, kümmert sich Defanzy nun darum, dass das nicht so bleibt.

Spirit, Welt, Ratio, Liebe und Pionier. Das sind die fünf Begriffe, welche bei Defanzy als Überschriften fungieren. Also gut.

Wenn ich einen Text für Defanzy schreiben würde, müsste ich diesen in die Kategorie „Pionier“ einordnen. Weil ich damals, Ende der 90er Jahre des letzten Jahrtausends mit ein paar Menschen in Köln einen Ableger der Zulu Nation gegründet habe. Wir waren Pioniere. So wie Advanced Chemistry einige Jahr zuvor – als erste deutsche Rap-Crew mit deutschen Texten für Furore sorgten. Mein „Pionier sein“ begann, nachdem ich mit Afrika Bamabaataa in Berlin sehr lange über die Situation der Hip Hop Kultur und die Zulu Nation in New York gesprochen habe. Er lud mich ein, als Chapter-Leader, die Zulu Nation in meiner Umgebung aufzubauen.

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Am Ende dieses Nachmittags, kurz nach Weihnachten 1997, welchen wir in der Lobby eines großen Berliner Hotels verbracht hatten, war klar, dass ich ein Pionier sein und mit Urgesteinen des deutschen Raps versuchen wollte, diese Organisation auch bei uns zu etablieren, sie zu führen und die ihre grundlegenden Werte, an die Kids in Deutschland zu bringen.

So geschah es auch. In Köln wurde ein Zulu Nation Chapter gegründet, welches ich auch eine gewisse Zeit führte und welches sehr illustre, nette, spannende und bekannte Persönlichkeiten als Mitglieder hatte. Aber das „Pionier sein“ endete für uns nicht mit der Gründung und den regelmäßigen Treffen in Köln-Stammheim – Nein! Wir organisierten Partys, ohne wirklich Geld zu haben … bildeten eine Struktur und eine Art Familie, die danach noch einige Zeit recht aktiv und mit gutem Vorbild in Köln und Umgebung die „guten Seiten“ der Hip Hop Kultur heraus arbeitete.

Damals wurde ich oft kritisiert, belächelt, als Sektenjünger betitelt und angefeindet … viele waren neidisch und fragten sich, wieso gerade ich dieses Amt bekleidete, eng in Kontakt mit New York stand und wieso das ganz Konstrukt Zulu Nation erst einmal so gut funktionierte.

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Irgendwann musste ich studieren und verließ Köln. An diesem Tag endete auch mein mein Engagement in diesem, meinem, Chapter. Als dann, einige Jahre später, mein Mentor und Fürsprecher innerhalb der Organisation in New York City, Michael „Lucky Strike“ Corral, verstarb – endete nach weit über 10 Jahren das Interesse, noch einmal aktiv werden zu wollen. Mit ihm starb auch mein Pioniergeist. Aber die Erinnerungen an viele viele New York-Besuche, Festival und Konzerte dort … blieben.

Das ist meine Geschichte, kurz gefasst, zum Thema „Pionier sein“. Diese würde ich so (oder ähnlich) bei Defanzy veröffentlichen – würde man mich fragen.

Ich empfehle euch, diese Seite einmal mit Sinn und Verstand zu besuchen und euch den bereits veröffentlichten Content anzuschauen. Es lohnt sich.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Defanzy.