Mit Kunst Geld verdienen – hart aber nicht unmöglich

Kunst Art
Wenn es darum geht Geld zu verdienen, denken wohl die wenigsten Menschen an Kunst. Schließlich haben Künstler eher den Ruf, wenig oder gar nichts zu verdienen. Schlicht und einfach aus dem Grund, dass es auf dem Arbeitsmarkt kaum Stellen gibt und sich Kunstwerke in der Regel nur schwer an den Mann bringen lassen. Viele kreative Menschen lassen sich von dieser Situation verunsichern. Sie versuchen erst gar nicht, ihre Fähigkeiten zu nutzen und damit Geld zu verdienen. Allerdings gibt es keinen Grund, den Kopf gleich in den Sand zu stecken. Es gibt durchaus erfolgreiche Künstler, davon auch einige in Deutschland. Wichtig ist nur, dass das Ganze richtig angegangen wird. Kunst lässt sich monetarisieren. Und in unserer heutigen digitalen Zeit, haben sich neue Möglichkeiten hierfür eröffnet. Schauen wir uns also an, was es für Wege gibt, um mit Kunst seine Brötchen zu verdienen. Denn was wie ein schöner Traum klingt, kann Realität werden.

Unterrichten und seine Fähigkeiten kunstinteressierten Menschen vermitteln

Wer es sich vorstellen kann, andere Leute zu unterrichten, kann das auch im Kunstbereich tun. Es gibt zahlreiche Menschen, die kreativ sind und Interesse daran haben, ihre Fähigkeiten zu verfeinern. Sollten hinreichende Kenntnisse in einem bestimmten Kunstbereich vorhanden sein, kann es sich anbieten sein Wissen gegen Geld zu tauschen. Im Grunde also nicht anders, als die klassische Nachhilfe. Das einzige Problem ist, dass erst einmal Interessenten gefunden werden müssen. Hierfür bieten sich beispielsweise Plattformen wie Superprof an. Mit einem ansprechenden Profil stehen die Chancen gut, potenzielle Kunden zu finden. Gerade dann, wenn man sich auch mit Malerei auskennt. Der Preis sollte jedoch nicht zu hoch sein und sich an der Konkurrenz orientieren. Es ist aber durchaus legitim, mehr zu verlangen, wenn man mehr zu bieten hat.

Ein E-Book über Kunst schreiben

Autoren müssen sich heutzutage nicht mehr mit der Suche nach einem Verlag herumschlagen. Denn online gibt es ausreichend Möglichkeiten, um seine Bücher an den Mann zu bringen. Vor allem dann, wenn es sich dabei um E-Books handelt. Wichtig ist natürlich, dass ein Thema gewählt wird, welches auch eine bestimmte Zielgruppe anspricht. Eine gewisse Nachfrage nach dem vermittelten Wissen muss gegeben sein. Besonders interessant sind Kunstthemen, die das Potenzial haben, Geld zu machen. Viele Menschen ziehen es nämlich vor, für ein Thema zu zahlen, das Ihnen potenziell Geld einbringt.

Seine Kunst über Plattformen im Internet verkaufen

Das Problem mit Kunst ist, dass sie sich nur schwer an den Mann bringen lässt. Zwar gibt es durchaus Kunstinteressierte, diese müssen aber erst einmal gefunden werden. Glücklicherweise gibt es die Weiten des Internets und somit zahlreiche Plattformen, wo man die eigene Kunst anbieten kann. Neben Künstlerplattformen sind unter Umständen auch größere Markplätze wie beispielsweise eBay oder eBay Kleinanzeigen interessant. Eine Garantie, dass sich die Kunst verkauft, gibt es nicht. Es spricht jedoch nichts dagegen, es auszuprobieren.

Ein eigener YouTube Kanal über Kunst

Diese Option birgt zwar Potenzial, bringt jedoch eine Menge Arbeit mit sich. Das regelmäßige Erstellen von Videos kann ganz schön mühselig sein. Und wer längere Zeit nichts Neues hochlädt, läuft Gefahr, dass sich Abonnenten verabschieden. Ganz zu schweigen davon, dass es ein langer Weg bis zu den ersten Abonnenten ist. Im Kunstbereich gibt es theoretisch genug, was sich für einen YouTube Kanal anbietet. Beispielsweise ist es möglich, live Kunstwerke zu erstellen oder anderen Tipps zu geben. Doch auch das Berichten über aktuelle Themen aus der Kunst ist denkbar.

Als Influencer andere Menschen begeistern

In Zeiten von Instagram träumen viele Menschen davon, Influencer zu werden. Verwunderlich ist das nicht. Schließlich bietet Social Media beste Voraussetzungen, um Geld zu verdienen. Künstler sind hiervon nicht ausgenommen. Vor allem dann, wenn sie es schaffen mit ihrer Kunst eine breite Masse anzusprechen. Ob das bei der eigenen Kunst der Fall ist, kann niemand vorhersagen. Ein gewisses Risiko ist also da. Dennoch kann es sich lohnen, am Ball zu bleiben. Denn falls viele Menschen einem folgen und Gefallen an der eigenen Kunst haben, hat man ausreichend Möglichkeiten diese zu monetarisieren. Vor allem Fans werden die eigenen Kunstwerke kaufen. Doch wie auch bei einem YouTube Kanal ist es wichtig, dass regelmäßig neue Inhalte präsentiert werden. Das kann unter Umständen ganz schön stressig sein.

Eine akademische Karriere einlegen

Im Grunde gibt es nichts, was bei dieser Möglichkeit schiefgehen kann. Wer einen sicheren Weg sucht, um mit Kunst Geld zu verdienen, sollte eine akademische Laufbahn einschlagen. Zugegebenermaßen ist eine solche eine, die nicht jeden Menschen anspricht. Allerdings haben Dozenten nicht nur einen sicheren Job, sondern verdienen auch verhältnismäßig gut. Basis ist das Absolvieren eines Studiengangs, der mit Kunst zusammenhängt. Nach Abschluss des Bachelors (oder spätestens des Masters) stehen alle Türen offen, um eine akademische Karriere einzuschlagen. Der hierfür erforderliche Aufwand sollte jedoch keineswegs unterschätzt werden. Ganz zu schweigen davon, dass es erst einmal einige Jahre brauchen wird, bis es tatsächlich ans Geld verdienen geht.