#tbt Juelz Santana – What the Game’s been missing

Zeit die Zeit ein wenig zurückzudrehen. Heute geht es musikalisch satte 11 Jahre zurück, zu einem der meist unterschätzten Alben des noch jungen Jahrhunderts.

Warum das so ist? Keine Ahnung. 2005 waren die Diplomats am Höhepunkt, Harlem das Zentrum der Rapwelt ausserhalb der G Unit, Juelz Santana ein Ausnahmekönner am Mic, Co-Signs von Rakim (aka der Lehrer im Mic Check Video)… man könnte so weiter machen und würde noch weitere Punkte finden, warum der Boden für den Prince of the city bereitet war. So richtig durch die Decke gehen wollte das Album trotzdem nicht und ausser vereinzelten Tracks und Ankündigungen kam kein Langspieler mehr.

Was verdammt schade ist, What the Game´s been missing hat alles was es braucht um als Klassiker durchzugehen: Trademark Soundbild, Juelz in Höchstform, Featuregäste und Produzenten am Zenit ihres Schaffens oder kurz davor (Lil Wayne, Young Jeezy, Heatmakerz) hungrigen Nachwuchs (Hell Rell, Bezel) und natürlich Killa Cam.

Das einzige was man dem Album negativ anrechnen kann, es ist tatsächlich mit 22 Songs vielleicht ein bisschen zu lange, andererseits ist auch kein wirklicher Ausfall darauf zu finden.

Warum auch immer: Am Ende bleibt ein hervorragendes Album, das jedem Rapinteressierten nur wärmstens empfohlen sei.