Wilder Hype um E-Scooter

Wer sich in den letzten Monaten einmal durch deutsche Innenstädte bewegt hat, dem ist mit Sicherheit auch die wachsende Anzahl an kleinen, zweirädrigen Flitzern aufgefallen, die elektrisch betrieben über die Straßen rollen und das Stadtbild zunehmend prägen. Auch in der Peripherie schaffen sich immer mehr Menschen einen E-Scooter an, um ihre täglichen Wege umweltschonend, an der frischen Luft und mühelos zu bewältigen.


Neues Gesetz macht Weg frei

Ein neues Gesetz, das das Fahren von E-Scootern geregelt hat und sie mit Fahrrädern gleichsetzt, hat für einen regelrechten Hype gesorgt. Blitzschnell haben die großen E-Scooter-Verleiher in den deutschen Ballungsräumen ihre Stationen mit Tausenden von Rollern bestückt, die angemietet werden können. Wer den Komfort und die hohe Flexibilität eines E-Scooters einmal erkannt hat, überlegt auch bald, sich selbst ein solches Gefährt zuzulegen und damit jederzeit griffbereit zu haben.

Fahrbarer Untersatz für die letzte Meile

Der E-Scooter wird häufig als perfekte Ergänzung im Individualverkehr für die letzte Meile angesehen. Denn Parkplatzsuchen gehört mit den kompakten Zweirädern ebenso der Vergangenheit an wie von der Bushaltestelle den restlichen Weg ins Büro zu Fuß zu gehen. Die E-Scooter lassen sich sehr praktisch zusammenklappen und dürfen auch in öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden. Das geringe Gewicht und die kompakte Größe machen es einfach, den Scooter einfach ins Büro mitzunehmen. Oder diesen im Vorraum zu lagern und anschließend wieder darauf zurück zu greifen. Die Elektroscooter sind damit perfekt für alle geeignet, die sich nicht hetzen möchten, um noch die frühere Straßenbahn nach Büroschluss zu erhalten. Oder für jene, die auch in der Früh noch keine langen Strecken zu Fuß gehen möchten.

E-Scooter als Alternative zum Auto?

Eine Besonderheit dieses Fortbewegungsmittels ist es, dass nicht nur Menschen, die früher mit dem ÖPNV unterwegs waren, nun auf zwei Räder umsteigen, sondern selbst viele Autopendler diese Alternative in Anspruch nehmen. Entweder, um das Auto außerhalb der vollen Innenstadt günstig abzustellen und den restlichen Weg mit dem Roller zurückzulegen. Oder aber bei kürzeren Distanzen direkt mit dem Roller von A nach B zu fahren. Die große Bewegungsfreiheit und Flexibilität auf den E-Rollern sind es, die den Hype weiter anfachen.

Was ist bei E-Scootern zu beachten?

Auch wenn der E-Scooter ein ungewöhnlich attraktives Fortbewegungsmittel darstellt, sind einige Dinge im Betrieb zu beachten. So dürfen die E-Roller nur auf Radwegen bewegt werden, nicht aber z.B. auf Gehwegen. Darüber hinaus ist es notwendig, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen und ein Nummernschild anzubringen. Sind diese Kriterien aber einmal erfüllt, bietet sich großer Bewegungsspielraum. Dazu tragen vor allem auch die hohe Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h und die Reichweite von bis zu 20 Kilometern je nach Modell bei.

Wichtig in der täglichen Handhabung ist beim Kauf zu beachten, dass die Roller auch leicht zu transportieren sind, wenn gerade nicht damit gefahren wird. Besonders kompakt und leicht sind die E-Scooter von micro. Mit rund 14 Kilogramm Eigengewicht lassen sie sich mit einer Hand tragen, halten dabei aber dennoch einer Belastung von bis zu 100 Kilogramm stand. Damit können sie auch einfach die Treppen hinaufgetragen oder in der Straßenbahn abgestellt werden.

Fazit

Der wilde Hype, der derzeit um die E-Scooter gegeben ist, scheint durchaus berechtigt zu sein. Denn die umweltfreundlichen Roller bieten hohen Bewegungsradius und können sogar auf Fahrradwegen genutzt werden. Dank des geringen Gewichts und der Möglichkeit, sie in öffentliche Verkehrsmittel mitzunehmen, erweisen sie sich darüber hinaus als perfekte Begleiter im zusammengesetzten Individualverkehr über mehrere Mobilitätstypen hinweg.