Interview: BangJuice – What´s it all about! Teil 1

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Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, liegen uns spannende Unternehmen aus Deutschland sehr am Herzen. BangJuice ist ein solches Unternehmen, in dem auch noch ein guter Bekannter von mir für das Marketing zuständig ist. Sehr erfolgreich, zugegeben. Denn BangJuice macht aktuell viele Dinge richtig und auch anders als andere Unternehmen in diesem Bereich. Genau aus diesem Grund dachten wir, dass es mal an der Zeit wäre für ein umfangreiches Interview. Here we go.

BangJuice Bang Juice Interview
Hallo Dominik. Danke, dass Du die Zeit für dieses Interview gefunden hast. Wir kennen uns ja jetzt schon locker 10 Jahre und es war mir ein ehrliches Anliegen, Dir ein paar Fragen über Deinen Job und eure Firma zu stellen. Am besten stellst Du Dich mal kurz vor, damit unsere Leser wissen, wer Du bist.

Hey, Chris. Na? Mein Name ist Dominik Burda. Ich bin 33 Jahre alt und habe – genau wie Du auch – meine berufliche Karriere im Hip Hop begonnen. Wir haben damals zum Beispiel den ersten Online-Shop für HipHop-Textilien eröffnet und Brands verkauft, die man zuvor nur in Musikvideos aus den USA gesehen hat. Urban Boyz nannten wir das Ganze.

Dafür sind wir regelmäßig zu den Großhändlern nach New York geflogen, um dort im Fashion District Ware einzukaufen und nach neuen Brands Ausschau zu halten. Marken wie Sean John, Phat Farm, Akademiks und Co. hatten zu dieser Zeit keinen eigenen Vertrieb für Europa oder gar Deutschland. Klar, dass es da ein enormes Interesse gab. Rap war damals das ganz große Ding – auch medial – und die Kids wollten einfach so aussehen wie ihre Stars und ihnen nacheifern.

Was kam dann?

Auch haben wir „Sizzurp“ vertrieben. Ein Getränk, welches die Rap-Gruppe „The Diplomats“ auf den Markt gebracht hatte. Man gab dem Ganzen damals einfach den Namen eines eigentlich zweifelhaften Cocktails aus verschreibungspflichtigem Hustensaft, Limonade und zerkrümelten Bonbons, der in den USA gerne bei Partys gereicht wurde. Das Ganze kam dann als harmloses Kaltgetränk durch uns nach Europa. Auch wenn es harmlos war und nichts mit dem originalen Mix zu tun hatte – die Kids flippten förmlich.

Später haben wir uns auch mit „Grills“ beschäftigt. Hierbei handelt es sich um ein Schmuckstück, das man sich über oder auf die Zähne steckt. Eine ganze Zeit lang waren die Teile bei Rappern in den USA echt beliebt. Und damit gab es auch bei uns ein stetig steigendes Interesse an den Teilen.

Ok! Ihr habt das Rap-Game ja komplett durchgespielt und wirklich jeden Trend erkannt.

Ja, danach wurde es etwas ruhiger. Es folgte der Vertrieb von Ed Hardy und anderen Marken von Designer Christian Audigier, der sich zuvor die Rechte an Hardys Lebenswerk gesichert hatte. Die Designs gingen durch die Decke, auch hier wollte am Ende jeder eine Cap mit dem Logo des ehemaligen Tätowierers und Künstlers tragen.

Egal, ob Hip-Hop-Fashion, Accessoires oder Designer-Klamotten. Das alles war vor 10 Jahren doch ein riesiges Business, oder?

Ganz genau. 2009 waren wir einer der größten Powerseller auf eBay. Das ist jetzt über 10 Jahre her. Heute ist das natürlich alles viel einfacher eine Connection nach Asien oder in die USA aufzubauen oder ein eigenes Produkt herstellen zu lassen. Damals musste man schon ideenreich sein und eine Menge dafür tun, um so erfolgreich zu sein. Aber wem erzähl ich das.

BangJuice Bang Juice Interview
Wir kennen uns schon seit vielen Jahren, was daran liegt, dass Du mit Deinen Jungs zusammen auch mal ein recht spannendes Fashion-Label aufgezogen hast, welches über Jahre immer wieder von sich reden gemacht hat. Hast Du Lust uns ein wenig darüber zu erzählen?

Richtig. Mit unserer eigenen Marke Cocaine Cowboys haben wir dann den Modemarkt auf eigene Faust erobern wollen. Hier war der Name Programm, gab es doch eine Dokumentation über den Drogenimport und die mit sich bringenden Konflikte innerhalb des Drogenmilieus in Miami (Florida) während der 1970er und 1980er Jahre. Scarface, Miami Vice und all diese Klischees haben wir in unseren Design – und besonders in unserem Marketing vereint. Das haben wir damals so gut und innovativ aufgezogen, dass manch einer hinter unserem Label und der Bar in Berlin-Kreuzberg – die wir später eröffneten – einen echten und zwielichtigen Background erkannten. Alles richtig gemacht, oder?

Ja, ich erinnere mich an unser Kennenlernen. Das war ja damals und ich muss gestehen, dass ich euch einige Sachen, die ihr da so gemacht habt, echt abgenommen habe. Aber wie kommt man von der Mode-Branche zu E-Zigaretten, Liquids und der Produktion dieser Produkte?

E-Zigaretten wurden für uns in dem Moment interessant, als wir mit dem Rauchen aufhören wollten. Schnell wurde uns klar, dass dieser – damals noch recht überschaubare -Markt eine Menge an Potential birgt. Damals haben wir dann den ersten Smokeria E-Zigaretten Store eröffnet – von denen es aktuell bereits sechs Stück gibt.

Vor etwa drei Jahren haben wir dann BangJuice gegründet weil wir in der „Vaping“-Szene, die immer weiter wuchs, etwas vermisst haben. Zum einen gute eigene Aromen, ausgefallene Geschmäcker und jemanden, der das Ganze hier in Deutschland nicht ganz so ernst nimmt. Wir wollten einfach eine Marke gründen, die sich nicht nur selber um die besten Produkte kümmert, sondern auch eine Art Label, welches für den Lifestyle unserer Kunden und der ganzen Community steht.


Ist das Team noch dasselbe? Seid ihr immer noch dieselben Jungs, die damals gemeinsam gestartet sind?

Eigentlich schon. Uns drei verbindet eine zehn Jahre lange Freundschaft. In dieser Zeit haben wir schon jede Menge Projekte realisiert. Mal alle zusammen und manchmal auch nur zwei von uns oder einer alleine. Aber Kumpels waren wir immer.

Neben mir sind das Tomasz „Tomek“ Przybyiski und Nino Albers. Tomek war es, der durch einen Freund die erste richtige und auch ordentlich funktionierende E-Zigarette in die Hände bekam. Seine ersten Erfahrungen zu diesem Thema waren nämlich alles andere als positiv gewesen. Doch danach änderte sich alles.

Parallel zu seinen anderen Unternehmen begann er mit dem professionellen Import der Produkte. Gutes Feedback aus seinem Umfeld und erste Verkäufe im Internet hatten dann die Eröffnung des ersten Smokeria Shops zur Folge. Kurz darauf wurde ich Teil des Teams, später folgte dann Nino. Der Rest ist Geschichte und führte uns hierher. Hier noch ein Zeitungsartikel zur Eröffnung des ersten Smokeria Shops.

Nino ist ebenfalls Mitinhaber von BangJuice und Smokeria, agiert aber eher aus dem Hintergrund heraus. Dabei hat Nino schon eine ganze Menge spannender Sachen gemacht, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann. Sein Verhandlungsgeschick, seine Zuverlässigkeit und die Vielzahl hochkarätiger Kontakte machen ihn zu einem wichtigen Mitglied unseres Teams.

Nur soviel: Nino war immer da und mit verantwortlich dafür, dass es gut oder noch besser lief. Egal, ob in seinen eigenen Jobs und Unternehmen oder aber wenn wir beiden zusammen etwas auf die Beine gestellt haben. Wie bereits erwähnt, waren wir bereits 2008 einer der umsatzstärksten eBay-Powersellern ganz Europas. Aber auch der Aufbau unseres eigenen Vertriebsunternehmens für Mode und Accessoires, die Gründung von Cocaine Cowboys inklusive Bar in Berlin und diverse andere Aktivitäten gehen mit auf sein Konto.

Bei BangJuice hält er uns – also seinen Partnern und auch dem Team – stets zuverlässig den Rücken frei und ist bis heute für unser Wachstum mitverantwortlich. Egal, ob in den Bereichen Finanzen, Struktur, Organisation, Personal oder Rechtsfragen. Guter Mann und Freund, der Nino.

Weiter geht es im zweiten Teil. Morgen. 06.05.2019, 20:00 Uhr.

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Dieser Artikel ist Werbung für BangJuice, keine Frage! Wir wurden aber für unser Interesse und dieses Interview nicht bezahlt.

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