Umweltschutz 2.0.: Wie Bosch zum deutschen Klimapionier werden will

ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ

Großkonzerne für die Umwelt: Bosch als der neue Klimaretter?!

Imagepflege oder ernstes Anliegen? Klimabewusstsein kommt mehr und mehr in Mode – auch oder besonders bei Großunternehmen. Bereits McDonald’s hat vor einigen Wochen bekannt gegeben, sich mehr dem Umweltschutz zu widmen. Und auch Bosch kündigte eine ambitionierte Klimaschutz-Offensive an.

 

Bosch Klimapionier

 

Der Umweltschutz ist nicht erst seit Aktionen wie „Fridays for Future“ in aller Munde. Aber genau diese machen uns den Zugang deutlich leichter. Jeder Einzelne fühlt sich mitgenommen, jeder Einzelne fühlt sich angesprochen. Und jeder Einzelne kann scheinbar etwas bewirken. Ein Gefühl, das Politiker nur schwer bei uns hervorrufen. Bosch hat sich nun zum Zeil gemacht, bis zum Jahr 2020 klimaneutral arbeiten zu wollen.

Bosch – ein Unternehmen denkt um

Egal ob Waschmaschine, Grill, Backofen oder Küchengeräte – wir alle kennen Bosch. Das Logo prangt auf Elektro- oder Haushaltsgeräten, von denen wohl fast jeder von uns eines besitzt. Der Dieselskandal ist auch an Bosch nicht spurlos vorbei gegangen. Aber auch innovative Ideen und richtungsweisende Technologien stehen ganz oben auf der Agenda von Bosch – smarte Zapfsäulen für E-Autos oder Blockchain-Modellen, nun also auch Klimaschutz. In Zeiten, in denen der Umweltschutz zum globalen Thema wird, denken auch die großen Unternehmen um. Sind sie es schließlich auch, die den Löwenanteil der ganzheitlichen Emissionen erzeugen. Es wird also Zeit. Und Bosch möchte hier Pionierarbeit leisten. In Deutschland und auch global.

Bosch Klimapionier

Bosch auf Emissions-Mission bis 2020 – und 2030

Weltweit betreibt Bosch rund 400 Werke. Diese verbrauchen dementsprechend viel Energie und erzeugen hohe CO2-Emissionen. Der Konzern installiert nun verschiedene Mechanismen, die bis 2020 klimaneutrales Arbeiten garantieren sollen. Also ein kurzfristiges und genau deshalb sehr löbliches, zugleich ambitioniertes Ziel. Der Einkauf von Ökostrom aus Solar- und Windenergie soll den Kohlendioxidausstoß auf null senken, parallel pumpt Bosch hohe Beträge in zertifizierte Umweltprojekte, die ebenfalls für einen klimaneutrale Bilanz sorgen sollen. Bis 2030 ergänzt Bosch zwei weitere Ansätze zur Klimastrategie. Man wird vermehrt auf die Nutzung regernativer Energiequellen zurückgreifen. Zudem soll auf die Energieeffizienz geachtet werden – weniger ist schließlich mehr. Bosch will stolze 1,7 Terrawattstunden einsparen – also einmal der Energieverbrauch privater Haushalte in Köln innerhalb eines Jahres. Das wäre doch ein beeindruckender Schritt.

Hier gibt es weitere Informationen zu Nachhaltigkeitsstrategie von Bosch:

https://www.bosch.com/de/stories/aktiv-fuer-den-klimaschutz/

Die Bosch-Kampagne in Bild und Ton:

https://youtu.be/KeiPJ789nqU