Parkinson-Awareness mit Harlem Shake. Darf man das machen? [Video]

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Den Harlem Shake kennt wahrscheinlich inzwischen jeder, der in den letzten Wochen im Internet unterwegs war. Der Aufbau ist immer der gleiche: Zum Instrumental „Harlem Shake“ vom US-Produzenten Baauer sieht man eine Gruppe von Menschen in Alltagssituationen, wobei immer einer der Beteiligten durch unpassende Bewegungen auffällt. Das Instrumental wechselt die Stimmung und auch das Video ändert sich, wenn auf einmal alle Menschen im Video mehr oder minder ansehnlich und mit teils verrückten Kostümen tanzen und sich schütteln, was das Zeug hält. Nach 30 Sekunden ist der Spuk vorbei.

In diesem Video der niederländischen Parkinson-Awareness-Vereinigung Vereniging Parkinson ist zumindest der erste Teil identisch: Man sieht eine klassische Büroküche und einer von drei Menschen zappelt unkontrolliert, während die anderen ihrem Tagesgeschäft nachgehen. Aber an der Stelle, aber normalerweise alle anfangen zu tanzen und wackeln, fällt der Protagonist einfach um, die anderen eilen ihm zu Hilfe. Das Video endet mit der Einblendung „Shaking. Fun for some … Daily struggle for others“ und danach das Logo von Vereniging Parkinson.

Es war ja nur ein Frage der Zeit bis Firmen und Organisationen auf den Harlem Shake-Zug aufspringen. Meine Befürchtung ist schon, dass der Harlem Shake der neue Flashmob wird und die Telekom wahrscheinlich schon einen Masterplan in der Schublade hat: Paul Potts tanzt den Harlem Shake ganz spontan am Leipziger Hauptbahnhof.

Bevor es soweit kommt, finde ich persönlich diese zwar sehr kontroverse, aber auch wirkungsvolle Variante sehr passend, um auf die Krankheit Parkinson aufmerksam zu machen. Anders kann man Menschen heutzutage anscheinend nur schwer mit solchen Themen konfrontieren und beschäftigen.

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