Mein Apple MacBook Pro 2016 hat keine Touch Bar! Wieso?

Ich habe ein neues MacBook Pro 2016 gekauft. Das neue Modell von Apple. Das, das alle irgendwie nur so halbgeil finden – es aber doch alle haben wollen.

MacBook Pro 2016 Apple Bestellung ShopIch bin umgestiegen. Von einem 2015er MacBook mit 1,2 Ghz, welches mir, trotz kleinem Intel M-Prozessor und nur einem USB-C Steckers echt Freude bereitet hat. Es war klein, leicht und damit mobil. Der Akku hielt einige Stunden und ich konnte damit immer und überall arbeiten.

Wie ich in diesem Artikel bereits erzählt habe, nutze ich seit 1998 Apple Computer und für mich ist das Unternehmen darum auch etwas anderes, als z.B. für meinen Sohn, meine Frau, meinen Vater oder unseren Nachbarn. Das könnt ihr dann hier nachlesen. Denn über die MacBook Pro 2016 Modelle habe ich nämlich auch schon ein wenig nachgedacht.

Grundlage des Artikels war eigentlich die Frage, ob ich denn einen größeren Prozessor brauche und/oder eine Touch Bar – oder ob es für mich nicht auch die Grundausstattung sein darf.

Am Ende habe ich lange darüber geschrieben, wie Menschen aus meinem Umfeld über Apple denken, was die Marke für sie ist und was ich in ihr sehe. Was das MacBook Pro und die eigentliche Frage angeht, da kam ich nicht weiter. Bis jetzt. Denn ich habe ein MacBook Pro gekauft. Morgen kommt es an.

Welches es geworden ist? Das ohne Touch Bar mit dem grundsoliden i5 Zweikern-Prozessor – dafür aber mit mehr Speicher. Also mit größerer SSD und 16 GB RAM. Denn daran sollte man nie sparen, wenn man ein Gerät länger nutzt. Ob der Prozessor nun eine Minute oder anderthalb für das Berechnen einer Filmsequenz benötigt oder es sich etwas zieht, bis alle Fotos in Lightroom bearbeitet sind – Geschenkt! 90% meiner Zeit verbringe ich mit Texten, Recherche, Kommunikation, ein wenig Photoshop, noch weniger Illustrator, dem Streamen von Filmen, Fernsehen und Musik … und dafür, liebe Leute… reicht der Basis-Prozessor locker aus.

Und wieso keine coole Touch Bar?

Wieso ich Geld in die Speicherausstattung gesteckt, die Touch Bar aber außen vor gelassen habe? Naja, am Geld lag es nicht. Sondern daran, dass ich selber am Schreibtisch immer mit einer Tastatur und einer Maus von Apple arbeite. Ich habe – wenn ich zuhause in meinem Office sitze – noch niemals direkt auf dem MacBook (Pro) getippt, sondern immer mit den – per Bluetooth angeschlossenen – Eingabegeräten gearbeitet. Außerdem habe ich hier immer mindestens einen großen Monitor angeschlossen. Eigentlich sogar zwei.

Bedeutet? Genau! Man tippt ja nicht auf einem MacBook, welches direkt vor einem steht, wenn links oder rechts daneben noch ein 27″ Thunderbolt – Display steht – oder eben zwei.

Darum auch meine Theorie, dass Apple die „Touch Bar“ z.B. in zukünftige Tastaturen oder gar auf einer Maus integrieren könnte, sollte der Plan nicht sein, alle Desktop-Rechner abzuschaffen und nur noch Mobiles anzubieten. Wir werden sehen!

Warum ich das hier so erzähle? Weil dann für mich die Touch Bar keinen Sinn macht, denn diese soll ja für das Arbeiten z.B. in Final Cut gedacht sein oder eben Tasten und Befehle anbieten, in anderen Programmen. Eine coole Idee. Sieht bestimmt auch sexy aus und wäre es umsonst, hätte ich es sicher auch mitbestellt. Aber den Aufpreis von mehreren hundert Euro wollte ich dafür nicht investieren. Dann doch lieber mehr Speicher.

MacBook Pro 2016 Apple Bestellung ShopIhr erinnert euch? Ich komme vom 2015er MacBook 12″ und war sogar mit der ersten, etwas schwachen, Version des Gerätes mehr als glücklich.

Ich nutze mein portables Gerät überall da, wo ich bin, wenn ich nicht im Büro bin. Es ist immer in meiner Porter Tasche – mit anderen Geräten, einem Adapter für ältere Anschlüsse, ein paar Kabeln und diversen Unterlagen und bildet somit mein „mobiles Büro“, welches ich jederzeit greifen und mitnehmen kann.

Und? Ist es sexy? Scheiße, ja!

Heute hatte ich das erste Mal die Möglichkeit, das neue Apple MacBook Pro 2016 anzufassen, anzuheben, es auszuprobieren und – es hat mich überzeugt. Egal, welcher Prozessor, egal, welcher Speicherausbau … Fuck! Das Ding ist sexy! Der Sound ist super, die Haptik noch cooler als beim MacBook, das Gewicht um einiges niedriger als beim Vorgänger und … naja,.. es ist einfach eine Weiterenticklung. Für mich sowieso und für alle, die ein solides und gutes Gerät suchen, ebenfalls.

Zur Info am Ende: Meine Frau benutzt ein 2-3 Jahre altes MacBook Pro 13,3″ der letzten Generation und ist total glücklich. Wie ich schon in einem der oben verlinkten Artikel geschrieben habe, würde sie nicht tauschen wollen. Aber für mich wäre die letzte Version des MacBook Pro in dieser Größe einfach noch zu unhandlich und schwer.

Was eigentlich witzig ist, wenn man sich das selber sagen hört. Denn als die letzte MacBook Pro Version in den Handel kam, so ganz ohne Laufwerk, dünner als die Konkurrenz, leichter ebenfalls… hätte ich nicht gedacht, dass es noch viel dünner geht, bei gleicher oder mehr Leistung.

Aber das MacBook Air und später das 12″ MacBook haben mir gezeigt, dass es – zumindest in Sachen Optik, Haptik und Design – durchaus noch anders geht.

Einen ersten Test und ein Unboxing – / Unpacking – Video vom MacBook Pro 2016 im Büro gibt es dann in Kürze. Fotos natürlich auch. Ich hoffe, ihr hattet jetzt nicht damit gerechnet, dass ich dieses „spacegrey“ als Farbe wähle, wie jeder, den ich kenne… sicher nicht!

Es ist Silber geworden!

Ein mobiler Apple Rechner war bei mir immer silber. Selten auch mal schwarz oder weiß – aber eigentlich silber. Aber das ist – wie Vieles andere auch – Geschmackssache.