Sonnet Breakaway Puck eGFX – Unterwegs überall professionell arbeiten!

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Na? Heute schon auf eurem Mac Book (Pro) gezockt? Oder in Final Cut ein Video geschnitten?

Sonnet Breakaway Puck eGPU eGFX Box

So ein Video von mindestens 10 Minuten, mit jeder Menge Filtern, Effekten und Übergängen? Ohne, dass euer Rechner gefühlte Stunden dafür benötigt hat? Nein? Wolltet ihr beim Kauf eures Gerätes ein wenig auf den Preis achten und habt darum die angebotenen Grafikkarten außen vor gelassen und müsst nun mit einer On-Board Intel Grafikkarte Vorlieb nehmen? So wie ich? 2016 gab es beim MacBook Pro nämlich nicht einmal eine leistungsfähige Grafikkarte – nicht einmal als kostenpflichtige Option. Aber dazu später mehr.

So war es bei mir!

So exakt war es bei mir. Bis vor Kurzem hatte ich einen Mac Pro auf dem Schreibtisch. An diesem – bereits in 2013 veröffentlichten – Desktop Mac der Profiliga hingen zwei 4K 32″ LG Monitore – gehobene Preisklasse. Manch einer wird die Fotos kennen, die ich damals immer wieder von meinem Office veröffentlicht habe. Klar, da mein Beruf auch gleichzeitig mein Hobby ist – stattet man sich auch hier und da mal ordentlich aus. Aber der Preis muss stimmen.  Den Mac Pro habe ich für einen guten Preis – gemessen am originalen Verkaufspreis 2013 – bekommen. Die integrietere SSD und die Grafikkarten waren 2017 bereits dreieinhalb Jahre alt, fast vier. In der heutigen Zeit bedeutet das – Oldtimer!

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Thunderbolt 2

Da ich aber einen Rechner auf dem Tisch haben wollte, einen iMac (noch) nicht cool fand – was sich aber mit dem iMac Pro schlagartig geändert hat – und der Mac mini leider auch keine gangbare Alternative war, da er ebenfalls 2014 zum letzten mal aktualisiert wurde und einem ganz anderen Leistungssegment arbeitet, schlug ich beim Mac Pro zu. Mit den beiden Monitoren in 4K bzw. 2560 x 1350 Pixel (HiDPI) hatte der Mac Pro oftmals zu kämpfen. Etwas. Er war schon schnell, aber eben nicht so, wie man es gerne hätte, wenn man etwas mehr für Leistung ausgegeben hat.

Durch mein großes Interesse an Technik und speziell an Apple Produkten wurde ich immer wieder mit dem Thema eGPU bzw. eGFX konfrontiert. Via Thunderbolt 3 kann man seit einiger Zeit Boxen an den Mac anschließen, die dann eine Grafikkarte enthalten, die dann über die angeschlossenen Bildschirme (teilweise sind hier vier und mehr möglich) das Signal des Rechner abbilden und – natürlich – sehr viel schneller sind als das was Apple da in den älteren oder preisgünstigeren Computern verbaut hat. Denn 5000+ Euro geben doch nur die wenigstens für einen Computer aus – nicht einmal ich.

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Also habe ich mir selber – kein Support an dieser Stelle – eine Sonnet Breakaway Box 650 und eine Sapphire Radeon RX 580 Graffikarte zugelegt, die ich dann – über einen Patch, also ein kleines Programm, auch an Tunderbolt 2 nutzbar machte. Die Leistung von Thundertbolt 2 ermöglicht einem zwar nur 60% bis 70% der eigentlichen Grafikleistung der eingebauten Karte  – aber das reicht oftmals um den Rechner trotzdem noch um den Faktor 2 bis 3 zu beschleunigen, besonders bei älteren Rechnern oder Devices, die nie mit höherwertigen GPUs angeboten wurden.

Beispiel: Den Mac mini gibt es min. seit 2012 nicht mehr mit einer separaten Grafikkarte. Stellt euch also mal vor, ihr habt einen 2012er Mac mini mit einem 4-Kern i/ Prozessor, SSD und 16 GB Arbeitsspeicher – und einer Radeon RX 580 via eGPU / eGFX Box dran. Da kommt mancher iMac aus den Jahren danach nicht hinterher. Trotz Thunderbolt 2 und der reduzierten Leistung. Das war jetzt nur ein Beispiel wie eine Investition von ca. 600-700 Euro (gebraucht schon ab 450 Euro mit Karte) euren Rechner noch einmal komplett aufwertet.

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Thunderbolt 3

Stellt euch jetzt das hier vor: Ihr habt einen aktuellen Rechner mit Thunderbolt 3 und dem neuesten macOS, genug Speicher und einer SSD drin. Aber ihr habt eben auf die teureren Grafikeinheiten verzichtet. Wenn ihr an solch einen Rechner, egal ob kleines MacBook, Mac Book Pro oder auch iMac, solch eine Box anschließt – in die ihr auch andere und Grafikkarten von Radeon (und NVIDIA auch, glaube ich) problemlos betreiben könnt – dann habt ihr die Grafikleistung, die ihr für Programme wie Final Cut oder auch Lightroom z.B. benötigt. Oder einfach nur zum Spielen.

Auf einer Veranstaltung habe ich kürzlich ein MacBook (ja, das ganz dünne Teil) mit einer Sonnet eGPU bzw. eGFX Box gesehen. Darauf lief dann ein aktueller Ego-Shooter via Steam. Volle Auflösung. Alle Effekte und Details eingeschaltet. Das sah schon ziemlich cool aus und ich denke, ihr versteht, was diese neue Technologie für euch tun kann.

Da ich das Setup mit der Sonnet Breakaway Box 650 selber ausprobiert habe, inklusive einer Radeon RX 580, am Mac Pro und dem 2016er MacBook Pro 13″   kann ich auch nur von diesem berichten. Das habe ich getan und so ist Sonnet auf mich aufmerksam geworden. Gerne wollte man mir mit Rat & Tat zur Seite stehen und tat dies mit der Dauerleihgabe des Sonnet Breakawy Puck.

Sonnet Breakaway Puck eGPU eGFX Box
Der Sonnet Breakaway Puck

Der „Puck“ ist eine Box, 15 x 13 x 5 Zentimeter „groß“, die mit einer festverbauten Radeon RX 570 Grafikkarte daher kommt. Im Ganzen etwa gefühlt 70% kleiner als die große Sonnet Breakaway Box 650. Bedeutet: Wer viel unterwegs ist – so wie ich – und an verschiedenen Orten Fotos und Videos bearbeiten oder einfach nur mobil zocken möchte, der kann den Sonnet Puck einfach so easy in den Rucksack packen und mitnehmen. Da eGPU bzw eGFX Boxen – soweit ich weiß – auch an neueren Windows 10 Rechnern mit Thunderbolt 3 funktionieren, ist dies auch für Professionals und Gamer des anderen Lagers eine Option, die irgendwann mal in ein leistungsstarkes Notebook investiert haben, bei dem sich die Grafikkarte irgendwann geschlagen geben musste. Wie gesagt: Wir sprechen hier von einer recht neuen Technologie, die bestimmt noch eine große Zukunft haben wird.

Sonnet Breakaway Puck eGPU eGFX Box
Zurück zu mir …

Wie anfangs erwähnt, habe ich beim Kauf meines 13″ Mac Book Pro Ende 2016 ein wenig auf den Preis geachtet. Ich hatte eigentlich auch nie vor, professionellere Arbeiten damit zu erledigen. Trotz des immer noch recht hohen Preises hielt Apple es nicht für notwendig, eine einigermaßen ordentliche und dem Kaufpreis angemessene Grafikkarte zu integrieren – oder wenigstens als kostenpflichtige Option anzubieten. Für mich ist darum der Sonnet Breakaway Puck natürlich ein gefundenes Fressen, habe ich ihn doch seit Kurzem fast immer dabei, wenn ich pendele oder irgendwo noch etwas „größeres“ abarbeiten muss.

Sonnet Breakaway Puck eGPU eGFX Box
Eine Sache noch …

Ach so, bevor ich es vergesse und die Frage unbeantwortet bleibt. Die eGPUs und eGFX Boxen generell beschleunigen den Rechner – auch ohne Monitor. Das kann man sehr gut auf den Screenshots des Benchmarktests sehen. Wer aber 2-3 Monitore anschließt und diese dann in 4K nutzen kann, an einem Rechner dessen Leistung dafür eigentlich gar nicht ausreichend ist, der wird schnell verstehen wie cool diese neue Technolgie ist und welchen Mehrwert sie bietet.

Im Artikel und der Gallery unten seht ihr mein MacBook Pro 13″ (Late 2016) mit TouchBar und den Sonnet Breakaway Puck in einer Arbeitssituation draußen. Auf einigen Fotos könnt ihr den Benchmark-Test (Geekbench) erkennen, der dem Gerät eine mehr als verdreifachte Grafikleistung attestiert. Von 31.819 Punkten auf 109.067 Punkte.

Mehr Informationen zum Sonnet Breakaway Puck und allen anderen Produkten des Unternehmens gibt es hier, auf der Webseite von Sonnet. Außerdem habe ich die neue Technologie auch in meinen Gastartikeln im Pacesetter Online-Magazin von Jaguar zum Thema gemacht. Hier ist der Link.

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