Musik fürs Wochenende

Endspurt am letzten Arbeitstag der Woche, die Erholung und der süße Müßiggang sind ganz nah! Damit auch die musikalische Untermalung der arbeitsfreien Zeit passt, hier in kleiner Blick in heute erscheinende Platten.

Da wäre zum einen „The Getaway“ von den Red Hot Chilli Peppers. Derzeit sind sie auf Festivaltournee auf den Bühnen der ganz großen Festivals zu sehen, heute erscheint ihr elftes Album „The Getaway“. Das erste ohne Rick Rubin übrigens, stattdessen schlief diesmal Danger Mouse auf der Couch diesmal produzierte Danger Mouse das Album exekutiv. Tut dem Sound nicht wirklich einen Abbruch, es sind eindeutig die Red Hot Chilli Peppers mit ihrem Trademark Sound. Der ganz große Hit will sich nach den ersten Durchläufen noch nicht einstellen, aber a) dafür ist noch Zeit und b) sofern man der Musik von Anthony Kiedis und Co. zugeneigt ist wird man auch mit diesem Album ohne Welthit seinen Spaß haben.

Von The Game erscheint heute der gleichnamige Soundtrack zur Dokumentation „Streets of Compton“. Ob man das jetzt als eigenständiges Album werten möchte oder ausserhalb kanonischer Diskographien liest sei jedem selbst überlassen, angesichts der leider ziemlichen Durchschnittlichkeit würden wir dazu neigen das unter „sonstige Projekte“ zu verordnen. Dabei ist das hier keinesfalls schlecht, aber wer wie The Game erst im letzten Jahr eins der besten Alben in selbigen abgeliefert hat und dabei sowohl im Umfang als auch in der Qualität mehr als amtlich abgeliefert hat, der muss sich nun mal daran messen lassen. Ist halt so ein bisschen die Crux an The Games Karriere, ging seit seinem Debüt ja im Endeffekt andauernd so. Nun also halt mal wieder ein wie gesagt durchschnittliches Release, „Roped Off“ mit Problem und Boogie sind das Highlight der Platte.

Der englische Singer-Songwriter Jake Bugg macht bei seinem dritten Studioalbum alles „On my own“ und produziert es größtenteils selbst. Der Anspruch sich selbst beweisen zu wollen zieht sich auch durch, das Album versucht stilistisch eine relativ große Bandbreite an Genres abzudecken, neben Country und eben klassichen Singer Songrwiter Songs versucht sich Bugg unter anderem an Uptempo Nummern, Indie Pop-Rock und sogar einer HipHop Nummer. Ehrlicherweise muss man sagen, dass keine dieser Genreübungen wirklich gelingen, die stärksten Momente der Platte sind zweifellos die Country und Singer-Songwriter Stücke – dort wo Jake Bugg zu Hause ist. Diese schaffen aber auch direkt den Weg in die Rotation.

Wir wünschen euch viel Spaß mit der diese Woche erschienenen Musik und hoffen ihr habt 1 entspanntes Wochenende.