Geberit: Multitasking oder Ruhe auf dem stillen Örtchen?

Klingt jetzt vielleicht strange, aber geht ihr auch gerne auf die Toilette? So wie ich?

Kooperation/Werbung *

HYPES ARE US Blogparade Geberit

Was macht ihr dann da? Starrt ihr die Fliesen an, lest ihr das was auf der Rückseite von Produktverpackungen geschrieben steht oder nutzt ihr euren Aufenthalt im Bad irgendwie anders? Die Firma Geberit wollte das nicht nur von mir, sondern auch von über 1000 Personen erfahren und hat eine Umfrage in Auftrag gegeben, die interessante Einblicke in deutsche Badezimmer bietet.

Die Zeit, die ich täglich auf dem Klo verbringe, ist wertvoll. Ich nutze sie weise. Nur selten passiert es, dass in diesen Minuten so gar nichts tue. Denn als Blogger mit mehreren Projekten, als Social Media Nutzer, der diese Kanäle auch für eben diese Projekte nutzt, als jemand, der sehr gerne kommuniziert – egal, ob persönlich am Telefon oder via Facebook Messenger, WhatsApp oder per SMS – irgendwas gibt es immer zu tun.

Anders als die 1002 Befragten in der – von Sanitärtechnik-Spezialist Geberit in Auftrag gegebenen – repräsentativen Befragung zum Thema rauche ich aber nicht auf der Toilette (3%) oder lese ein Buch (10%). Da ich noch nie geraucht habe und Zigarettenrauch auch ziemlich unangenehm finde, fällt das für mich komplett raus. Bücher lese ich – wenn überhaupt – auf einem E-Book Reader. Wenn überhaupt.

Auch Musik auf dem Klo (12%) ist irgendwie nicht meins. Außer vielleicht das Radio im Bad ist sowieso an. Aber extra eine Playlist habe ich dann doch nicht angelegt.

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Was ich spannend fand war, dass sich tatsächlich 13% der Befragten während der Sitzung die Zähne putzen. Echt jetzt? Das ist ja sogar mir, der ich wirklich viel Merkwürdiges auf der Toilette tue, zu viel des Guten, brauche ich dafür doch frisches Wasser, ein Waschbecken und manchmal auch einen Blick in den Spiegel. Das sinnlose Lesen von Produktbeschreibungen – ganze 12% der von Geburt Befragten tun dies regelmäßig – kenne ich tatsächlich auch. Wenn ich zum Beispiel bei Freunden oder in einem Restaurant das Bad nutze und mein Smartphone nicht griffbereit habe, lese ich tatsächlich auch schon mal die Etiketten von WC-Reinigern, Duftsprays und Co. Wie hilflos ist das? Ich versuche das aber zu vermeiden, denn danach fühlt sich die auf dem „stillen Örtchen“ verbrachte Zeit wirklich als ziemlich schlecht genutzt an.

Womit ich mich aber tatsächlich identifizieren kann sind die 22%, die ihre E-Mails lesen oder die 18%, die unkontrolliert durchs Netz surfen. Egal, ob auf dem Rechner, dem Tablet oder dem iPhone z.B. Ihr glaubt gar nicht, wie oft ich so spannende Themen für HYPES ARE US finde, die ich zuvor gar nicht auf dem Schirm hatte. Es heißt ja auch nicht umsonst „surfen“. Und wenn man das unkontrolliert und ziellos tut, von Seite zu Seite, Links folgt und sich ein wenig Zeit lässt … dann kann das wirklich einen Mehrwert haben. Ähnlich wie das Lesen von Mails, wie zuvor bereits erwähnt. Oftmals vergisst man im Tagesgeschäft kurz auf Anfragen oder Replys zu reagieren – was dann im schlimmsten Fall dazu führt, dass der Absender denkt, man habe kein Interesse oder wäre irgendwie Abhanden gekommen. Alles schon erlebt.

Das mit dem „Zocken auf dem Pott“, so wie es 17% in der Forsa-Umfrage als regelmäßige Beschäftigung angeben, ist nicht so meins.

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Spiele auf dem Smartphone sind oft nicht ansatzweise so interessant wie auf einer Konsole oder einem Gaming-PC. Und den nimmt man ja dann doch irgendwie nicht mit ins Bad. Lediglich die neue Nintendo Switch hat mich eine Zeit so sehr begeistert, dass ich neue Testmuster tatsächlich im Bad angespielt und ausprobiert habe, weil ich im Büro einfach nicht dazu gekommen bin.

Die von mir geschossenen Fotos zeigen, etwas überspitzt, wozu ich die Zeit auf dem Klo nutze. Ich schaue mir Testmuster an, egal ob technische Gadgets, Sneaker oder Videospiele, habe oftmals meinen Rechner griffbereit – oder eben das Smartphone – um kommunizieren zu können. Ganz selten greife ich auch zu meinem Notizbuch und schreibe etwas auf. So richtig mit Stift und so. Denn nur so kann ich sicher sein, dass ich es nicht wieder vergesse.

Ihr seht: Ich nutze meine Zeit im Bad und auf der Toilette sinnvoll. Aus meiner Sicht. Diese täglichen Zwangspausen, denen man auch genügend Zeit einräumen sollte, nutze ich meist für Kommunikation oder Inspiration beim Surfen durchs Internet oder die Tiefen der diversen Social Media Kanäle. Spielen, Musik, zusätzliche Körperpflege oder das Lesen von Beipackzetteln und Produktbeschreibungen gehören aber (fast) nicht dazu.

Falls ihr euch wundert, dieser Artikel gehört zu einer Blogparade zu der Geberit mich und einige andere Blogger eingeladen hat. In Kürze werde ich auch mich auch auf den Content meiner geschätzten Kollegen beziehen und euch zeigen, wie die ihre Zeit auf dem „nicht ganz so stillen Örtchen“ verbringen.

* Diese Blogparade ist eine bezahlte Kooperation und somit eben auch Werbung. Dennoch habe ich die Idee und die Befragung etc. gut gefunden und gerne teilgenommen.