Parookaville 2018 – Staubig war’s! [Recap]

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Zum wiederholten Male waren wir dieses Jahr auf dem Parookaville zu Gast. Wie das Festival in Weeze diesmal war? Das erfahrt ihr hier!

Donnerstag war es wieder soweit: Parookaville 2018 startet! Zum vierten Mal fand das EDM-Festival in Weeze statt, zum vierten Mal war HYPES ARE US dabei. Vieles ist beim Alten geblieben in der fiktiven Stadt, es hat sich aber auch einiges verändert. Reden wir doch mal drüber!

Parookaville 2018 recap

Die Stars der elektronischen Tanzmusik in Weeze

Auch dieses Jahr war das Line-Up für Fans von EDM, Techno, House, Trap und co. ein Traum. Ein einzelner Festivaltag ist beim Parookaville so voll mit Headlinern, dass man kaum weiß wohin mit sich. Axwell /\ Ingrosso, Hardwell, Zedd, Martin Garrix, David Guetta, Armin van Buuren, Sven Väth, Solomun, Steve Aoki, Robin Schulz, Felix Jaehn, Alle Farben… es geht einfach immer so weiter. Mir als Technofan haben dabei natürlich die ausgiebigen Technosets einiger Genrelegenden und Newcomer gefallen, doch im Prinzip war mal wieder für jeden etwas dabei, der tanzen will!

City of Parookaville – Ein einzigartiges Ambiente

Parookaville als fiktive Stadt weiß jedes Jahr aufs neue zu begeistern. Die Main Stage war mal wieder gigantisch, die Stadt gespickt mit dutzenden Easter Eggs und die Dekoration schön runtergerockt und upcycled. Der typische Look des Weezer Festivals halt. Gerade die diesjährige Version des „Stadtgartens“ trumpfte mit einer tollen Kunstinstallation der Weezer Künstlerin Lou Nebel auf. Alte Fahrräder hingen in den Bäumen, alte Fahrradschläuche bildeten erstaunlich gemütliche Hängematten und abends sorgten gedeckte Lichter für eine entspannte Atmosphäre. Wer mich zwischendurch gesucht, aber nicht gefunden hat: Ich hab in einer der Matten gerade wahrscheinlich ein kleines Nickerchen gemacht!

Herzstück war aber natürlich mal wieder der Bereich rund um die Main Stage. Hier tut sich schließlich Jahr für Jahr am meisten. Dieses Jahr haben sich die Festivalorganisatoren erstmals selbst an das Design der für viele so wichtigen Bühne getraut. Erfolgreich! „The Audiotory“ – so hieß die Hauptbühne dieses Jahr – wirkte unglaublich lebendig! Die Bühne erinnerte an den Look alter Spionagefilme aus den Zeiten des Kalten Kriegs. Kein Wunder also, dass der berühmte Berliner Teufelsberg, ehemaliges Spionagezentrum der BRD, an einigen Stellen des Festivalgeländes in kleinerer Form zu finden war. Sah ziemlich cool aus! Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen waren dann aber die kleinen Details wie Satelittenschüsseln, die abends dicke Laserstrahlen in den Himmel strahlten, der Rest der teils unglaublichen Lichtshow und das atemberaubende Feuerwerk.

Und wieder spielt das Wetter verrückt!

Übers Wetter beschweren – Deutscher geht es wohl wirklich nicht! Das hab‘ ich beim letzten Recap zum Parookaville 2017 schon gemacht. Und das werd‘ ich auch hier jetzt machen! Zwar nicht direkt über das Wetter, aber über die Folgen eben davon. Denn es war HEIß! Und genau so HEIß war es schon seit einigen Wochen. Das hat zu einem unglaublich staubigen Campingplatz und Festivalgelände geführt – schade! Das Gelände war allerdings natürlich zu groß, um dort mal eben mit dem Staubsauger drüber zu gehen. Spaß bei Seite, die Veranstalter haben sich auch hier wie letztes Jahr schon gut um die wetterbedingten Probleme gekümmert. Kostenloses Wasser auf dem Festivalgelände, überall Möglichkeiten, sich in den Schatten zu stellen, dutzende Screens, die die Festivalbesucher über alles wichtige informieren…das war mal wieder alles ziemlich gut durchdacht!

parookaville 2018  recap

 

Keine Frage, wir hatten wieder mal eine großartige Zeit auf dem Parookaville! Man sieht sich 2019 wieder!

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