Avengers: Infinity War [Review]

Mit „Avengers: Infinity War“ kommt morgen der neueste Film aus dem Hause Marvel Studios in die Kinos. Wir haben den Blockbuster schon vorab begutachten können, und liefern euch jetzt hier unseren Eindruck – ganz spoilerfrei!

Erstmal vorab: Ich persönlich bin definitiv kein Marvel Fan. Klar, die meisten Filme des Marvel Cinematic Universe gefallen mir richtig gut, aber ich kann leider nicht von mir behaupten, sie alle gesehen zu haben. Trotzdem hab ich mich wie verrückt auf „Avengers: Infinity War“ gefreut, denn zum einen waren die Trailer vielversprechend, zum anderen gefallen mir die Neuzugänge – die Guardians of the Galaxy und Black Panther – einfach gut. Nun hatte ich aber vorm Kinobesuch doch die Sorge, etwas verpasst zu haben. Was, wenn die Hälfte des Films an mir vorbeigeht, weil ich zum Beispiel „Doctor Strange“ nie gesehen habe? Die Sorge war zum Glück komplett unberechtigt. Wer alle „Avengers“-Teile gesehen hat, der wird schon gut mitkommen. Einzig und allein den Humor wird eventuell an manchen Stellen ohne ein gewisses Vorwissen an einem vorbeigehen – kein Drama!

Was „Avengers: Infinity War“ gut macht

Direkt am Anfang setzt der Film ein wichtiges Zeichen, welches leider die wenigsten Superheldenfilme setzen: Helden können sterben. Im Verlaufe des Filmes wird das immer häufiger klar. So zählt endlich jeder Kampf, denn am Ende jeder Szene könnte der lieb gewonnene Charakter leblos am Boden liegen. Zu verdanken ist das dem grandiosen Antagonisten Thanos, der immer wieder seine riesige Kraft beweist. Sein Ziel: Die Hälfte des Universums auslöschen. Das geht mit Hilfe der sechs Infinity Stones mit nur einem Fingerschnipsen. Die Gefahr ist also real, und dementsprechend fiebert man als Zuschauer auch mit. Trotz all der Tragik und Spannung kommt aber natürlich die klassische Komik der Marvelcharaktere nicht zu kurz. Dabei harmonieren die neuen mit den alten Charakteren hervorragend, keiner kommt zu kurz. Fans kommen also definitiv auf ihre Kosten!

avengers infinity war

Das stört!

Wer „Avengers: Infinity War“ sehen will, der muss ordentlich Zeit mitbringen. 2 1/2 Stunden ist der Film lang – das ist eine Ansage! Langeweile kommt dabei aber zum Glück nie auf. Ebenfalls kritisch: Das Ende! Hier wollen wir natürlich nicht spoilern, aber eins sei gesagt: Es ist abrupt und lässt so ziemlich alles offen. Hier wird klar, dass eine Fortsetzung für April 2019 angesetzt ist. Es ist also nur Teil 1 von zweien, eine unfertige Hälfte eines Ganzen. Das heißt allerdings nicht, dass Ich jetzt enttäuscht aus dem Kinosaal gegangen wäre, ganz im Gegenteil. Nach der Wartezeit auf „Infinity War“ kommt bei mir jetzt schon die Sehnsucht nach Teil 2 auf!

Gesamtfazit: Für Marvel Fans ist der Film selbstverständlich ein Muss! Doch auch wer dem Filmuniversum fremd ist, der wird an der gewaltigen Action seinen Spaß finden.