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Ich komme gerade aus dem Kino. Aus dem Cinedom in Köln. Auf Einladung von Disney habe ich mir dort Solo: A Star Wars Story Story angeschaut. Zusammen mit meinem Kollegen Lukas. Lukas wird seine Review bzw. seine Meinung zum Film später auch noch online stellen, doch da ich als erster wieder am Rechner bin, starten wir mit meiner Review.

Solo: A Star Wars Story

First things first. Ich werde den Text möglichst kurz halten und keine Spoiler raushauen. Dennoch empfehle ich allen, die völlig unvoreingenommen – so wie ich es war – ins Kino gehen wollen, … das hier eventuell nicht weiter zu lesen! Nur so ein Tipp!

Disney kauft das Star Wars Imperium. Fans der Filme, die seit 1977 mit dabei sind, hatten seit dieser Schlagzeile vor einigen Jahren Angst. Angst davor, dass Die Mickey Mouse Company das Ganze Star Wars Ding verniedlichen oder irgend anders kaputt machen könnte. Rückblickend möchte ich – und das ist nur meine Meinung – sagen, dass Disney einen guten Job macht, die Arbeit von George Lucas weiterzuführen.

Ja, es gibt „Star Wars Story“-Filme. Rogue One war super. Wer das anders sieht. Ok! Und auch Solo – A Star Wars Story ist in meinen Augen besser oder mindestens genauso gut bzw. wichtig, wie z.B. The Last Jedi. Dieser achten Star Wars Episode konnte ich ähnlich wenig abgewinnen wie der ersten und der zweiten. Erst mit Episode 3 wurde es für mich wieder erträglich. Sorry, Jar Jar! Aber gut. Das ist nur meine Meinung. Mir gefallen die Geschichten rund um die Protagonisten oder die, die uns die Story noch etwas genauer erklären – so wie Rogue One es getan hat.

Die Story!?

Han Solo ist ein Draufgänger und zusammen mit seiner Freundin Qi’ra (Emilia Clarke) möchte er vom Schrottplaneten Corellia, auf dem eine despotische Herrscherin namens Lady Proxima Kinder und Jugendliche als Leibeigene hält, die für sie stehlen müssen, fliehen. Der Plan misslingt und Han steht alleine da. Solo, könnte man sagen. 😉

 

 

Er lässt sich zum Piloten ausbilden, wird einer der besten – wie wir wissen – und plant auf vielen Umwegen die Rückkehr zu seinem Mädchen. Was ihm dabei alles passiert, wen er trifft, mit wem er Geschäfte macht und in den Kampf zieht … das erzählt euch Solo: A Star Wars Story.

Zum Film: Klar, dass ein Film im Jahre 2018 nicht mehr so aussehen kann, wie ein Film aus dem Jahre 1977 oder 1983 z.B. Auch die neueren Star Wars Filme, also die Episoden 1-3 wirken dagegen etwas altbacken und optisch begrenzt. Wie oben bereits erwähnt, bin ich ein brennender Konsument, habe Kenner und Mattel Spielzeuge gekauft, habe eine Replik eines Stormtrooper Helms im Office stehen, habe alle Filme mindestens 3 bis 25 Mal gesehen und baue mit meinem Sohn LEGO Pakete zum Thema. Aber ich bin niemand, der Scheuklappen auf den Augen hat. Ich kann akzeptieren, dass es nicht nur Episode 1 – 9 gibt und das, was danach kommt. Ich kann auch den Star Wars Storys einen gewissen Raum geben und erfreue mich daran, dass das Star Wars Universum durch sie größer und weiter wird und ich mehr zu einzelnen Vorkommnissen oder Persönlichkeiten erfahre. Das sehen manche Medienvertreter und Fans natürlich völlig anders und finden, dass der neue Star Wars Film keine Daseinsberechtigung hat.

„Han Solo ist nicht nur eine Figur, die keine Vorgeschichte braucht, im Gegensatz zu Darth Vader gibt es kein großes Rätsel aus seiner Vergangenheit, das gelöst werden müsste. Han Solo ist sogar eine Figur, bei der zu viel Vorgeschichte schadet.“ [Spiegel online, 17.05.2018]

Meine Meinung: Es ist spannend zu erfahren, was Han Solo so getrieben hat, wie sein Leben zuvor war, wen er liebte, wie er das Fliegen gelernt hat und woher er überhaupt kommt. Wie wurde er Schmuggler? Es mag sein, dass das vorgefertigte Universum der Episode 4-6 damals ausreichte, um uns zu fesseln. Klar! Wäre auch heute noch so, würde George Lucas die Filme weiter so produzieren, wie damals. Aber das tut er nicht. Sondern Disney. Und die machen – ich wiederhole mich – einen guten Job.

Lando Calrissian ist übrigens ´ne coole Sau!

Ich bin dann wohl kein „die hard“ -Fan, sondern eher ein brennender Konsument, der Spaß an Neuem hat und der auch Disney mag. Von daher. Für mich ist Solo: A Star Wars Story ein unterhaltsamer und richtig guter Film, um den Haudegen Han Solo, der mir den späteren Schmuggler und Leia-Gatten etwas näher bringt. Dazu kommt, dass die Stimmung des Films düster ist, ein wenig an Mad Max erinnert, die Kostüme der Soldaten des Imperiums, die Kreaturen auf den diversen Planeten, die Droiden und die Figuren, die für Han Solo eine Rolle spielten, sind sehr gut umgesetzt und ausgewählt. Ich empfehle allen Fans einen Besuch, um sich selber ein Bild zu machen. Da auch immer Mädchen und Frauen wichtige und tragende Rolle in den aktuellen und kommenden Filmen übernehmen (werden), wird meine Tochter wohl auch irgendwann mit Star Wars etwas anfangen können und genau so verrückt danach werden, wie ihr Bruder und ihr Vater! Well played, Disney!

Ich hatte sehr viel Freude und bedanke mich für die Einladung zur Presse-Preview.

*Werbung? Ja! Es gab eine Cola umsonst. Ansonsten wurde dieser Artikel nicht unterstützt oder bezahlt.