Vodafone Red XL – Mit der ersten echten Datenflat unterwegs!

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Wie ihr euch vielleicht erinnert bin ich vor gut einem Jahr von der Telekom zu Vodafone gewechselt.

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Foto: Vodafone Business

Das Ganze war der Tatsache geschuldet, dass ich im Urlaub so gut wie null Internet hatte, Bekannte von mir aber easy mit ihrem Vodafone-Tarif surfen und telefonieren konnten. Das hat mich damals so sehr genervt, dass ich mich an Vodafone gewandt habe, um dort mal nachzufragen, welche Möglichkeiten ich habe zu wechseln.

Vodafone verwies mich damals an einen Ansprechpartner, den ich bis heute auch noch per Mail erreichen kann und der mir dann alles erklärt hat. Zuerst die Tarife, welche Preise gelten und welche Inklusivleistungen enthalten sind. Wir haben dann mit meinem Tarif bei T-Mobile bzw. der Telekom verglichen. Dort bekam ich damals 10 Gigabyte Datenvolumen in einem Tarif (mit Handy), der plus/minus 100 Euro kostete. 5 weitere Gigabyte habe ich mir dann zugebucht. 20 Euro oder 25 Euro kostete das extra. Merkt ihr, oder? Das war teuer.

Aber ich wollte halt überall arbeiten und streamen, Musik hören und YouTube Clips anschauen etc.

Klar, dass ich irgendwie mit den maximal 15 GB auskam – aber der Preis war schon recht hoch. Zugegeben: Die Telekom hat wirklich ein sehr gutes Mobilfunknetz und auch der Service war meist gut.

Zudem hatten meine Frau und mein Sohn auch Telekom Smartphone-Tarife, ebenfalls mit Datenvolumen und ebenfalls nicht ganz günstig. Über Jahre war mir das egal, doch im Frühjahr 2017 hatte ich keine Lust mehr. Also habe ich als „Diamant Kunde“ die Reissleine gezogen – nicht ohne die Telekom zu bitten, mir etwas Günstigeres anzubieten oder einem guten Kunden entgegen zu kommen.

Tat man nicht. Erst als nach und nach die Kündigungen der insgesamt vier Verträge eintrudelten, da rief man dann an und schrieb Briefe. Leider zu spät. Auch das kurz zuvor eingeführte StreamOn-Feature konnte mich nicht mehr begeistern, da ich viel surfen wollte und Datenvolumen brauchte und nicht nur die Möglichkeit zu Streamen, wenn ich mal Langeweile habe.

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Foto: Vodafone

Bei Vodafone wechselte ich dann in den Red XXL Tarif. Dieser wurde damals mit 50% mehr Datenvolumen beworben, wenn man kein Mobiltelefon dazu wollte. Wollte ich nicht. Also bekam ich 25 GB + 13 GB Datenvolumen. Das war schon mal fett. Als Neukunde durfte ich mich zudem noch über diverse Rabatte freuen. Diese bekommt aber jeder, der bei Vodafone Kunde wird. Mit 38 GB Datenvolumen empfahl man mir, das sich für Frau und Kind(er) direkt Partnerkarten für 10 Euro bzw. 15 Euro dazu buchen solle. Karten sind im Grunde normale Veträge – nur ohne Datenvolumen. Da man diesen Partnerkarten mit der Hauptkarte aber Datenvolumen zuweisen kann, war das Ganze für mich ein sehr günstiges Unterfangen. Von 38 GB gibt man halt gerne mal was ab.

Das Giga Depot von Vodafone speichert zudem den Rest des Datenvolumens und stellt es im Folgemonat bei Bedarf zusätzlich bereit. Somit hatte ich nicht nur meine 38 GB, sondern auch noch den Rest aus dem Vormonat. Klar, dass man die Vorzüge des Vodafone Netz auch im Ausland nutzen konnte. Roaming ist ja auch kein Thema mehr.

100 Euro war am Ende des ersten Jahres die Differenz zwischen der Telekom und dem dann nicht mehr rabattierten Vodafone Vertrag. Die Telekom bot übrigens weiterhin diese maximalen 10 GB an und auch die Option, Datenvolumen für min. 20 Euro dazu buchen zu können. Erst vor einigen Monaten wurde dann der erste Flat-Tarif eingeführt. MagentaMobil XL nennt er sich und bietet deutschlandweit unbegrenztes Highspeed-Datenvolumen. Für das Surfen im Ausland stehen hier satte 23 GB zur Verfügung.

Klar, dass Vodafone da nachziehen musste. Zum selben Preis und mit fast identischen Inklusivleistungen kam kürzlich dann der Vodafone Red XL Tarif auf den Markt, auf den ich dann sofort gewechselt bin. Aktuell zahle ich nun 20 Euro weniger, habe aber in Deutschland unendlich viel Datenvolumen und im EU-Ausland 23 GB zur Verfügung. Den zuvor erwähnten Partnerkarten kann ich nun pro Monat immer 10 GB zuweisen. Automatisch. Mein Sohn freut sich. Meiner Frau ist das egal, braucht sie pro Monat selten mehr als 750 MB um online glücklich zu sein.

Der neue Black Business+ kostet übrigens knapp 170 Euro, dafür ist auch im EU-Ausland unbegrenztes Surfen erlaubt, ebenso in den USA, Kanada und der Türkei. Auch eine Telefonie-Flat von Deutschland in die genannten Länder und nach ganz Europa ist inklusive.

Ich habe den Wechsel zu Vodafone nie bereut. Auch die Möglichkeit auf den neuen Red XL zu wechseln, obwohl dieser 20 Euro im Monat günstiger ist und mehr bietet, fand ich sehr kulant. Wer also einen „alles drin“-Tarif sucht und seiner Familie etwas Gutes tun möchte, ohne fett bezahlen zu müssen – mal bei Vodafone vorbeischauen. Und wenn ihr Unitymedia-Kunden seid, so wie ich … dann spart ihr nach erfolgreicher Übernahme des Unternehmens durch Vodafone noch einmal 10 Euro pro Monat. Ich freu mich drauf…

*Da ich hier aus meinem Arbeitsleben berichte und mir niemand irgendwelche Vergünstigungen eingeräumt hat, deklariere ich diesen Artikel natürlich nicht als Anzeige oder Kooperation. Da er aber Affiliate Links enthält, die mir einen kleinen Prozentsatz an verkauften Produkten sichern, ist es dann doch irgendwie Werbung.