Holiday Review – Barbados! It was a good trip

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Vielleicht hat sich ja der eine oder andere gewundert, dass Ende November – Anfang Dezember nichts mehr von mir kam. Aber jeder braucht ja mal eine Auszeit vom Alltag. Somit beschlossen meine Frau, mein kleiner Sohn und ich uns auf eine Reise ins Paradies zu machen. Wir überlegten nicht lang und unser Ziel stand fest, Barbados. Eine kleine Insel mitten in der Karibik, eine der Windward Islands mit Zugehörigkeit der kleinen Antillen. Direktflüge gibts am Frankfurt. Mit Kind und Boardbag wollten wir alles etwas entspannter handhaben und sind einen Abend vorher nach Frankfurt gereist. Dort waren wir in einem Hotel, an dem wir das Auto direkt stehen lassen konnten und am morgen mit dem Shuttle Service zum Flughafen gebracht wurden.

Den Flug von insgesamt 11,5h inkl. Zwischenlandung auf Martinique haben wir alle ganz gut verpackt. Nach Ankunft haben wir den Mietwagen abgeholt und sind im Linksverkehr Richtung vorübergehender Heimat gefahren. Da ich bereits im Linksverkehr unterwegs  war, ging die Umgewöhnung relativ schnell. Im Laufe des Urlaub wollte ich allerdings öfter mal links einsteigen und statt dem Blinker hab ich den Scheibenwischer betätigt. Die Macht der Gewohnheit.

Wir waren vor 4 Jahren schon einmal auf Barbados und hatten uns wieder für die selbe Unterkunft entschieden. Die Seaside Inchcape Villas. Wir wussten also was auf uns zu kommt und es war wieder traumhaft schön. Zufällig kommen die Hosts (Wolfgang und Rosi) der Inchcape Seaside Villas ausm Pott und waren uns somit direkt sympathisch. Sie haben sich sehr gut um uns gekümmert und geben gerne Tipps die helfen die Insel zu erforschen. Residiert haben wir in zwei verschiedenen Apartments. Die erste Wohnung war direkt am Meer und der Blick war echt super. 2 Schlafzimmer mit eigenen Bad und ein großer Außenbereich waren mehr als ausreichend. Die zweite Wohnung war im Gartenbereich und etwas ruhiger, aufgrund des leiseren Meeresrauschen. Dort hatten wir ein Schlafzimmer auf einer Art Galerie mit einem Nebenzimmer plus Bett für eine weitere Person. Beide Wohnungen waren für uns (3 Personen) perfekt. Mehr zur Ausstattung findet Ihr auf der Webseite. Das Grundstück ist riesig und hat einen direkten Zugang zum Strand (Silver Sands). Dort kann man sich gerne mal abkühlen, aber aufgrund der ordentlichen Wellen ist etwas Vorsicht geboten.

Am Silver Sands war ich 4-5 mal mit dem Surfbrett drin und es war gar nicht so einfach. Starke Strömung und leichte Shorebreaks. Da wurde ich ein-zwei Mal ganz schön durchgespült. Surftechnisch hat man aber mehrere alternativen. Da es eine überschaubare Insel ist, findet man eigentlich immer was feines. Eines der bekanntesten Spots ist in Bathsheba der Spot namens Soup Bowl. Wir haben uns allerdings hauptsächlich in Freight (kleine Longboardwellen) und in Southpoint (kopfhohe Wellen) aufgehalten. Es ist auf jeden Fall für jeden etwas dabei.

Wir hatten die Unterkunft als Selbstverpflegung und hatten uns vorgenommen jeden 2ten Abend selbst zu kochen. Das selber kochen ist nur 2 mal aufgegangen. Wir kamen einfach nicht am frischen Fisch vom Grill und dem bajanischen Essen vorbei. In Oistins, die nächst größere Stadt ist ein super Fischmarkt wo man theoretisch immer woanders Essen gehen könnte und man hat eine tolle Auswahl. Schwertfisch, Barrakuda, Thunfisch, Hummer, Garnelen, Mahi Mahi und und und. Man bestellt und der Fisch wird direkt auf dem Grill fertig gemacht. Ansonsten gibt es genügend Optionen schön Essen zu gehen, sprich Restaurant oder einfach irgendwo um die Ecke. Für die Fastfood Junkies gibt es KFC und die heimische Kette Chefette. Zum Essen oder zum Zeitvertreib wird hauptsächlich Banks oder der heimische Rum getrunken. Wir tendieren da zum Mount Gay. Eine Flasche hat auch den Weg in den Ruhrpott geschafft.

Was die Strände angeht könnt Ihr einmal um die Insel fahren. Die Westseite ist vom Meer her etwas ruhiger und auch eher was für den Badeurlaub. Dort findet Ihr auch sehr viele Unterkünfte und Hotels. Da wir nicht so auf den Touristandard stehen haben wir uns eher im Süden aufgehalten. Dort weht immer der Wind und macht die Temperaturen sehr angenehm. In der Hauptstadt Bridgetown gibt es ein paar Shopping-Möglichkeiten und es sind sehr viele Touristen von den Kreuzfahrtschiffen unterwegs.

Was für uns Barbados ausmacht sind die unheimlich netten und gastfreundlichen Menschen. Obwohl man in einem anderen Land, mit einer anderen Kultur ist, fühlt man sich nie unwohl. Man kommt ohne Probleme mit den Bajans ins Gespräch und merkt, dass sie sich freuen, dich auf Ihrer Insel zu sehen. Als wir das letzte mal da waren hatten wir echt ein prägendes Erlebnis. Auf der Suche nach einem bestimmten Strand sahen wir in unserem Moke wohl etwas verzweifelt aus. Plötzlich rief uns eine Frau von einem Balkon zu und fragte, ob Sie uns helfen konnten. 10 Mintuen später hatte Ihr Mann uns einen viel schöneren Strand (Bottom Bay) empfohlen und anschließend auf einen Rum zu sich eingeladen. Wer würde das bei uns machen?

Das waren jetzt nur ein paar Anregungen mal nach Barbados zu fliegen und das Land zu erkunden. Wir waren nicht das letzte mal dort.