Aktion Mensch: Zwei für alle Fälle im Klettergarten

Diese Kampagne der Aktion Mensch gefällt mir. Meine Frau ist Sonderpädagogin und eine der Inklusionslehrerinnen an ihrer Schule. Dort wird „gemeinsames Lernen“ praktiziert und bestmöglich umgesetzt. Nicht einfach, zugegeben.

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Aber genau aus diesem Grund ist es wichtig, dass das Thema Inklusion überall und immer auf die Agenda gehört. Denn Barrieren und Ängste sind allgegenwärtig. Das muss aber gar nicht sein, wenn man sich die Videos der Kampagne „Begegnungen“ der Aktion Mensch einmal anschaut. Dies ist das dritte Video der Reihe, die ihr komplett auch hier findet.

Winfried und Mathias testen im Web-TV-Format „Zwei für alle Fälle“ inklusive Freizeitangebote. In der dritten Folge besuchen sie einen inklusiven Kletterpark.

Inklusion beginnt zuerst und vor allem in den Köpfen und Herzen der Menschen. Über persönliche Begegnungen im Alltag werden Anknüpfungspunkte geschaffen, die Menschen mit und ohne Behinderung und ihre jeweiligen Lebenswelten einander näher bringen und so das Verständnis füreinander fördern.

Das Thema Inklusion wird auf diese Weise persönlich erleb- und greifbar und erhält einen konkreten und unmittelbaren Bezug zum eigenen Leben.

Jedoch treffen Menschen mit und ohne Behinderung nach wie vor selten aufeinander. Zu groß sind die Barrieren, zu gering der mit einer Begegnung empfundene Vorteil – vor allem auf Seiten von Menschen ohne Behinderung. Nichtbegegnung statt Begegnung ist die Realität. Im Rahmen der Leitidee „Begegnung“ greifen wir diese Tatsache deshalb bewusst auf. Nicht vorwurfsvoll und belehrend, sondern verständnisvoll – denn Barrieren sind menschlich.

Aber auch wenn Ängste und Barrieren durchaus menschlich sind, sollten sie dennoch abgebaut werden. Denn wenn sie nicht mehr vorhanden sind, wird das gemeinsame Leben von Menschen mit Behinderungen und denen, die keine Behinderungen haben, einfacher und… entspannter.