Merch by Amazon. Wir testen den neuen Service!

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Wer uns und unser Projekt kennt, der weiß, dass wir das Ganze hier nicht für das schnelle Geld machen. Würden wir das, wären wir schon seit gut 8 Jahren nicht mehr online.

Stattdessen lieben wir diese Seite, dieses Magazin, dieses Blog … so sehr, dass wir immer wieder auch neue Logos designen (lassen) und Werbemittel, z.B. T-Shirts oder Sticker, am Start haben. Besonders T-Shirts sind immer ein Thema, da unsere Logo und Character-Designs von so kreativen Menschen wie Paul Snowden, Pablo „Hombre SUK“ Fontagnier oder Mike Giant stammen und diese auf schwarzer Baumwolle natürlich besonders gut aussehen.

Bisher haben wir unsere T-Shirts immer bei einem Bekannten drucken lassen, der in Sachen Preis sehr fair war und gut Arbeit lieferte. Aber das Interesse an unseren T-Shirts wuchs stetig und immer wieder stellte sich besonders mir die Frage, ob und wie ich es denn wohl schaffen könnte, genug T-Shirts lagernd zu haben, um alle eventuellen Anfragen bedienen zu können. Denn manchmal gabs zwei oder drei in einer Woche – manchmal auch nur 5 in einem halben Jahr. Große Lagerflächen haben wir hier auch nicht, was das Ganze eher schwierig werden ließ.

Dann fielen mir ein oder zwei Services in Auge, bei denen man seine Designs hochladen und einer breiten Masse von Kunden anbieten kann. Hier bestimmt man beim Upload der Grafik, an der man die Rechte natürlich besitzen muss, auf welchen Textilien und Produkten man das gerade Hochgeladene anbieten will – und in welchen Farben bzw. Größen. Sehr praktisch. Über die Plattform der einzelnen Anbieter konnte man darüber hinaus theretisch auch noch neue Kunden für seine Designs finden. Der eigenen Zielgruppe schickt man darüber hinaus einfach den Link zum eigenen Shop und gut.

Interessant. So sehr, dass ich auf der – für mich – größten Plattform dieser Art in Deutschland einen kleinen Shop eröffnete. Ich lud unser klassisches Logo hoch und gestaltete sowohl Hoodies als auch T-Shirts und Longsleeves. Alles in wenigen Minuten, ohne große Einarbeitungszeit. Hätte ich mich danach etwas mehr bemüht, hätte ich Werbung für diesen Shop gemacht und weiter Designs erstellt – das hätte sicher was werden können.

Merch by Amazon. Jetzt auch in Deutschland!

Merch by Amazon

Das ist jetzt alles schon über anderthalb Jahre her. Seitdem habe ich mich nicht mehr mit dem Verkauf oder der Produktion von T-Shirts beschäftigt. Bis letzte Woche. Denn da wurden wir zu Merch by Amazon eingeladen. In den USA gibt es das schon länger. Ähnlich wie oben beschrieben, bietet der weltweite Marktplatz seinen Kunden die Möglichkeit, eigene Designs auf Textilien drucken zu lassen. Am Anfang war das Ganze eigentlich für Menschen mit einer gewissen Fanbase gedacht, YouTuber zum Beispiel oder eben Blogger, Gamer etc. Später kamen dann auch ganz normale Händler und Designer hinzu, die den recht einfachen Service der Plattform und die große Reichweite Amazons nutzen wollten. Denn auf Amazon.com tummeln sich ja täglich viele hunderttausend Menschen, die alle nach irgendwas suchen. Wo bitte stehen die Chancen besser, eigene Designs zu verkaufen als dort? Richtig! Nirgends! Außer vielleicht auf den Seiten von Amazon UK und Amazon Deutschland. Und genau diese können Anbieter auf Merch by Amazon in Kürze auch bedienen. Soll heißen: Dann macht es auch Sinn „Abitur 2019“ T-Shirts zu gestalten und mit deutschen Texten anzubieten. Denn auf der Plattform kann man dann bestimmen, auf welchem Teil von Amazon das T-Shirt zu bekommen sein soll. In Kürze werden nach und nach alle bisherigen Accounts umgestellt – was aber noch ein wenig dauern kann.

Merch by Amazon. Wie funktioniert das Ganze?

Merch by Amazon
Man gestaltet ein Design. Egal, ob als Vektor oder Pixelgrafik. Das Ganze speichert man dann als .png oder .jpg in einer gewissen Größe ab und lädt es bei Merch by Amazon hoch. Dann kann man sich fünf Farben aussuchen, in denen die Kunden die T-Shirts, Hoodies etc. kaufen können sollen. Will man dasselbe Design auf Hoodies und T-Shirts anbieten, müssen zwei unabhängige Produkte angelegt werden. Klingt nach nicht viel Arbeit, aber aktuell erlaubt Amazon zwar, dass man mehrere Designs vorbereitet und speichert, aber nicht, dass man mehr als eines pro Tag im Shop veröffentlicht.

Wir hoffen, dass das irgendwann mal mehr wird. Darüber hinaus prüfen Amazon Mitarbeiter jedes Design, welches ihr zum Verkauf einreicht, ob nicht eventuell Markenrechte oder andere Vorgaben missachtet wurden. Natürlich müsst ihr selber auch darauf achten, alle Rechte an den Grafikten, Fotos etc. zu besitzen. Das Prüfen eines Designs bis zu 24 Stunden dauern. Ihr merkt selber, dass hier erst einmal kein schnelles Business möglich ist. Aber genau das macht auch irgendwie Spaß. Denn man hat so genug Zeit, seine Designs zu überdenken, sich neue Ideen einfallen zu lassen und zu überlegen, ob das gestern oder vorgestern gestaltete T-Shirt überhaupt Käufer finden wird.

Merch by Amazon
Wir z.B. haben am Anfang „schnell“ mal ein paar Designs unserer Logos hochgeladen, werden aber in Kürze mit völlig neuen Ideen auf den weltweit agierenden Markplatz kommen, die dann – fürs erste – auch in den USA funktionieren. Denn auch wenn wir einer von noch wenigen deutschen Anbietern auf Merch by Amazon sind, international gesehen sind wir nur einer von sehr vielen und es hat keiner auf uns gewartet. Die Texte, Suchbegriffe und Ideen, die man miteinander kombiniert, sind der Schlüssel. Dazu kommen Ideen zur Vermarktung und die Hilfe von Freunden und Kunden, das Ganze weiter zu verbreiten.

Aufmerksam geworden bin ich auf den neuen Amazon Merchandising Service übrigens durch eine Story über einen Typen in den USA, der bis vor einiger Zeit noch Hilfsjobs an Supermärkten annehmen musste, um klar zu kommen. Dieser hatte dann einige Ideen und hat diese auf den Amazon Marktplatz hochgeladen. Einige Zeit später verdiente der Gute eine ganze Menge Geld – nur mit seinen Designs auf Amazon. Wieso also nicht ausprobieren, was die eigenene Kreativität so hergibt? Und da man am Ende Amazon ja nur dabei hilft, T-Shirts zu verkaufen, ist das eingenommene Geld auch – steuerlich betrachtet  – auch nur eine Provision – ähnlich wie bei Affiliate Services.

Apropos Steuer: Um Merch by Amazon nutzen zu dürfen müsst ihr selbständig sein und jede Menge Informationen zu eurer Steuersituation einreichen. Einfach mal so loslegen geht hier nicht. Auch dauert die Prüfung eurer Daten und die Entscheidung, ob man euch mitmachen lässt, bis zu zwei Wochen. Eine Einladung kann man aktuell auf der Webseite hier beantragen.

Wir halten euch auf dem Laufenden über unsere Designs und das was wir auf Merch by Amazon so umsetzen werden. Eventuell werden wir auch Artist-Kollabos oder andere Kooperationen online stellen. Wir haben jedenfalls ne Menge Ideen und schauen, dass wir diese mittelfrisitg umgesetzt bekommen.

 

 

Dieser Artikel wurde von uns als ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ deklariert, da wir über unsere Erfahrungen mit dem neuen Amazon Service berichtet haben. Dieser Artikel wurde von Amazon nicht unterstützt oder in Auftrag gegeben.