Macklemore als erster Nicht-Politiker in präsidialer „Weekly Adress“ dabei

Große Ehre für Macklemore: Der Rapper aus Seattle durfte als erster Nicht-Politiker in einer „Weekly Adress“ des US-Präsidenten teilnehmen. Thema der Ansprache: die große Suchtproblematik in den USA.

Die Zahl der Toten aufgrund des Konsums von Opiaten hat sich in den USA laut Obama seit 2000 verdreifacht. Macklemore, selbst einst abhängig und mittlerweile clean, ist in der Beziehung ein idealer Gesprächspartner um die Menschen zu erreichen, vor allem die jungen, gilt diese Gruppe gemeinhin als besonders gefährdet.

Er erwähnt, dass Sucht keine Grenzen kenne und niemanden diskrimiere, weder Arme noch Reiche, Stadt- oder Landbevölkerung und dieses Thema alle angehe und auch gemeinsam bewältigt werden müsse.

Parallel zur Weekly Adress hat Präsident Obama auch einen Vorschlag in den Congress eingereicht, Gelder in Höhe von 1.1 Mrd. Dollar für Forschungs- und Behandlungszwecke im Bereich der Suchtkrankheiten zu bewillgen. 500 Millionen Dollar stehen bereits zur Behandlung von Überdosis Patienten verfügbar.

Ein wichtiges Thema, dass hier gut aufgefriffen wird und nicht zuletzt dank der Prominenz Macklemores sicherlich auch Leute erreichen wird, die sich ansonsten eher nicht für Politisches interessieren.