Mit Warsteiner bei José González auf der c/o pop

An den vergangenen vier Tage sorgten im Rahmen des zwölften C/O Pop Festivals internationale Stars, gefeierte Newcomer und die Musik-Hypes von Morgen für einzigartige Momente auf Kölner Bühnen.

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Bester Blick und kühle Drinks

Am vergangenen Freitag ermöglichte die Warsteiner Brauerei die beste Sicht auf das Konzert des schwedischen Sängers und Songwriters José Gonzáles im Kölner E-Werk. Dank kühler Erfrischung und mit einem Blick von der Empore ließ sich der Auftritt bei den heißen Kölner Temperaturen genießen.

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Wer aber jetzt erwarten würde, dass es dort die Riesenparty gegeben hat, irrt sich leider gewaltig. Statt dessen bot José Gonzáles mit seiner Band streichelnden Folk, mit gerade genügend Perkussion und Begleitung um die filigranen Songs nicht zu erdrücken.

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Chilliger musikalischer Kurzurlaub im Kölner E-Werk

Das Publikum lauschte den Klängen des Schweden mit den argentinischen Wurzeln voller Spannung und mucksmäuschenstill, was eher den Eindruck einer Messe ohne religiösen Krimskrams erwecken ließ. Mit „Hand On Your Heart“, einem Cover von Kylie Minogue was im Original eher in eine Rollschuhdisko passt, adapiert Gonzalez künstlerisch so gekonnt und zart, dass es sich eher wie ein Song von ihm anfühlte, den die Australische Pop-Diva zum quietschen gebracht hat.

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Doch weder dieser, noch die beiden folgenden Songs „What Will“ und „Leaf Off/ The Cave“ von seiner aktuellen Platte lassen dem Publikum die Chance zum wegdösen. Denn José weiß einfach wie man zerbrechlichen Singer-Songwriter-Folk so beschleunigt, dass man ihn live und ohne Langeweile aufführt.

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Dabei erinnert er stilistische ein wenig an die Gitarrenmusiker der 1960er und 70er Jahre im Stile eines Cat Stevens, was er auch mit der Lagerfeuer-Version von Massive Attacks „Teardrop“ unterstreicht. Am Ende des Abends und diesem musikalisch-chilligem Kurzurlaub genießen wir noch ein paar kühle Warsteiner Ginger und Warsteiner Lemon um weder durstig noch #musikdurstig nach Hause zu gehen.