Im ersten Moment mag der Begriff Selbstwickelverdampfer etwas befremdlich wirken, allerdings verbirgt sich dahinter eine Alternative zum herkömmlichen Dampfen, die bei vielen Dampfern immer beliebter wird. Dieser Trend begründet sich vor allem durch die Tatsache, dass Selbstwickelverdampfer individuell angepasst werden können, wodurch ein direkter Einfluss auf Dampfentwicklung sowie Geschmack möglich ist. Doch wie genau funktionieren Selbstwickelverdampfer und was muss dabei beachtet werden?

Selbstwickelverdampfers

Was sind Selbstwickelverdampfer?

Vergleicht man den Aufbau eines Fertigverdampfers mit dem eines Selbstwickelverdampfers finden sich dabei einige Unterschiede. Fertigverdampfer lassen sich zunächst grob in drei Bestandteile unterteilen: Mundstück, Tank und Verdampferkopf inklusive der Heizwendel. Sobald sich die Heizwendel abgenutzt hat, muss diese unweigerlich ersetzt werden, was zur Folge hat, dass der gesamte Verdampferkopf ausgetauscht werden muss. Selbstwickelverdampfer lassen sich hingegen in ihre Einzelteile zerlegen. Auf diese Weise ist es möglich, lediglich die Heizwendel auszutauschen. Darüber hinaus sorgt diese Funktion dafür, dass der Verdampfer nach eigenen Vorlieben gewickelt werden kann. Insbesondere durch die für die Heizwendel zur Auswahl stehenden Materialien lassen sich Dampfentwicklung und Intensität des Geschmacks beeinflussen. Wer derzeit noch auf der Suche nach einem geeigneten Modell ist, der muss dafür nicht zwangsläufig den Weg bis ins nächste Fachgeschäft auf sich nehmen. Selbstwickelverdampfer gibt es bei spezialisierten Anbietern wie Vape-Customs.

Wann sind Selbstwickelverdampfer sinnvoll und worauf gilt es zu achten?

Selbstwickelverdampfer können in vielen Situationen eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Verdampfern sein. Einerseits bieten sie die Möglichkeit, den Dampfer individuell nach Vorlieben einzustellen, während sie andererseits deutlich günstiger als Fertigverdampfer sind. Allerdings gibt es beim Selbstwickeln den einen oder anderen Aspekt, der in jedem Fall beachtet werden sollte. Das Dampfen mithilfe eines Selbstwickelverdampfers ist zwar nicht kompliziert, jedoch ist ein wenig Erfahrung in puncto Dampfen definitiv von Vorteil. So kann die bisherige Erfahrung dabei helfen, die perfekte Abstimmung zu finden.

Um die Vorzüge eines Selbstwickelverdampfers ideal auskosten zu können, gilt es, sich intensiv mit den unterschiedlichen Materialien und deren Eigenschaften vertraut zu machen. Zu empfehlen sind in erster Linie Materialien wie Silikatschnur, Edelstahlsiebe oder Kanthal- sowie Nickel- und Chromdräte. Diese haben gegenüber anderen Dochten den Vorteil, dass sie über unterschiedliche Durchmesser verfügen und so individuell angepasst werden können. Des Weiteren zeichnen sie sich durch eine gute Liquidzufuhr aus. Verglichen mit Fertigverdampfern kann somit ein deutlich intensiverer Geschmack erzeugt werden. Beim Wickeln selbst sollte in jedem Fall der Widerstand beachtet werden, um Kurzschlüsse zu verhindern. Um den Widerstand zuverlässig messen zu können, empfiehlt sich der Griff zum Multimeter.