Tissot T-Touch Expert Solar Titan

Uhren sind mein Ding. Keine Frage. Egal, ob sie aus Japan kommen und für verhältnismäßig kleines Geld zu haben sind oder aus der Schweiz – für ein paar Euro mehr.

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Uhren sind spannend. Egal aus welcher Preisklasse sie stammen.

Wir arbeiten ja bereits seit Frühjahr 2015 mit dem renomierten Juwelier Brogle aus Esslingen am Neckar zusammen. Daran soll sich auch in diesem Jahr nicht ändern. Und genau darum, nutze ich ab jetzt die Chance, mir immer wieder Uhren anzusehen und auszuprobieren, die vorher nicht auf meiner „Wunschliste“ standen.

Die Tissot T-Touch Expert Solar Titan ist so eine Uhr.

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Oft habe ich sie schon in den Schufenstern diverser Händler liegen sehen und fand ihr martialisches Äußeres immer spanned. Auch ihre Größe gefiel mir – immerhin wirkt sie am Arm noch etwas größer als die Breitling, die wir im letzten Jahr hier auf der Seite hatten. Ist sie aber nicht. Sie misst ebenfalls 45 Millimeter. Was für eine Uhr an einem normalen Männer-Handgelenk schon ordentlich ist. Dazu kommt kratzfestes Saphirglas, ein Edelstahlboden und nur zwei Drücker an der Seite. Aber dazu später mehr.

Silber oder Schwarz müssen Uhren sein, bei mir. Kein Firlefanz, keine bunten Extras oder Spielerein. Genau darum war es immer die schwarze T-Touch Expert Solar mit Titangehäuse, auf die mein Auge fiel.

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Letzte Woche dann lag sie hier vor mir. Unsere Freunde von Brogle hatten sie mir geschickt. Zum Ausprobieren. Da ich jetzt weder Taucher, Pilot oder Aktivsportler bin, zählt für mich einfach immer erst einmal die Optik und ob die Uhr kann, was ich brauche. Was – zugegebener Maßen – nicht viel ist.

Die sie ist ein wahrer Alleskönner. Die Uhr verfügt über ein Barometer, einen Höhenmesser und eine Rundenzeiten-Angabe. Wer weiß, was noch so kommt in meinem Leben – aber aktuell ist das alles „nice to have“, wird aber nicht benötigt.

Der Clou für mich hingegen ist, dass sie von Sonnenkraft angetrieben wird.

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1999 hat Tissot das erste Modell der T-Touch präsentiert und damit ziemlich schnell viele neue Freunde gefunden. Die Fülle der Funktionen über das Berühren des Uhrenglases zu steuern und nicht – wie bislang üblich über die Knöpfe an der Seite – war technisch so sensationell wie in der Handhabung simpel. Und es sieht ziemlich cool aus, wenn die Zeiger plötzlich hin und her schwingen, um sich ihre neue Position zu suchen.

2014 folgte dann die Expert Solar, die sowohl die Energie der Sonne mit der bereits erwähnten Touch-Funktionalität zu kombinieren.

Wie schon gesagt: Die Anzahl der Funktionen ist riesig. Wanderer und Skifahrer schwören auf den Höhenmesser, Menschen auf Booten auf den Count-down-Zähler der Regattafunktion, Viel- und Weitflieger auf die zweite Zeitzone, die man definieren kann. Rennfahrer benötigen die Rundenzeiten-Angabe und die Barometerfunktion wagt Wetterprognosen. Wecker, Alarm, Stoppuhr, Kompass, Timer… etc. sind hier natürlich ebenfalls mit an Bord.

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Dazu kommt das sehr coole und dezente Design des Zifferblattes und die Tatsache, dass auch ein Jahr in einer Uhrenbox der Tissot T-Touch Expert Solar nichts anhaben kann – so wie einer mechanischen Uhr. Uhr anziehen und los. Alle Einstellungen sind noch so, wie Monate zuvor vorgenommen. Denn auch ohne Sonnenlicht läuft die Uhr etwa ein Jahr lang weiter und behält alle Daten.

Klingt gut? Ist es auch. Wir haben die Uhr natürlich nicht so umfassend getestet, glauben ab er dem, was der Hersteller verspricht und viele Besitzer der Tissot im Netz erzählen. Denn die würden ihre Uhr nicht wieder hergeben.

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Auf unserer All-Time-Wunschliste steht die Tissot T-Touch nach diesen Tagen mit ihr nun auf einem guten Paltz, recht weit oben. Mal schauen, ob ich bald vielleicht schon mit der coolen und robusten Solaruhr am Arm gesichtet werde.

Die Fotos hier stammen von Andre Duhme, der mich mit der Uhr fotografiert hat.

Alle Infos run um die Uhr findet ihr hier, auf der Brogle Webseite.