smart living mit EWE | Auf dem Weg zum Smart Home!

Smart Home! Was sagt euch das? Nein, wir sprechen nicht von „App connected“ – Devices, die ja teilweise auch als Teile eines smarten Zuhauses angesehen werden, sondern von intelligenten Tools und Mechanismen, die euer Zuhause intelligenter machen.

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Smart Home – hört man derzeit überall: Im TV. Im Radio. Jetzt haben wir es sogar als Thema auf HYPES ARE US. Wieso? Weil ich aktuell aktiv – aber langsam – daran arbeite, unser Zuhause schlauer zu machen. Unsere Lampen in der untersten von drei Etagen lassen sich alle per App auf iPad, iPhone und Apple Watch steuern. Mit den richtigen Birnen kann man auch Lichtsituationen hinzufügen, also farbiges Licht. Außerdem kann ich per App unsere Haustüre entriegeln und – für wen auch immer – öffnen. Außerdem kann ich sehen und hören, wer vor der Türe steht, kann Fotos der Person machen und werde – auf Wunsch – durch den Bewegungsmelder darüber informiert, dass sich jemand auf meinem Grundstück aufhält. Soviel Smart Home kann ich aktuell bieten.

Smart Home. Aber was ist das genau? Bin ich schon auf dem richtigen Weg, mein Zuhause smart zu machen?

Fragt man zehn Unternehmen, was Smart Home eigentlich ist, erhält man zehn Antworten. Vorab einmal kurz definiert: Es geht hier tatsächlich nicht um all die Entertainment-Funktionen, die Apple oder Amazon so planen – es geht um wirklich Bodenständiges:  Ich sehe Smart Home als ein technisches Verfahren für Wohnräume. Im Mittelpunkt steht eine Erhöhung von Wohnkomfort und Lebensqualität, Sicherheit und Energiekosten-Ersparnis auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Haushaltsgeräte. Ok! Lampen sind cool, Türschlösser auch – und auch Bluetooth- bzw. Multiroom-Streaming per WiFi ist Klasse! Aber das ist nur Beiwerk!

Smart Home ist: Sicher Leben und Kohle sparen. Kling interessant? Klasse! Ich selbst nutze Birnen von Osram und Philips und die ziemlich coole Doorbird – Türklingel – das war für mich bisher Smart Home. Dass ich das bisher so nannte, offenbart ja mein Problem: ich wusste nicht so genau, was der Begriff beinhaltet.

Und wenn man dann mal weiß, was es heißt, muss man wissen, was es kann. Um all die vernetzten Lampen, Heizungen, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Spülmaschinen, Öfen oder Kühlschränke als echten Mehrwert kommunizieren zu können, müssen die Menschen leicht begreifen, wie es klappt und was es wirklich bringt.

Ich war – nachdem mir klar wurde, dass ich mit ein paar Birnen, Apps und einer Türklingel nicht wirklich aktiv bin, in Sachen Smart Home, bei diversen Herstellern und ließ mir erklären, warum ich nun gerade eine Waschmaschine brauche, die ich per DLC zum einen „Silent Night“-Waschmodus aufrüsten kann. Oder eine, die ich vom Büro oder dem Auto aus steuern kann. Die Vorteile erkenne ich definitiv – aber so richtig klar wurde mir das erst, als ich länger darüber nachdachte.

Mir war dabei egal, wie stark der Schleudergang ist oder in welchem WLAN das Gerät arbeitet. Ich war von der Haptik fasziniert, genauso wie vom Aussehen der Geräte. Küchen werden in einigen Jahren aussehen, als seien sie direkt einem Star-Trek-Film entsprungen. Man muss es selbst erleben und ausprobieren. Alles cool. Aber auch verdammt teuer.

Der Oldenburger Energiedienstleister EWE hat die aktuellste aller GfK-Studien zum Thema veröffentlicht.

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Und die Studie verheißt Gutes: Die Mehrheit aller Deutschen möchte intelligent wohnen. Angst um Privatsphäre und Kosten sind die größten Argumente der Skeptiker.

Geht es um die Möglichkeit, Energiekosten senken und den Wohnkomfort steigern zu können,lässt dies die Mehrheit aller Deutschen aufhorchen. 65,2% interessieren sich auf Grundlage dieser Möglichkeiten, für die Welt des Internet of Things. 22,1% der Deutschen sind skeptisch und desinteressiert. Gründe dafür liegen primär in den zu hohen Kosten (46,4%) und der Furcht vor dem Verlust der Privatsphäre (39%).

Ein Drittel der Desinteressierten, gaben an den Nutzen von Smart-Home-Lösungen nicht zu erkennen (38,2%).

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Arne Sextro, Produktmanager für smart living bei EWE erklärt: „Je genauer Anbieter ihre Leistungen beschreiben, desto höher ist das Interesse an Smart Home-Lösungen“.

Ein konkret beschriebenes Szenario innerhalb der Studie zeigte eine deutliche Steigerung des Interesses. So gaben 71% an, das vorgestellte Feature auch nutzen zu wollen.

Zu hoch sieht der Großteil der Skeptiker die Kosten. Lösungsansätze zur Verringerung der Zweifel, wie klare Preisstrukturen und Kommunikation, führen nur bedingt zu einem Umdenken. So antworteten nur 22% der Zweifler mit einem „Ja“ auf die gebotenen Lösungsansätze und 51% blieb konsequent beim „Nein“.

„Die Skepsis rührt daher, dass viele Smart Home-Angebote intransparent sind und dem Kunden zu viele, für ihn nutzlose, Komponenten bieten. Es werden sich nur die Angebote durchsetzen, deren Nutzen-Kosten-Faktor direkt erkennbar ist”, so Sextro weiter.

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Große Bedenken gegenüber Smart-Home-Lösungen, liegen in der Sorge um die Sicherheit und der Furcht um die Privatsphäre. Zwischen 77% und 81% der Über-50- und der Über-60-Jährigen sowie der Unter-20-Jährigen verneinten die Frage, ob Smart-Home-Lösungen in Frage kommen, wenn Daten in TÜV-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland gespeichert werden. 56,1% der 20-29-Jährigen wurden von einem Nein abgebracht.

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„Der gefestigten Grundskepsis müssen wir mit noch stärkerer Aufklärung über die höchsten Sicherheitsstandards begegnen, wie wir sie beispielsweise in unserem regionalen Rechenzentrum für unser smart living-Angebot erfüllen”, so Sextro weiter.

Überforderung

Ein Viertel (35,8%) der Skeptiker sehen die Installation als zu kompliziert. Die Lösung dafür so Sextro, sind „maßgeschneiderte Smart-Home-Angebote, die den Wohnkomfort erhöhen und gleichzeitig die Komplexität reduzieren.“ Kompetente Hilfestellungen bei Installationen brachten 56% der Skeptiker von einem Nein ab.

ewe-smart-home-living-studie-6Seht ihr das genauso? Das es interessant, aber zu teuer oder – wenn es das nicht ist – zu kompliziert ist? Mir ist klar, dass man beim Installieren von einigen Smart Home – Devices sicher Hilfe benötigt, von Fachleuten. Aber viele Dinge kann man durchaus selber installieren. Selbst wenn man zwei linke Hände hat, wie ich. Ernsthaft!

In Kürze werde ich darüber berichten, wie es ist, sein Zuhause Stück für Stück ein wenig smarter zu machen. Ich freue mich schon jetzt wie verrückt darauf, dass mir beim Verlassen des Hauses mitgeteilt wird, dass noch Fenster offenstehen oder welches meiner angeschlossenen Geräte gerade noch in Betrieb ist.

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Auch sehe ich es als ziemlich großen Mehrwert an, dass ein Bewegungsmelder zuvor definierte Lichter aktiviert, wenn jemand mein Grundstück betritt oder dass das Licht angeht, wenn ich mich – bzw. mein Smartphone – dem Haus nähert. Oder aber die WiFi-Kameras, die mir stetig einen zusätzlichen Blick in unseren Garten oder vor unsere Haustür gewähren.

Wie gesagt: Ich werde in Kürze aufrüsten und bezahlbare Smart-Home Technologien in meinen Haushalt einbinden – und miteinander verknüpfen!