Interview: BangJuice – What´s it all about! Teil 3

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Hier nun der dritte und letzte Teil unseres BangJuice Interviews mit dem Marketing-Verantwortlichen des Unternehmens, Dominik Burda. Viel Spaß!

BangJuice, Bang Juice, BangJuice®, Interview
Für mich ist das Kundenservice, Community-Arbeit und die Pflege familiärer Strukturen in einem. Und das scheint sich auszuzahlen. Nach nur wenigen Wochen in eurer Community auf Facebook ist mir klar, dass viele eurer „Kunden“ eher Freunde sind, die euren stetig steilen Weg nach oben unterstützen und oftmals viel dafür tun, dass BangJuice® als deutsches Start-Up den Respekt und Stellenwert bekommt, den es verdient.

Ganz besonders spannend finde ich eure Promo-Aktionen, die ihr euch ausdenkt und organisiert, um neue Produkte zu. Egal, ob hochwertige Holzboxen oder kleine Tresore, die ausgewählte YouTuber bekamen, um sie gemeinsam mit ihrer Community zu öffnen. Wer lässt sich das bei euch einfallen?

Meist erarbeiten wir diese Aktionen und Limited Editions in unseren Kreativ-Meetings, die wir regelmäßig ansetzen. Aber auch im Arbeitsalltag – oder beim Bierchen nach Feierabend. Egal, wo und wie. Hauptsache die Ideen gehen uns nicht aus. Da hier wirklich jeder mit Herzblut dabei ist, entsteht so etwas oftmals ganz von alleine. Hier wird viel gelacht und auch Quatsch gemacht. In solch einem kreativ positiven Umfeld entstehen Ideen einfach schneller. Jemand sagt etwas, ein anderer Mitarbeiter greift das Gesagte auf und fügt der Idee noch eine Komponente hinzu. Am Ende stehen wir vor einer neuen Werbeidee und wissen, dass wir alle daran beteiligt waren.

Das beste Beispiel ist unsere Sonder-Edition „Schleudertrauma“, die wir auf der Erotikmesse Venus veröffentlicht haben. Wenn man mal drüber nachdenkt, passt der Name ja auch irgendwie, oder? [lacht]. Am Anfang haben wir nur darüber gelacht, wenn solche Sprüche kamen. Aber mit der Zeit erschien es uns gar nicht so blöd, weiter darüber nachzudenken. Am Ende hatten wir dann unseren Stand auf der Venus, ein eigenes Aroma, das es nur dort zu kaufen gab und jede Menge Spaß. Besonders bei der Findung des passenden Namens für unser exklusives Venus-Produkt haben wir im Vorfeld sehr viel Spaß gehabt. Könnt ihr euch vorstellen, oder? Unser Dank geht an dieser Stelle raus an Alex von Liquidwerk für den Namen. Ach, übrigens: Die 6969 Flaschen waren nach gut 48 Stunden komplett ausverkauft. Darüber hinaus haben wir sogar den Venus Award für das innovativste Produkt gewonnen. Und das ganz ohne körperliche Anstrengungen und ohne überhaupt aus der Szene zu kommen. Noch Fragen?

Hier übrigens das Video unserer Aktion auf der Venus 2018.

 

Klar, dass bei so viel Engagement und Wachstum auch manchmal Dinge nicht so laufen, wie ihr es euch gedacht hättet, oder?

Oh, ja! Kürzlich erst hatten wir unseren ersten Shitstorm. Ein falscher Satz eines frisch angestellten Mitarbeiters, der vielleicht nicht den allerbesten Tag hatte, reichte aus, um uns die geballte Negativkraft des Internets spüren zu lassen. Das haben wir nicht kommen sehen. Dennoch konnten wir das Ganze als sehr wichtige Erfahrung verbuchen, die uns am Ende sogar weitergebracht hat. Zuerst haben wir nämlich versucht, das Ganze zu erklären und offen mit den Kritikern zu kommunizieren. So wie wir es eigentlich immer tun. Wir sind keine Maschinen und bei uns passieren auch Fehler. Aber sicher nicht aus bösem Grund. Uns ist dann aber schnell klar geworden, dass es hierbei oftmals nur darum geht, dem Gegenüber seine Macht zu demonstrieren und gar nicht wirklich darum, einen Missstand aufzuzeigen oder etwas ändern zu wollen. Am wenigsten scheint bei einem Shitstorm der Dialog gewünscht zu sein, denn der würde den Initiatoren des Ganzen die Macht nehmen. Es ist dann schwer so etwas unter Kontrolle zu bekommen. Am Ende muss man es aushalten und darauf hoffen, dass den Leuten von alleine klar wird, dass der streitsüchtige Troll, der das Ganze losgetreten hat, eigentlich nur Aufmerksamkeit wollte. Uns hat das Ganze echt zugesetzt. Da macht man 99,9% seiner Arbeit richtig und doch schafft es ein einziger unzufriedener Mensch mit Geltungsdrang, solch eine Welle zu machen. Ja, unser Mitarbeiter hat sich nicht korrekt verhalten. Keine Frage. Aber muss man dann gleich die ganze Firma und unser ganzes Team durch den Dreck ziehen? Ja, die BILD Zeitung arbeitet seit Jahrzehnten nach diesem Prinzip und ja, manche Menschen stehen drauf, plötzlich ein bisschen Macht zu haben und Staub aufzuwirbeln. Geschenkt. Trotzdem glaube ich immer noch nicht, dass wir diejenigen sind, die das verdient haben. Aber gut.

Ihr macht viel richtig. Soviel steht fest. Aber gibt es nicht auch manchmal Situationen, in denen das Richtige für Kritiker trotzdem noch falsch ist?

Absolut! Es gibt natürlich immer Kritiker, die alles ins Negative drehen. Egal, ob berechtigt oder nicht. Das ist dann quasi der Beginn eines Shitstorms. Früher konnte man sich am Telefon beschweren oder einen Brief schreiben. Heute steht alles direkt im Netz. Aber was mich beruhigt ist, dass dort nicht nur das Negative steht – sondern fast nur positives und konstruktives Feedback. Andere Unternehmen bekommen im Netz nämlich oftmals nur Kritik ab, denn wenn alles ok war oder man sogar zufrieden ist, geht man als Kunde eher selten online und erzählt davon, wie positiv gerade alles ist. Bei uns ist das tatsächlich irgendwie anders und darauf bin ich stolz. Klar bekommen wir auch böse Kommentare, z.B. weil jemand nicht exakt das gewonnen hat, was er wollte oder weil sich das Internet mal wieder über irgendwas aufregt und uns das wissen lassen möchte. Das sind meist nur Kleinigkeiten, die wir natürlich versuchen zu beheben.

Aber weil das genauso ist, haben wir eine LOVE & HATE Magnetwand in unserem Büro angebracht, auf der wir positives und auch negatives Feedback sammeln. Wenn man sich mal abreagieren muss, schaut man auf die Seite mit den negativen Kommentaren und E-Mails. Wenn ich aber sehen möchte, dass es sich absolut lohnt seinen Job genauso zu machen, wie wir es machen, dann schaue ich auf die Seite mit dem positiven Feedback. Das spornt an und macht zufrieden.

BangJuice E-Zigaretten Liquid Interview
Ok, aktuell stehen wir bereits bei satten sieben Seiten digitalem Text, knapp 3300 Wörtern und jede Menge Wissen über euch und euer Unternehmen, die Idee dahinter und eure Strukturen. Ich denke, mit diesem Interview kann man einen schönen und auch intensiven Einblick in das Unternehmen BangJuice bekommen.

Aber eine Frage muss noch gestellt werden. Unbedingt. Und zwar: Was kommt als nächstes, was plant ihr und wohin geht die Reise mit BangJuice, den Smokeria Stores, den Abkömmlingen wie TasteFuel etc. Kannst Du uns da schon ein bisschen was erzählen? Seid ihr auf Messen, Veranstaltungen und Events in diesem Jahr? Habt ihr Kleines oder Großes geplannt? Raus damit!

BangJuice ist ja schon fast keine reine E-Zigaretten-Marke mehr, sondern verkörpert auch irgendwie einen Lifestyle, der über das reine Dampfen hinaus geht. Siehst Du ja an unserer großartigen Community und den vielen Aktionen, die Du weiter oben bereits erwähnt hast.

Natürlich haben wir da auch Ideen bezüglich anderer Produkte, die passen könnten. Ende Mai haben wir den ersten massentauglichen Release geplant, der über das E-Zigaretten-Ding hinaus geht. Ein großer Schritt, an dem wir bereits seit letztem Jahr arbeiten.

Darüber hinaus werden wir, nach der sehr erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riot Squad aus England, weitere Kooperationen auf den Markt, die teilweise die Grenzen der „Vaping“-Industrie überschreiten werden. Seid also gespannt. Auch unser Merchandise – auf dessen Qualität wir sehr stolz sind – wird kontinuierlich fortgeführt. Viele unserer Kunden und Fans lieben ihr BangJuice Merch. Das Interesse und der Bedarf sind da.

Wir sind natürlich auch wieder auf jeder wichtigen Messe vertreten, z.B. auf der „Hall of Vape“ – Ende Mai in Stuttgart – auf die wir alle so richtig Lust haben. Dort werden wir richtig Gas geben und das BangJuice Ding hart feiern. Mit Supportern, Kunden, Fans und Freunden. Kommt vorbei! Besonders cool ist, dass unsere Freunde von Riot Squad und Liquidwerk zusammen mit uns auf einem Stand sein werden. Auch die 187 Straßenbande wird bei uns ihr eigenes Liquid präsentieren. Family Business, quasi. Das werden drei richtig spannende Tage.

Im Juli sind wir zudem auf dem „Tanz der Bässe“ Electronic Beach Open Air, in der Nähe unserer Zentrale. Für alle Interessenten, Fans und Kunden wird das eine sehr entspannte Möglichkeit, BangJuice kennenzulernen. Einfach vorbeikommen und dabei sein.

Ok, das klingt ja stark nach Expansion, Weiterentwicklung und einer großartigen Zukunft für euch und euer Unternehmen. Dafür wünsche ich Dir – stellvertretend – nur das Beste und viel Erfolg. Danke, für Deine Zeit und dieses Interview.

 

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Dieser Artikel ist Werbung für BangJuice, keine Frage! Wir wurden aber für unser Interesse und dieses Interview nicht bezahlt.