Online-Kommunikation für eine Straßenbaustelle? – Ja, das funktioniert!

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Baustellen auf viel befahrenen Hauptverkehrsstraßen sind so ziemlich das Allerletzte. Jeder kennt sie und jeder hat was gegen sie. Aber anscheinend kann man sogar Baustellen dank durchdachter Online-PR mit dem Baustellen-Tagebuch auf Facebook und einem Blog bei den Bürgern beliebt machen.

So geschehen im österreichischen Klagenfurt, wo die größte Straßenbaustelle der Landeshauptstadt bevor stand – inklusive weitreichenden Bauarbeiten und dem Neubau einer Brücke. Die Case-Study von edrelations zeigt, dass man es schaffen kann, sogar einer Baustelle ein Gesicht zu geben und damit Verständnis zu erzeugen. Auf den ersten Blick eine ziemlich schräge Idee, aber rund um die Arbeiten wurde neben dem eigentlichen Baufortschritt sehr schönes Story-Telling betrieben. Neben dem Baustellen-Tagebuch auf Facebook wurden die Arbeiten auch in einem Blog dokumentiert.

Den Schwerpunkt legte ich auf Menschen und Geschichten. Und weil es so oft heiß “wir haben ja keine Geschichten”… es zeigte sich, dass Baustellen vor Geschichten nur so wimmeln! Da gab es den kleinen Ibrahim, der während den Sommerferien jeden Tag mehrmals auf der Baustelle vorbei kam, um die Maschinen zu bestaunen. […]  Da gab es den Bauleiter, der auf der Baustelle ab und an Besuch von seiner Familie bekam und viele andere Begebenheiten mehr.

Das Ergebnis der gesamten Kommunikation war, dass sich die Akzeptanz gegenüber der Baustelle extrem steigerte. Einzelne Aktionen wie z.B. die „Jungfernfahrt“ über die neue Brücke sorgten für enorme Interaktion und Aufmerksamkeit. Lokaljournalisten wurden darauf aufmerksam und nahmen die Geschichte begeistert auf.

Damit die Seite noch mehr Nutzen für die Bürger bringt, wurden Facebook Ads geschaltet:

[…] Dies insbesondere zu Schulbeginn im Herbst, als es darum ging, Ausweichrouten zu transportieren und die Pendler zu erreichen. Nachdem jedoch vor allem im Norden der Landeshauptstadt geworben und ein enges Targeting angewendet wurde, konnten die Kosten gering gehalten werden.

Ziemlich interessante Case-Study, wie man ein auf den ersten Blick sehr trockenes Thema dank geschicktem Storytelling sehr schön kommunizieren kann. Kombiniert mit weiteren Funktionen von Facebook konnte so eine umfassende und vor allem sehr nützliche Informationsquelle geschaffen werden.

(Entdeckt und begeistert gelesen bei edrelations.com)

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1 Kommentar

  1. Lieben Dank fürs Aufgreifen dieses Projekts. Freue mich sehr darüber. Der Auftraggeber hat sich dazu entschlossen, das Baustellentagebuch auszuweiten. Deshalb wurde es in „Strassen Service Klagenfurt“ umbenannt. Was mit einer Baustelle begann wird jetzt also auf alle Baustellen der Stadt bzw. den Winter über auf das heikle Thema Schneeräumung / Winterdienst ausgedehnt. Hätte ich mir nicht träumen lassen zu Beginn. Lieben Gruß!

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