Apple hat gerade ein interessantes neues Software-Angebot angekündigt, das vor allem für alle spannend ist, die regelmäßig mit Video-, Bild- oder Musikproduktion arbeiten.
Unter dem Namen Apple Creator Studio bündelt Apple eine Reihe seiner Kreativprogramme in einem einzigen Abo-Paket.

Statt einzelne Programme wie Final Cut Pro, Logic Pro oder Pixelmator Pro separat zu kaufen, bekommst du sie künftig als Teil eines Abos – zum Pauschalpreis. Klingt auf den ersten Blick nach einem fairen Deal, vor allem wenn du mehrere Tools regelmäßig nutzt.
Was steckt drin?
Das Paket enthält unter anderem folgende Kreativ-Apps:
Final Cut Pro – Videoschnitt und Filmproduktion
Logic Pro – Musikproduktion und Audiobearbeitung
Pixelmator Pro – Bild- und Grafikbearbeitung
Motion, Compressor und MainStage – zusätzliche Tools für Video, Effekte und Musik
Plus: erweiterte Inhalte und smarte Funktionen in Keynote, Pages und Numbers
Später sollen auch Bonus-Features in Freeform dazu kommen.
Wichtig: Die klassischen Einzelversionen dieser Programme bleiben erhalten – du kannst sie weiterhin dauerhaft kaufen und nutzen, wenn du kein Abo willst.
Was kostet das Ganze?
Apple startet das Creator Studio Abo am 28. Januar 2026. Die Preisstruktur sieht so aus:
12,99 € pro Monat
129 € pro Jahr
Für Studierende und Lehrkräfte gibt es einen kräftig reduzierten Tarif (rund 29 €/Jahr). Eine einmonatige Testphase ist beim Start ebenfalls mit dabei.
Im Paket sind neben den Profi-Tools auch neue KI-gestützte Funktionen, etwa automatische Transkription in Final Cut Pro oder AI-Unterstützung in Keynote, enthalten.
Warum macht Apple das?
Apple will seine kreative Software stärker bündeln und für unabhängige Content-Creator, Videografen, Musiker oder Social-Media-Macher attraktiver machen. Der Schritt liest sich auch als direkte Antwort auf Angebote wie Adobe Creative Cloud – dort zahlen Nutzer deutlich mehr, wenn sie mehrere Profi-Programme brauchen.
Der Fokus liegt darauf, dass du nicht für jede App einzeln bezahlen musst, sondern über ein Abonnement Zugriff auf eine komplette Suite hast. Das kann gerade für Freelancer oder kleine Teams ein echter Vorteil sein – vorausgesetzt, du nutzt mehrere der Programme regelmäßig.
Für wen lohnt sich Creator Studio?
Ein Abo macht Sinn, wenn: du regelmäßig Videos schneidest, Musik produzierst oder visuell arbeitest,
du mehrere Programme aus dem Paket nutzt, du die Flexibilität eines Abos schätzt (z. B. für Projektarbeit).
Wenn du nur gelegentlich eine einzelne Anwendung brauchst oder schon eine Lizenz gekauft hast, bleibt der klassische Einzelkauf vermutlich die bessere Wahl.
Weitere Infos: Apple.com
