10 Tage mit dem Land Rover Discovery [Test]

Vor Weihnachten schon durften wir knapp 10 Tage lang ein großartiges Automobil erleben, fahren und lieben lernen. Den Land Rover Discovery.

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Es hatte danach ein wenig gedauert, bis ich meine und unsere Erlebnisse mit diesem großartigen Fahrzeug zusammengeschrieben hatte. Der Artikel war so gut wie fertig – und schon im System für das vorletzte Wochenende geplant. Dann hatte unser Hoster an genau diesem Freitag nichts besseres zu tun als unseren Server abzuschießen und ihn ziemlich genau eine Woche nicht online gehen zu lassen. Wer die Geschichte verfolgt hat, der weiß, dass jede Menge Content verloren ging.

Darum hier eine etwas kürzere Version unseres ersten Automobil-Tests.

Ich stehe ja auf Autos. Auf schnelle, hochwertige und schöne. Wer nicht trinkt, raucht und sein Leben lang einen Bogen um Drogen aller Art gemacht hat – der darf das. Früher durften sie gerne schnell sein. Aber auch die Attribute „groß“, „praktisch“ und „geländegängig“ standen bei mir immer schon ganz oben auf der Liste. Und das wichtigste – egal, ob schnell oder langsam: Hauptsache Allrad! Denn etwas praktischeres und cooleres als einen guten Allradantrieb gibt es einfach nicht. Selbst die Fans von Heckgetriebenem werden mir da zustimmen. Allrad geht immer und macht einen Riesen Spaß. Egal, ob schnell auf der Autobahn, sehr weit links, oder eben im Gelände.

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Vor Weihnachten wurde ich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, einen Land Rover Probe zu fahren. Klar, wollte ich. Als alter Land Rover Defender – Besitzer hatte ich vier Modelle zur Auswahl: Einen Land Rover Defender – meine große alte Liebe, von der ich mich getrennt habe, weil meine Tochter geboren wurde. Blöderweise hatte ich damals nämlich den „kurzen“ Defender gekauft – den mit 90er Radstand.

Man mag es nicht glauben, aber der 90er Defender ist – mit vier Passagieren besetzt – gut voll und hat im Inneren so gut wie keinen Laderaum. Mit Baby geht das nicht. Da ich noch auf das warte, was Land Rover mit dem Defender vor hat, habe ich danach erst einmal keinen „alten“ Defender mehr vors Haus gestellt. Soweit ich auf dem Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring von den Verantwortlichen erfahren konnte, wird es in Zukunft eine ganze Reihe neuer Modelle geben, die alle den Namen der Legende tragen werden. Ich bin so gespannt. Auch konnte ich in der Autobild Allrad kürzlich ein erstes Bild dessen sehen, was es – nach einer gewissen Pause – dann irgendwann zum Thema Land Rover Defender geben wird. Großartig. Wenn das die Zukunft ist, die dort abgebildet war, dann bin ich dabei.

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Des weiteren auf der Liste stand ein Range Rover Evoque, ein Range Rover Sport und der (noch) aktuelle Land Rover Discovery. Der „Sport“ war leider nicht verfügbar, der Evoque für uns als Familie nicht wirklich interessant. Blieb also noch die Nummer 2 auf unserer Wunschliste. Der Land Rover Discovery. Seit 25 Jahren nun ist der große und starke Engländer nun auf dem Markt und wusste seine Käufer vom ersten Tag an zu begeistern. Qualität, Materialien und Luxus treffen und trafen beim Land Rover Discovery immer schon auf absolute und konsequente Geländetauglichkeit. Der Discovery ist für mich das hochwertigste und zugleich vielseitigste SUV auf dem Markt.

Wenige Tage später wurde das Fahrzeug geliefert und wir waren wirklich baff. Klar, Land Rover will nicht kleckern, sondern klotzen – aber wer noch nie in einem Land Rover Discovery der höheren Ausstattungslinien gesessen hat, der wird echt mit offenem Mund in die Runde blicken. Das Ding ist groß und luxuriös.

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Mein Sohn, den ich dann spontan mal von der Schule abholen musste, hat den Wagen ab der ersten Minute geliebt. Die großen Fenster geben halt auch Neunjährigen den absoluten Rundblick. Das helle Leder unseres Testwagens, der gerade mal 500 Kilometer auf dem Tacho hatte, ließ das Ganze noch etwas größer und edler wirken. Wie ihr sicher wisst, ist hypesRus.com kein Auto-Blog oder eine Webseite, die sich vornehmlich und fachwissend mit dem Thema Automobile befasst. Mein Team und ich sind einfach Menschen, die Gutes, Cooles und Spannendes lieben, testen und euch davon erzählen. Darum werden wir hier nicht weiter auf die einzelnen Features und Ausstattungsmerkmale der einzelnen Modellvarianten (Basis, S, SE, HSE) eingehen.

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Unser Fahrzeug war mit einem 3.0 Liter Dieselmotor ausgestattet und dieser bewegte den großen und schweren Wagen entspannt – zwischendurch auch mal zügig – und luxuriös von A nach B. Der Verbrauch hielt sich für Größe und Gewicht durchaus im Rahmen und wurde von uns an der Tankstelle auch nicht weiter thematisiert. Besonders praktisch: Die zweigeteilte Heckklappe, in Kombination mit dem wirklich großen Kofferraum, haben meiner Familie und mir die Besuche in der METRO noch ein weniger angenehmer gemacht. Klappe auf, Klappe runter … und eingeladen. Sehr praktisch. Wer uns auf Instagram folgt, der wird auch meine Freude über die – zufällig entdeckte – Lenkrad-Heizung mitbekommen haben. Damals war ich so happy, diesen – bis dahin ungedruckten – Knopf entdeckt zu haben. Ein echter Mehrwert – am Niederrhein, einige Wochen vor Weihnachten.

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Die 10 Tage bei uns wurde der Discovery für den kompletten Redaktions- und Familieneinsatz genutzt. Zum einen fuhren wir mit ihm mehrmals nach Köln und und Ruhrgebiet. Dabei konnten uns von seinen hervorragenden „On Road“ – Qualitäten überzeugen. Da wir sehr ländlich wohnen, haben wir den „Disco“ auch hier und da mal in unwegsames Gelände geführt. Das bedeutet hier aber leider nutz matschige Wege, tiefe Pfützen und Wälder bzw. Felder aller Art. Also nichts, was dem Land Rover Discovery etwas abverlangt hätte. Dennoch ein großartiges Gefühl, zu wissen, dass man überall hin- und durchkommt.

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Das letzte Mal hatte ich dieses Gefühl am Lenkrad meines Land Rover Defender. Ein gutes Gefühl. Klar, dass wir genau aus diesem Grund auch in diesem Jahr wieder aktiv über alles berichten, was Land Rover ankündigt oder veröffentlicht.

P.S. Das letzte Foto oben zeigt das Licht, welches vom Außenspiegel auf die Straße geworfen wird, um den Passagieren das sichere Aussteigen zu ermöglichen. Wer genau hinsieht, der erkennt die Discovery Silhouette im Lichtkegel. Fande wir cool.


Chef hier. Kind der 70er. Blogs und Content seit Ende der 90er. Viele eigene Projekte und Dienstleister für andere. Immer schon "irgendwas mit Medien". #digitalnative #blogger