London – Stockholm – Kopenhagen #swoodootravelhunt

Erinnert ihr euch an unsere Ankündigung, dass wir mit den Freunden von swoodoo einen Trip durch Europa machen und dabei versuchen werden, ein gewisses Budget nicht zu überschreiten? Zwischen Weinachten und Neujahr war es dann endlich soweit. Der #swoodootravelhunt konnte starten.

Lange hatten wir überlegt, ob wir nicht vielleicht doch schon vor Weihnachten starten sollten, immerhin war das der perfekte Moment für Christmas Shopping, leckeres Essen in weihnachtlicher Stimmung und überhaupt eine schöne Zeit, um sich ein paar Metropolen anzusehen.

Alternativ standen die Tage nach Weihnachten zur Wahl. Preislich unterschieden sich die Flugpreise nicht, da sowohl Christmas Shopping als auch Städtetrips in den Ferien eine Menge Menschen in die von uns gewählten Städte zogen. Mit swoodoo haben wir uns dann mehrmals die möglichen Flugzeiten der diversen Routen zusammengestellt. Gabelflüge oder doch zurück nach Deutschland und von dort direkt weiter? Ihr glaubt gar nicht, welche Möglichkeiten und Optionen man bei der Planung hat – und wieviel man sparen kann, wenn man alle Optionen in Ruhe ausprobiert.


Wir haben das swoodoo eigene Tool „Trips“ benutzt, welches für euch alle Buchungen und Flugzeiten bereithält. swoodoo Trips ist quasi euer persönlicher und kostenloser Reiseplaner innerhalb der preisgekrönten swoodoo – App. Wie das geht? Man sendet seine Buchungsbestätigungen und Suchen an eine spezielle E-Mail Adresse weiter und hat dann die Möglichkeit, auch mit Freunden, an den Reiseplänen zu feilen.

Plant man mehrere Reisen, so kann man die Bestätigungen auch diesem oder jenem Trip zuordnen. Sehr komfortabel. Auch kann man seine Suchergebnisse oder aber die fertig ausgearbeitete Reise mit Freunden teilen. Meine Frau wusste also immer, wann ich wo bin, wo ich übernachte und wann ich wieder zürück bin. Sehr praktisch, immer alles dabei zu haben.

Am Ende lief alles auf ein London – Stockholm – Kopenhagen – Ding hinaus. Einen kompletten Tag wollten wir in London bleiben, am nächsten Morgen dann nach Stockholm fliegen, dort ebenfalls eine Nacht bleiben und die beiden Tage voll nutzen, um dann noch 24 Stunden zu haben, um Kopenhagen zu erkunden.

So war der Plan. Nach dem Buchen der diversen Flüge zu den gewünschten Zeiten und den passenden Hotels, welche zentral gelegen sein sollten, aber auch nicht zu teuer sein durften, blieb uns sogar noch ein kleines Rest-Budget für Bahn- und Taxifahrten und andere Spesen. Well played, Herr Görtz!

Gut 14 Tage später ging es dann auch schon los. Früh morgens machten wir uns von Krefeld auf, um am Flughafen Düsseldorf den British Airways Flug nach London Heathrow zu besteigen. Die Uhrzeit und das E-Ticket unseren iPhones erlaubten es uns, da bereits eingecheckt und mit reservierten Plätzen versehen, ganz in Ruhe anzukommen und das Gate zu suchen. Sicherheitscheck, ihr kennt das Spiel.

Der Flug war super entspannt. Bestes Wetter. Nach 55 Minuten folgte dann der Touch Down in London. Das Wetter war wirklich gut. Nur von der theoretischen Ruhe nach den Feiertagen hatte hier niemand etwas mitbekommen. Der Heathrow Express war gut gefüllt und an der Paddington Station, wo der Zug endet, war wirklich jeder unterwegs.

Mit dem Cab ging es dann weiter zum Saint Georges Hotel, welches super duper zentral in der Nähe des Oxford Circus liegt. Gute Bewertungen und ein nicht komplett abgehobener Preis machten das Hotel für uns zu einer wirklichen Alternative beim Buchen. Doch als wir ankamen, wurde uns schnell klar, dass man sich hier wohl seit (zu) vielen Jahren auf der zentralen Lage ausgeruht hat. Oder wir waren blöderweise genau in der Etage, die noch nicht renoviert worden war und in der man noch den 80er Jahre Charme Londons live erleben konnte. Zu diesem Preis absolut nicht empfehlenswert.

Aber gut. Stressen wollten wir uns auch nicht. Das Zimmer war grundsätzlich sauber, alles funktionierte und wir wollten hier ja sowieso nur schlafen. Am Ende entschädigte uns die lokale Lage für Alles!

Um etwa 10:00 Uhr Ortszeit standen wir dann am Treppenabgang zur Oxford Circus Station und starteten unseren London-Trip. Da wir London schon kennen und immer wieder mal hier sind, stand bei diesem ersten Stopp das After-Christmas-Shopping auf der Oxford-, der Regent und der Carnaby-Street auf der Liste. Wir wollten zu Supreme, zu Palace und in den neu renovierten Apple Store. Wir hatten echt Lust, einmal in Ruhe durch die Stores zu schlendern, sie uns anzusehen und uns durch die großen Kaufhäuser treiben zu lassen.

In London – in der Mutterstadt der Kameraüberwachung – mag es keiner, wenn man ihn fotografiert. Besonders in Stores oder Warenhäusern bekommt man schnell einen Dämpfer verpasst. Schade! Sowohl die GoPro als auch unsere Canon EOS M3 mussten fast immer in der Tasche bleiben. Egal, ob z.B. Selfridges, Marks & Spencer, Urban Outfitters oder der Nike Flagship Store. Nirgendwo war es erlaubt, Bilder zu machen. Super! Aber gut!

Wir haben im Disney Store etwas besorgt, uns zu diversen Themen bei Selfridges beraten lassen, waren bei Apple auf der Regent Street und haben dort einen DJI Osmo Gimbal für z.B. das iPhone 7 gekauft, nachdem der Typ im Store das Teil so genial präsentiert hat. Wozu man so etwas benötigt? Um Videos zu drehen, die nicht verwackelt sind. Leider konnten wir das Teil auf diesem Trip dann nicht mehr benutzen, haben es aber ab jetzt immer dabei.

Apropos Apple. Der Store auf der Regent Street ist seit kurzem wieder geöffnet, nachdem er mehrere Wochen lang renoviert wurde. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Hier haben wir es uns immer wieder mal gemütlich gemacht. Coole Menschen, ein entspanntes Team, eine Heizung und kostenloses WLAN. Ihr versteht?

Bei Supreme standen die Kids, ebenso wie bei Palace, ein paar Straßen weiter, in Schlangen vor der Türe. Da man nie so wirklich weiß, ob man dann auch noch etwas Feines bekommt, haben wir uns für einen riesigen Second Hand Laden entschieden, den wir erkundeten. Auf der Suche nach einer Fliegerjacke aus Leder – mit Fellkragen.

Außerdem gab es zwei Mal echt leckeres Essen. Pizza bei Pizza Hut. Quasi als Snack unterwegs. Abends dann im Angus Steakhouse gab es Spareribs. Da auch hier nicht fotografiert werden sollte, hier nun ein Beispielbild – aufgenommen vor ein paar Monaten an derselben Stelle.

Den ersten #swoodootravelhunt – Tag ließen wir, ziemlich müde und geschafft, satt und zufrieden, in einem Café ausklingen … wo auch die ersten Zeilen dieses Textes und das abendliche Leben Londons an uns vorbeizog.

Verhältnismäßig früh ging es dann ins Bett, denn am nächsten Morgen stand die Rückfahrt zum Flughafen an und der Flug nach Schweden. London hat uns nicht enttäuscht, auch wenn alle ein wenig Paranoia waren, was unsere Kameras angeht. Ein paar Fotos konnten wir ja dennoch machen und einige Szenen filmen … aber dazu später noch mehr.

Es geht weiter … nach Stockholm!

London ist abgehakt und der nächste Stopp liegt vor uns. Knapp zwei Stunden trennen uns noch von Skandinavien und die Augenlieder werden schwer. Genug Zeit um einen kurzen Nap zu tätigen und Energie für das frostige Schweden zu tanken. Während die Piloten den Landeanflug einleiten, dürfen sich die Passagiere, die einen Fensterplatz ergatterten, an der von Inseln durchtrennten Landschaft erfreuen.

Ein Paradies für jeden Naturfreak und Einsiedler. Mit dem ersten Schritt auf den Arlanda Airport beginnt die Suche nach der passenden Fortbewegungsmethode – Bus, Bahn oder doch Taxi. Je nach Budget bietet der Airport das geeignete Transportangebot. Eine Reise mit dem Bus ist zwar mit knapp 15 Euro die günstigste Alternative, bedarf jedoch auch am meisten Zeit.

Wir entscheiden uns für die effizienteste Methode: Der Arlanda Express bringt Euch in 20 Minuten vom Flughafen zur Central Station Stockholms. Alleinreisende bezahlen für die kurze Fahrt circa 30 Euro, während man zu zweit oder in Gruppen mit günstigeren Tickets rechnen kann (ca 20 €). Zwar sind die Ticketpreise happig, der Komfort der Bahn kann sich aber sehen lassen. Haltet aber eure Kredit- und EC-Karten bereit. In Schweden ist Bargeld out. Viele Cafés und Läden akzeptieren nur Kartenzahlung. Auch an den Ticketautomaten ist nur die Zahlung mit Karte möglich, außer man will unbedingt an den Ticketschaltern Schlange stehen.

An der Central Station angekommen, ging es direkt zum Scandic International Hotel, das direkt gegenüber vom weihnachtlich geschmückten Hauptbahnhof liegt. Perfekte Lage um Stockholm zu erkunden. Noch wichtiger: Das Hotel lädt mit nettem Service und gemütlich-modernen Zimmern zum Wohlfühlen ein. Auch das Frühstück sollte man sich nicht entgehen lassen.

Unser erstes Ziel liegt eine Station von unserem Hotel entfernt – Gamla Stan. Die Altstadt, die ein Muss für den ersten Besuch Stockholms darstellt, ist zwar Touristen-überlaufen, überzeugt jedoch durch einen ganz besonderen Charme.

Enge Gassen, alte Gebäude und direkt am Wasser gelegen, lädt dieser Teil der Stadt zum Entdecken ein. Kleine Cafés sorgen für eine gemütliche Atmosphäre, vor allem, wenn eine durchdringende Kälte die Gassen umgibt.

Wer nicht nur auf 0-8-15 Latte Macchiato steht, sollte unbedingt Fabrique besuchen. Eine kleine Café-Kette, die für guten Kaffee und noch besseres, traditionelles Gebäck steht. Empfehlenswert: Kardemummabullar. Wer den traditionellen Part Stockholms kennenlernen möchte, ist in diesem Stadtteil genau richtig. Man sollte aber bereit sein ein Meer aus Jack Wolfskin Jacken und Cargo Hosen zu fotografieren, was bei jedem Konglomerat aus Souvenirshops und Sehenswürdigkeiten unvermeidbar ist.

Stortoget und das köngliche Schloss sind nur einige Anlaufstellen in Gamla Stan, die zwar überfüllt, jedoch definitiv besucht werden sollten. Zusammen mit Stockholm im Rücken, den Schiffen auf dem Wasser und der früh untergehenden Sonne, bietet sich eine atemberaubende Kulisse. Kein Wunder, dass diese Stadt so begehrt ist. Nach einem kompletten Tag, den man in Gamla Stan investiert hat und der erleuchtenden Erkenntnis, dass Stockholm zu Fuß noch besser zu erkunden ist, haben wir den Tag in einer der vielen Taco Bars ausklingen lassen und hätten uns im Nachhinein lieber auf typisch, schwedisches Essen gestürzt.

An Tag 2 haben wir uns dafür entschieden den traditionellen Eindrücken den Rücken zuzukehren und uns auf den Weg in Richtung Södermalm zu machen. Der relativ junge Stadtbezirk mit SoFo als Zentrum für Musiker und Künstler ist zwar ein bisschen rougher und dreckiger als der Rest der Stadt, dafür aber auch interessanter. Neben den besten Musikläden, ist dieser Teil vor allem für seine Second-Hand und Vintage-Läden bekannt. Vinyl-Liebhaber, aber auch Modefreaks kommen hier auf ihre Kosten. Die Geburststätte von Acne Studios und Mittelpunkt für den skandinavischen Musikmarkt, ist auch Dreh- und Angelpunkt für die nordische Start-Up Szene.

Gallery: Stockholm

Sobald man ein Café betritt, wird man von leuchtenden, halb-angebissenen Äpfeln auf Chrom angestrahlt, die die Köpfe der zukünftigen, selbsternannten Weltverbesserer untergraben. Das Flair des Bezirks bekommt man ziemlich deutlich im ilcaffè zu spüren. Dort geben sich Szene-Menschen, junge Musiktalente und Nerds die Klinke in die Hand. Wer den Prenzlauer-Berg mag, wird SoFo lieben. Auf dem Weg zum Hotel wurde der Rest der Stadt erkundet, die insbesondere im Dunkeln zum Leben erwacht. Da aber schon der Flug nach Kopenhagen wartete, ging es auf direktem Wege zum Flughafen.

Next stop: Kopenhagen!

Nach einer Stunde im Flugzeug erreicht man Kopenhagen. Auch dort ist man gut angebunden und erreicht mit Hilfe der Metro das Zentrum in kürzester Zeit. Ein 24-Stunden Ticket (inkl. Bus, Bahn und zahlreichen Museen) kostet ca. 15 Euro und ist im Gegensatz zu den schwedischen Preisen relativ günstig. Unser Hotel Wakeup Copenhagen, mit bester Lage in der Nähe von Kongens Nytorv, erinnerte uns zwar an ein Hostel, war für eine Nacht aber mehr als ausreichend. Nach dem Einchecken ging es raus. Die Lage des Hotels hat sich bewährt gemacht, da um die Ecke en mass Restaurants und Bars lauerten, die voll von feierlaunigen Menschen waren.

Das erste Ziel am nächsten Tag lag zwei Minuten vom Hotel entfernt. Der berühmte Nyhavn ist wahrscheinlich das Erste, das einem in den Sinn kommt, wenn man an Kopenhagen denkt. Bunte Hafenhäuser, kleine Schiffe, die nur darauf warten in Richtung Meer gesteuert zu werden und die morgendlichen Sonnenstrahlen, die diesen Ort zum perfekten Urlaubsmotiv machen. Direkt daneben liegt der Amaliehaven, mit einer Parkanlage, dem Schloss Amalienborg und dem Blick auf das offene Meer. Wie in Stockholm lautet auch in Kopenhagen die Devise: Lieber zu Fuß.

Nach einer kleinen Stärkung im Café TopBrewer ging es dann weiter in Richtung Frederikskirche, die mit den umliegenden Häusern eine atemberaubende Kulisse darstellt. Auch der Rosengarten inklusive Schloss Rosenborg sollte man sich nicht entgehen lassen. Tourist-like wurde natürlich auch das Christiansborg Slot erkundet, wobei man sagen muss, dass der Vorplatz um einiges spektakulärer ist, als das eigentliche Gebäude. Wer genug Zeit im Gepäck hat, sollte sich auch in Richtung Tivoli begeben und dort eine Runde mit den Attraktionen fahren. Mitten in der Stadt, bieten die Fahrgeschäfte einer der ältesten Freizeitparks der Welt sicherlich eine der besten Aussichten. Verfällt man dem Flair der Stadt, ist ein Abstecher in Nyboder unumgänglich.

Die „gelbe Siedlung“ aus dem 17. Jh. vermittelt ein unwirkliches Zeitgefühl in dieser ansonsten so lebendigen Stadt.

Falls man aber eher auf Mode steht, ist auch Kopenhagen, ähnlich wie Stockholm, ein Einkaufsparadies. Leute mit Geschmack meiden jedoch die standardmäßige Einkaufsstraße, die von Touristen belagert wird und verirren sich lieber in die zahlreichen Gassen, die mit kleinen aber feinen Boutiquen übersäht sind. Zwar spielt natürlich der Inhalt des Geldbeutels immer eine Rolle, jedoch findet man hier Mode-Schmankerl, die in Deutschland so sehr fehlen.

Insbesondere der geradlinige Stil wird hier, genau wie in Stockholm, gelebt und wirft die Frage auf, ob Japan von Skandinavien geprägt wurde oder es doch andersherum war. Nach einem intensiven Tag stand dann der Rückflug an. Das Flugzeug betraten wir mit dem Gefühl, dass sowohl Stockholm als auch Kopenhagen eine der schönsten Städte auf dieser Hälfte der Weltkugel sind.

Gallery: Kopenhagen

Nach einem unglaublich tollen Trip endete unsere Reise am Flughafen Düsseldorf. Geschafft, aber um viele Eindrücke und Erlebnisse reicher, sind wir sicher und pünktlich zuhause angekommen. Wir bedanken uns beim Team von swoodoo für die Chance und die gelunge Idee, Blogger zum #swoodootravelhunt einzuladen!

Da wir auch eine GoPro Session dabei hatten, werden wir in Kürze auch noch ein Quick & Dirty – Video nachlegen und euch unseren Trip als Video präsentieren.

UPDATE!

Das Video ist fertig und kann ab sofort gefeiert werden … bitte sehr! Quick & Dirty haben wir euch die am wenigsten verwackelten Szenen unserer Trips zusammengebaut, mit feiner Musik unterlegt … und online gestellt! Wir hoffen, ihr habt Spaß dran. Gerne dürft ihr es auch teilen, liken, … etc.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit swoodoo.

Chef hier. Kind der 70er. Blogs und Content seit Ende der 90er. Viele eigene Projekte und Dienstleister für andere. Immer schon "irgendwas mit Medien". #digitalnative #blogger