Musik fürs Wochenende – A$ap Ferg & Eko Fresh

Diese Woche erscheinen die neuen Alben von A$ap Ferg und Eko Fresh. Wir haben uns beide angehört.

Den Anfang macht einer Harlem´s feinster, A$ap Ferg, dessen neues Album „Always Strive and prosper“ heute erscheint. Die Erwartungen sind, spätestens nach A$ap Rockys endgültigem Durchbruch als Megastar, ohnehin schon riesig, die ausgeschriebene Form des A$ap Akronyms als Albumtitel macht es da nicht einfacher. Was also tun in so nem Fall?

Am besten dem Crewnamen treu bleiben, was am Ende dann überraschend vielfältig wirkt, aber trotzdem in sich schlüssig ist, so sehr das A$ap Universum eben in sich schlüssig sein kann. Aber Chuck D und Mama Ferg auf nem astreinen Soul-Tune zu featuren und auf der gleichen Platte auch Trap n Crack Geschichten zu erzählen und nebenbei Clubs abfackeln ohne, dass es auch nur im Ansatz gekünstelt wirkt, das muss man auch erstmal hinbekommen. Vielleicht hätten es 2, 3 Tracks weniger auch getan, aber trotzdem: dope Platte!

 

Neben A$ap Ferg bringt auch Eko sein neues Album „Freezy“ heute raus. Der Platte ging bereits eine unfassbar umfangreiche Promophase mit Videos, Statements, Liebestracks an Politikerinnen und eigtl. der kompletten Promoklaviatur voraus und es wird interessant sein wie sich das auf den Erfolg des Albums auswirken wird. Musikalisch hat Eko mittlerweile einen Platz gefunden, der zwischen klassichem Bummtschak, G-Funk und Pop-Melodien genug Platz für seine Vielseitigkeit als MC bietet.

Das mag der ein oder andere als Anbiederung verstehen, wer aber Ekos Karriere bisher verfolgt hat, für den stellt das keine Überraschung dar. Es bleibt aber am Ende ein Manko, das sich auch durch Ekos Karriere zieht: Das Album ist zu lang. Hier wäre weniger sehr viel mehr gewesen, klingen einige Nummern leider irgendwie zu sehr nach „schonmal gehört“ grade auch im Vergleich mit Eko selbst, Songs wie „Raplexikon (Band 2)“ und „HipHop Kanake“ seien hier stellvertretend genannt.