Internetsperre für Jugendliche sinnvoll?

Deutsche Jugendliche im jungen Alter unter 20 Jahren verbringen nach neuesten Ergebnissen von zahlreichen Studien bis zu zwanzig Stunden pro Woche vor dem Smartphone oder dem PC. Allerdings nutzen sie die Zeit hier nicht, um zum Beispiel Lernprogramme aufzurufen, sondern beschäftigen sich mit Dingen wie Games oder anderen unerlaubten Inhalten.

Insbesondere die Pornografie ist hier ein besonderes Problem und lässt erahnen, in welche Richtung auch das Sicherheitsdenken in der Politik gehen sollte. Bis dato scheinen solche Überlegungen aber immer im Sand zu verlaufen. Eltern fordern schon sehr lange solche Verbote, aber diese Sperren im Internet scheinen nur eine bedingte Wirkung zu haben. Es gibt aber solche Sperren. Die Frage ist nur, ob sie überhaupt sinnvoll sind. Eltern, Pädagogen und Politiker machen sich über den jüngsten Trend Sorgen und befürchten auch mögliche negative Erfahrungen mit den neuen Sperren. Das Problem ist nur, dass diese Sperren de facto auch nicht umsetzbar sind, weil die Seitenbetreiber ohnedies im Ausland sitzen. Hier hat der deutsche Gesetzgeber auch nur einen beschränkten Zugang und die Hände sind ihm hier auch zum Teil gebunden. Wenn man etwas macht, können sich die Kinder dann auch anderweitig online betätigen und Zugang zu diversen Inhalten haben. Schulen und Bibliotheken nutzen Internet-Filterungstechnologien seit langem als Mittel, um die Online-Erfahrungen von Jugendlichen zu mindern. Aber durch den Zugang über das Smartphone lassen sich solche Filter auch kaum in der Realität umsetzen.

Jugendliche Internetsperre
Mehr zum Sperren im Internet finden Sie auf jeden Fall auf folgender Webseite: https://openodds.com/de/wettanbieter-vergleich/ und https://openodds.com. Sie bleiben damit auch auf den öffentlichen Raum beschränkt was natürlich eher nicht so sinnvoll und wirksam ist.

Man kann eigentlich gar nicht behaupten, dass diese Vorgehensweise nicht vernünftig wäre, aber es ergibt sich auch aufgrund der Praxislage nur ein begrenzter Wirkungskreis. So ehrlich und fair muss man ganz einfach mit dieser Fragestellung umgehen. Man kann sich über viele Fragestellungen ärgern, aber in Summe muss man sich immer fragen, wie viel Zeit die Kinder tatsächlich vor dem PC in der Bibliothek oder im PC Raum der Schule verbringen. Wenn man sich nur alleine die Kinder in der Ubahn oder im Bus ansieht, dann kann man sich schon einmal ausmalen, wie wirkungsvoll diese Maßnahme im Gesamtbild sein kann. Die meisten Kinder sitzen dort ständig auf das Iphone starrend und manche Kinder verpassen deshalb sogar den Abstieg bei der richtigen Station. Es gibt Länder, wo man versucht, das Problem auf eine andere Art und Weise anzugehen. In Großbritannien zum Beispiel filtern jetzt neue Haushaltsverbindungen standardmäßig das Internet nach nicht fachgerechten Inhalten. Das Internet ist heute ein zentraler Bestandteil des modernen Lebens und der positiven und negativen Auswirkungen von einem Internetnutzung. Man muss aber ehrlich zuerkennen, dass so eine Beschränkung nur auf dem Smartphone Sinn macht. Dies lässt sich aber nicht ganz klar von einem Profil trennen. In vielerlei Hinsicht muss man hier einfach sagen, dass es sich nur bedingt beschränken lässt. Zumindest kann das Problem auch nur in einem beschränkten Maße durch den Gesetzgeber durchgebracht und gelöst werden. Internet Filter wurden als Hilfsmittel zur Begrenzung der negativen Einflussnahme von solchen Inhalten eingesetzt. Der Nachweis ihrer Wirksamkeit ist jedoch zweifelhaft. Dazu tragen nicht nur die bereits weiter oben diskutierten Fälle bei.

Ein Grund, warum man in den letzten Jahren von diesen Maßnahmen abgekommen ist, muss auch im Preis der Maßnahmen gesehen werden.

In Summe sind diese Maßnahmen sehr teuer. Sie sind teuer in der Entwicklung und Pflege und verursachen erhebliche Informationskosten. Man kann auch davon ausgehen, dass solche Instrumentarien nicht einfach implementiert werden und dann reibungslos funktionieren. Selbst hoch entwickelte Filter werden blockiert, was für diejenigen, die Informationen über sexuelle Prakiken und ähnliche Inhalte suchen, sehr ungünstig ist. Wenn man nun aber über eine Beziehung sucht, dann kann dadurch auch der falsche Inhalt ausgefiltert werden. Vielleicht kann man das anhand eines Beispiels besser veranschaulichen. Wenn zum Beispiel so ein Filter aktiv ist, dann wird man viele relevante Inhalte leider auch filtern müssen. Das Problem ist, dass die Filter eher schlecht funktionieren und daher auch ein wenig überarbeitet werden müssen. In diesem Sinne müssen auch unterschiedliche Parameter in die Laufmasche mit aufgenommen werden, sodass dieser Bereich eigentlich sehr kritisiert wird. Sucht man zum Beispiel nach einer Art von Beziehungsstatus, kann das sehr oft als ein unzulänglicher Inhalt eingestuft werden. Der Inhalt wird dann ganz einfach nicht angezeigt, weil er dem Filter zum Opfer fällt. Wenn aber bestimmte Dinge nicht in dieser Form aufgelegt werden, dann können auch unterschiedliche Maßnahmen greifen. Wenn man aber tatsächlich nach einem Beziehungsstatus sucht, dann könnte es in einem extremen Fall sogar so weit gehen, dass etwa der Inhalt von Facebook nicht angezeigt wird. Der Filter schlägt hier also voll zu und zeigt dem Nutzer auch die jeweiligen Daten nicht an. Dies ist natürlich ein sehr extremes Beispiel. Es verdeutlicht aber das Problem am Filter. Hier wird dann irrtümlich auch der Bereich eines normalen Beziehungssachverhalts als sexueller Inhalt interpretiert. Dies ist natürlich nicht gut und lässt sich auch mit keiner einzigen Maßnahme begründen. Facebook bekennt sich zum Beispiel ganz genau dazu, keine sexuellen Inhalt auf der Seite zuzulassen. Damit findet man auf Facebook auch keine entsprechenden Inhalte und kann sich somit auch nicht damit rechtfertigen, dass die Seite gesperrt werden sollte.

Der Filter sendet hier auch ganz klar ein Fehlsignal heraus.

Das Fehlsignal muss damit auch ignoriert werden. Ähnliche Themen, die davon betroffen sein könnten, wären etwa der Bereich der Gesundheit, Beziehungen oder Identitätsanfragen. Überall dort, wo man nach bestimmten Beziehungen sucht, wäre man dann auch das Opfer eines Filter. Dies ist natürlich in keinster Wise zielführend, weil ja schon logisch ableitbar ist, dass praktisch jeder Sachverhalt auf einer Beziehung beruht. Es ist also sehr sinnvoll, nach anderen Begriffen zu suchen, wenn man nicht Opfer des Filters werden möchte. Es kann auch ungünstig sein und sich auf benachteiligte Gruppen überproportional auswirken. Das richtige Gleichgewicht zwischen dem Schutz von Jugendlichen und der Wahrung ihrer Rechte auf freie Meinungsäußerung und Information zu finden, stellt eine große Herausforderung dar. Daran ändern auch die Filter nichts. Allen Kindern Zugang zum Internet und zu Computern zu geben, wurde zu Beginn des Internets groß geschrieben. Es war eine Agenda, die man sich zum Ziel gesetzt hat. Doch diese schöne neue Welt bleibt für viele Schüler unerreicht und Schulen, insbesondere in ländlichen und armen Gemeinden, können davon nur träumen. Wenn sie jetzt nun noch einen Filter bekommen sollten, dann werden sie überhaupt von dieser Vision ausgeschlossen. Einige Menschen haben den Begriff geprägt, um die dazu passenden Fakten zu beschreiben.

Es geht darum aufzuzeigen, wie fortschrittliche Technologie aus bestimmten Gebieten absichtlich aberkannt wurden.

Welche Lösungsmöglichkeiten gäbe es aber für das Problem. Viele Eltern installieren eine Art Sicherheitsfilter auf ihren Computern, aber nur wenige machen den zusätzlichen Schritt, auch eine Überwachungssoftware zu installieren. Die Überwachungssoftware unterscheidet sich von einem Sicherheitsfilter dadurch, dass sie tatsächlich Tastatureingaben aufzeichnet und Bilder der Internetaktivitäten auf dem Computer macht. Dadurch kann man aber in Summe die Suchergebnisse effizienter filtern. Die Software kostet allerdings etwas Geld. Vielleicht ist das auch der Grund, warum sie nicht so häufig verwendet wird. Obwohl sie nun häufiger auf PCs zu finden ist, scheint sie immer noch Mangelware zu sein. Trotz der höheren Kosten, die man hier in die Sicherheit der Datenakzeptanz investieren muss, kann man vom Nutzen überzeugt sein. Es bietet die Möglichkeit, zum Beispiel E-Mails und einige Beiträge der Kinder auf sozialen Netzwerken zu sehen. So lässt sich die Überwachung maßgeschneidert durchführen.