Lifehack: MacBook Pro Halterung für LaCie SSD

ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ

Mein erster Lifehack, ich werde verrückt! 😉

Wie einige vielleicht wissen, befinde ich mich seit einigen Wochen nicht in Deutschland, wohne aktuell in den Niederlanden – direkt am Meer! Was jetzt ein wenig dekadent klingen mag, für Menschen, die mich nicht so gut oder gar nicht kennen, ist aber lediglich die Konsequenz aus der Tatsache, dass meine Familie und ich keine Lust mehr hatten, jährlich bis zu 8000 Euro für (Kurz-) Urlaube jedwelcher Art auszugeben. Wer hierzu mehr erfahren möchte, dem lege ich diese Artikel hier ans Herz.

Aber zurück zu mir: Hier arbeite ich nun täglich in einer sehr angenehmen Atmosphäre, wenn es das Wetter zulässt. Siehe Foto oben.

LaCie SSD Lifehack MacBook Pro
Vor einigen Wochen habe ich, wohl wissend, dass ich viel unterwegs sein werde in diesem Sommer und auch darüber hinaus, mein MacBook Pro 13″ (Late 2016) gegen ein ganz aktuelles MacBook Pro 15″ getauscht. Mit acht Prozessor-Kernen, einer soliden Grafikkarte und dem Maximum an Arbeitsspeicher blieb mir leider nur genug Geld, um eine 512 GB SSD einbauen zu lassen. Sinnvoll wären 1TB oder mehr gewesen, doch die Apple nimmt jede Menge Geld für das Aufrüsten der diversen Speicherformen – also habe ich mich für internen Arbeitsspeicher entschieden.

LaCie SSD Lifehack MacBook Pro
Meine 2 Terrabyte große, sehr schnelle – und darüber hinaus – sehr dünne SSD von LaCie war gerade erst wenige Monate alt und sollte das Fehlen von Festplatten- bzw. SSD-Speicher ausgleichen. Was sie seit dem ersten Auspacken des MacBook Pros auch tut. Hier lagere ich Videodateien aus, von der DJI Osmo Pocket, Fotos von der Leica Q und die Bibliotheken von Apple Fotos, Adobe Lightroom Classic und Final Cut X.

Bedeutet? Die SSD muss immer angeschlossen sein, wenn ich mehr mache als nur im Netz zu surfen, Musik und Serien zu streamen oder mit Office zu arbeiten. Grundsätzlich kein Problem, denn die LaCie SSD ist wirklich sehr leicht, klein und erledigt den Job perfekt.

Was mich immer etwas genervt hat ist, dass ich die SSD immer am Kabel mitnehmen musste, wenn ich meinen Sitzplatz oder den Raum gewechselt habe. Wenn ich jemandem irgendwas zeigen wollte, musste die kleine Box am Kabel mitbewegt werden – was grundsätzlich kein Problem, trotzdem aber irgendwie nervig war. Was also tun?

LaCie SSD Lifehack MacBook Pro
Glaubt es oder glaubt es nicht. Ich habe lange überlegt, wie ich eine Halterung für meine SSD von LaCie bauen könnte, um sie von hinten am Display vom MacBook Pro zu befestigen. Dazu habe ich mir erst einmal ein INCASE Case für das Book gekauft, welches fast durchsichtig das Gerät vor Allem schützt was doof ist. Staub, Kratzer etc.

Dann habe ich in zwei lokalen Baumärkten alles gekauft, das nach einer Art Halterung, Rahmen etc. aussah. Unter anderem sogar Gummiecken, die man auf Tische klebt, damit sich Kleinkinder nicht den Kopf an den Ecken aufschlagen oder sich daran anders verletzten. Aber all das funktionierte nicht.

Doppeltseitiges Klebeband wollte ich nicht nehmen, da es entweder nicht stark genug gewesen wäre – oder aber ich die SSD dann nie wieder (je nach Qualität des Bandes) abbekommen hätte. Ich wollte sie ja nur mitnehmen, abends dann aber wieder in meinen Rucksack stecken oder in meiner Tasche verschwinden lassen.

Auch handelsübliches und preisgünstiges Klettband funktionierte nicht wirklich, da es nur für den Hausgebrauch entwickelt wurde, zum Beispiel um 2-3 Kabel zusammenzubinden. Das war mir dann aber auch irgendwie nicht sicher genug. Als ich schon keine Lust mehr hatte und aufgeben wollte, empfahl mir ein netter Mitarbeiter das extra starke Klettband von tesa, welches sogar schwere Hämmer und anderes Gartengerät an der Wand halten konnte.

LaCie SSD Lifehack MacBook Pro

17 Euro kostete mich der Meter, von dem ich nur wenige Zentimeter benötigte. Ein Stück kam auf die SSD und ein Stück auf die Rückseite des Displays bzw. auf die Oberseite des Cases meines MacBook Pro. Klar, das Ganze funktionierte. Hat es mit der günstigen Klettband-Version am Anfang ja auch. Das tesa „extra stark“ Klettband sollte man aber nur auf eine komplett sauberen Untergrund kleben und 24 Stunden dort belassen. Erst dann entwickelt sich die volle Klebeleistung.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die SSD sitzt nun dort, wo ich sie brauche. Lediglich das etwas wenig dehnbare Kabel der SSD nervt noch, da es nicht locker fällt, sondern eher starr ist. Aber auch hier werde ich noch einmal nachbessern und bei Amazon nach kürzeren und biegsameren Komponenten suchen.

Fazit:

Hält super fest, lässt sicher jederzeit schnell entfernen. Keine Probleme, nach insgesamt drei Tagen jetzt. Klar, ich habe hier gerade nichts wirklich super besonderes erklärt, aber ich denke, dass jeder, der sein Geld lieber in Prozessorleistung und Arbeitsspeicher oder Grafikkarten investieren möchte, also kein so großes Budget hat, dass er alles kaufen kann, sicher interessiert an diesem kleinen Lifehack sein dürfte.

 

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