Homeboy Sandman – First of a Livling Breed [Review]

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Mit Stones Throw Records hat Homeboy Sandman endlich das Label im Rücken, dass ihm die nötige Unterstützung bieten kann, die  er braucht um die verdiente Aufmerksamkeit zu erlangen.  Nachdem er bereits in diesem Jahr 2 Free EP’s veröffentlicht hat, ist es nun an der Zeit für sein erstes Full Length Album bei Stones Throw Records.

Und auf diesem Album wird nicht lange um den heißen Brei herum geredet. Hier wird nicht geblufft und gechecked, hier werden die Karten direkt auf den Tisch gelegt. Denn schon mit dem Intro Rain zeigt Homeboy Sandman warum er von den Medien regelmäßig mit Lobeshymnen überschüttet wird.  Auf einen, aus alten C64 Spielmelodien gesampelten, Beat flowt und reimt der Herr nach allen Regeln der Kunst. Da muss man erst einmal durchatmen.

Mit Watchu want from me und Couple Bars holt uns Sandman dann wieder zurück auf den Boden und lässt ein angenehmes Oldschool/ 90er Feeling aufkommen. Schließt man die Augen, ertappt man sich selbst dabei, wie man  selbstdurch die Straßen der New Yorker Bronx schlendert. Diese Art von Musik fühlt man und findet man immer wieder auf diesem Album. Songs wie 4 Corners, Mine All Mine oder Fort the Kids lassen einen spüren wo Homeboy Sandman seine Wurzeln hat.

Der Song Sputnik widerrum erinnert sehr stark an Tyler‘s Yonkers. Ein düsterer Beat, diese grausame Stimmung und fast derselbe Flow. Fehlt jetzt nur noch das schicke schwarz-weiß Video. Egal, klingt gut!

Cedar and Sedgewick sowie Eclipsed stellen auf First of a living Breed dann allerdings eindeutig die Tiefpunkte des Albums dar. Beide beherbergen einen gewöhnungsbedürftigen Beat mit noch gewöhnungsbedürftigeren Raps. Das ist wirklich nicht jedermanns Sache und kann leicht zu einem Skip führen.

Aber auf dem ersten Album bei einem neuen Label gleich alles richtig zu machen, wäre ja auch langweilig. Mit Not Really hat Homeboy Sandman dann aber wirklich einen Hit geschaffen in dem er, mit dem entspanntesten Flow der Welt, über Dinge rappt, die sich NICHT geändert haben, seit er Musiker ist. Und das spätestens das Outro sollte jeder noch einmal genießen. Das heimliche Highlight des Albums und der perfekte Abschluss von The first of a living Breed.

Das Debütalbum von Homeboy Sandman bei Stones Throw Records ist also definitiv gelungen. Hier und da gibt es zwar noch die ein oder anderen Verbesserungsansätze, diese halten sich aber Grenzen und stören das Gesamtbild des Albums nur minimal.

Auf First of a living Breed perfektioniert Sandman ein weiteres Mal genau das was ihn ausmacht. Komplexe Reimstrukturen, verrückte Wortspiele und einaußergewöhnlicher Flow. Luft nach oben ist trotzdem noch vorhanden und diese wird hoffentlich beim nächsten Projekt genutzt. First of a Living Breed ist „einfach“ Rapmusik mit Anspruch, aber dabei alles andere als einfach. Dieses Album wird wohl kaum den Weg auf die Plattenspieler oder in die CD-Player der hiesigen Clubs finden, aber das war auch niemals Homeboy Sandman’s „Anspruch“.

Ps. Der Mann nimmt seine Songs übrigens in einem Kleiderschrank auf. Und unter diesen Umständen klingt es doch wirklich verdammt gut!

 

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