Wegovy Abnehmtablette Abnehmspritze Tablette

Wegovy als Tablette: Meine Erfahrungen mit Semaglutid ab Tag 1

Wegovy als Tablette: Warum ich mich dafür entschieden habe und wie sich die ersten Tage anfühlen

Seit Anfang September nehme ich Wegovy in Tablettenform. Die Entscheidung dafür ist nicht spontan gefallen. Ausschlaggebend war zunächst mein BMI, der knapp über der Grenze liegt, ab der eine medikamentöse Behandlung zur Gewichtsreduktion grundsätzlich infrage kommt. Zusätzlich spielt bei mir noch ein anderer Punkt eine Rolle: Ich habe eine eher leichte Form von Morbus Crohn. Bei meiner Recherche bin ich unter anderem auf medizinische Veröffentlichungen gestoßen, die sich mit GLP-1-Medikamenten bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen beschäftigen. Die bisherigen Erkenntnisse bedeuten natürlich nicht, dass Medikamente wie Semaglutid Morbus Crohn behandeln können. Es gibt aber interessante Hinweise darauf, dass GLP-1-Therapien bei entsprechenden Patienten möglicherweise auch im Zusammenhang mit dem Verlauf chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen positive Effekte haben könnten. Genau dieser Aspekt war für mich ein zusätzlicher Grund, mich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.

Wegovy Abnehmtablette Abnehmspritze Tablette
Keine spontane Entscheidung

Wegovy wollte ich nicht einfach mal ausprobieren, nur weil das Thema momentan überall auftaucht. Schon seit mehreren Wochen lese ich Studien, medizinische Veröffentlichungen und Erfahrungsberichte und versuche, Nutzen und mögliche Risiken möglichst realistisch gegeneinander abzuwägen. Vor allem aber stehe ich dabei in engem Austausch mit meiner Hausärztin. Wir haben ausführlich über die Behandlung gesprochen und werden sie auch weiterhin medizinisch begleiten. Die Tabletten stammen also nicht irgendwo aus dem Internet, wo ich ein paar Fragen beantwortet, irgendwo einen Haken gesetzt und anschließend ein Medikament bestellt habe. Für mich gehört zu einer solchen Therapie eine vernünftige ärztliche Betreuung dazu. Schließlich handelt es sich nicht um irgendein Nahrungsergänzungsmittel, sondern um ein Medikament, das spürbar in Prozesse des Körpers eingreift.

Natürlich ist mir bewusst, dass es Menschen geben wird, die mich anschauen und sich fragen: Braucht der das wirklich? Ist er überhaupt übergewichtig genug? Ist er überhaupt „würdig“, so ein Medikament zu bekommen? Diesen Gedanken kann ich sogar ein Stück weit nachvollziehen. Gerade rund um Wegovy und andere GLP-1-Medikamente wird ziemlich emotional darüber diskutiert, wer diese Medikamente bekommen sollte und wer nicht. In meinem Fall erfülle ich die medizinischen Voraussetzungen, habe die Entscheidung gemeinsam mit meiner Ärztin getroffen und bezahle die Behandlung selbst. Ich nehme also niemandem auf Kosten der Krankenkasse eine Therapie weg. Ehrlich gesagt gehe ich auch nicht davon aus, dass meine Krankenkasse die Behandlung irgendwann übernehmen wird, selbst mit meiner Morbus-Crohn-Erkrankung nicht. Deshalb hoffe ich einfach auf etwas Verständnis. Menschen können sehr unterschiedliche Gründe haben, sich für eine solche Behandlung zu entscheiden, und von außen kennt man eben nicht immer die ganze Geschichte.

Warum für mich gerade die Tablette interessant ist

Ein ganz praktischer Punkt spielt für mich ebenfalls eine ziemlich große Rolle: die Sache mit dem Spritzen. Ich kann das einfach nicht. Andere Menschen setzen sich ihre Spritzen völlig selbstverständlich selbst und machen daraus überhaupt kein großes Ding. Easy peasy. Bei mir funktioniert das schlicht nicht. Selbst mein Biologikum gegen Morbus Crohn, das nur alle drei Monate gespritzt werden muss, lasse ich mir geben, weil ich es selbst nicht hinbekomme. Genau deshalb war die klassische Wegovy-Spritze für mich bislang immer eine echte Hürde. Natürlich hätte sich vermutlich irgendeine Lösung finden lassen, aber die Vorstellung, mir regelmäßig selbst eine Spritze setzen zu müssen, hat das Thema für mich nicht gerade attraktiver gemacht. Die Tablettenform nimmt mir diese Hürde komplett ab und macht die Behandlung für mich persönlich deutlich alltagstauglicher.

Gestartet wird mit der niedrigsten Dosierung von 1,5 mg Semaglutid täglich. Diese Anfangsdosis habe ich nicht selbst gewählt, sondern sie gehört zum vorgesehenen Dosierungsschema. Anschließend wird die Menge Schritt für Schritt erhöht. Über 4 mg und 9 mg geht es schließlich auf 25 mg täglich. Die langsame Steigerung über mehrere Monate soll dem Körper Zeit geben, sich an den Wirkstoff zu gewöhnen und mögliche Nebenwirkungen möglichst gering zu halten. Wer einen Blick auf den Beipackzettel wirft, findet dort natürlich trotzdem eine ganze Reihe möglicher Beschwerden, insbesondere im Magen-Darm-Bereich. Übelkeit, Durchfall, Verstopfung oder Bauchschmerzen gehören zu den Dingen, über die bei GLP-1-Medikamenten immer wieder gesprochen wird. Wie stark mich davon etwas treffen wird, lässt sich nach den ersten Tagen natürlich noch überhaupt nicht sagen.

Die Einnahme braucht ein bisschen Planung

Ganz so simpel wie morgens irgendeine Tablette mit dem ersten Kaffee herunterzuspülen, ist Wegovy allerdings nicht. Die Einnahme erfolgt nüchtern. Danach muss man mindestens 30 Minuten warten, bevor man etwas isst, etwas anderes trinkt oder weitere Medikamente einnimmt. Auch bei der Wassermenge sollte man sich an die Vorgaben halten. Hintergrund ist vor allem die Aufnahme des Wirkstoffs. Werden die Regeln nicht eingehalten, kann weniger Semaglutid im Körper ankommen.

Zum Glück lässt sich das für mich ziemlich einfach in den Alltag integrieren. Mein Wecker klingelt ohnehin gegen 6 Uhr. Direkt nach dem Aufstehen nehme ich die Tablette und bis mindestens 6:30 Uhr gibt es weder Frühstück noch Kaffee. Danach läuft der Morgen ganz normal weiter. Wenn das die größte organisatorische Hürde bleibt, kann ich damit ziemlich gut leben. Gleichzeitig finde ich spannend, was sich in diesem Bereich derzeit alles entwickelt. Auch andere Pharmaunternehmen arbeiten an Medikamenten in Tablettenform und verfolgen teilweise Ansätze, bei denen solche strengen Vorgaben rund um Essen, Trinken und das morgendliche Zeitfenster nicht mehr notwendig sein sollen. Die Spritze wird sicher nicht verschwinden, aber Tabletten könnten für Menschen wie mich künftig eine ziemlich interessante Alternative werden.

Wie fühlt sich Wegovy eigentlich an?

Genau diese Frage hat mich vor der ersten Einnahme wahrscheinlich am meisten beschäftigt. Über mögliche Gewichtsverluste hatte ich einiges gelesen. Berichte über Übelkeit und andere Nebenwirkungen gibt es ebenfalls mehr als genug. Auch ungefähr zu verstehen, was Semaglutid im Körper macht, ist nicht besonders schwer. Trotzdem blieb für mich eine ganz einfache Frage offen: Wie fühlt sich das Ganze eigentlich an? Merkt man plötzlich, dass man keinen Hunger mehr hat? Schaut man ein Brötchen an und denkt sich: Nein danke? Wird der Appetit einfach etwas schwächer? Ist einem schlecht? Oder passiert anfangs vielleicht erst einmal überhaupt nichts?

Am ersten Tag war die Antwort ziemlich unspektakulär: Ich hatte Hunger. Ganz normalen Hunger. Und natürlich kam relativ schnell der völlig unvernünftige Gedanke auf: Funktioniert das überhaupt? Wochenlang hatte ich über die Behandlung nachgedacht, recherchiert, mit meiner Ärztin gesprochen und auf den Start gewartet. Dann nimmt man morgens die erste Tablette und erwartet innerlich vielleicht doch ein kleines bisschen, dass um 10 Uhr irgendein Schalter umgelegt wird. So war es nicht. Eigentlich hätte ich das wissen können. Gerade für diesen Punkt fehlten mir vorab aber Erfahrungswerte. Wann merkt man etwas? Wie fühlt sich reduzierter Hunger an? Kommt der Effekt sofort oder entwickelt er sich langsam? Dazu kommt, dass jede Behandlung mit der niedrigsten Dosierung von 1,5 mg startet und die eigentliche Dosis erst Schritt für Schritt erhöht wird. Von der allerersten Tablette direkt einen spektakulären Effekt zu erwarten, wäre also vermutlich ziemlich vermessen.

Tag zwei: Zum ersten Mal weniger Hunger

Heute ist mein zweiter Einnahmetag. Von der langen Liste möglicher Nebenwirkungen habe ich bislang zum Glück noch nicht viel erleben dürfen. Lediglich gestern Nachmittag war mir zeitweise etwas schwindelig. Darüber hinaus ist bisher eigentlich nichts Besonderes passiert. Heute merke ich allerdings zum ersten Mal etwas, das sich tatsächlich nach der erhofften Wirkung anfühlen könnte: Der Hunger ist weniger geworden.

Essen ist mir dadurch nicht plötzlich völlig egal und von kompletter Appetitlosigkeit kann ebenfalls keine Rede sein. Vielmehr scheint dieses typische Hungergefühl etwas schwächer zu sein. Auch der Gedanke daran, wann es das nächste Mal etwas zu essen gibt, drängt sich weniger in den Vordergrund. Genau darum geht es für mich eigentlich. Mein Ziel ist nicht, Essen plötzlich abstoßend zu finden oder möglichst gar nichts mehr zu mir zu nehmen. Viel angenehmer wäre es, wenn der ständige Gedanke ans Essen einfach ein Stück leiser würde.

Ob dieser Eindruck an Tag zwei tatsächlich schon auf Wegovy zurückzuführen ist, ob er sich in den nächsten Tagen bestätigt und wie sich das Ganze mit steigender Dosierung entwickelt, kann ich natürlich noch überhaupt nicht beurteilen. Aber zumindest fühlt sich der zweite Tag bereits etwas anders an als der erste.

Warum ich meine Erfahrungen festhalten möchte

Ein zusätzlicher Punkt macht die Einordnung momentan schwierig: Fast alles, was man online über Wegovy liest, bezieht sich auf die bekannte Spritze. Die wird nur einmal pro Woche angewendet und arbeitet mit einem anderen Dosierungsschema als die täglich einzunehmende Tablette. Viele Erfahrungsberichte lassen sich deshalb meiner Meinung nach nicht einfach eins zu eins übertragen. Bei der Spritze findet man inzwischen Berichte für nahezu jede Phase der Behandlung. Die Tablettenvariante ist dagegen noch deutlich neuer, und genau deshalb wusste ich vor meinem Start gar nicht so recht, was mich erwarten würde.

Vielleicht ist das auch der eigentliche Grund für diesen Artikel. Ich möchte festhalten, wie sich die Behandlung tatsächlich anfühlt. Nicht aus der Perspektive einer Studie, eines Beipackzettels oder einer Hochglanzbroschüre, sondern einfach aus meiner persönlichen Sicht. Wie entwickelt sich mein Hunger? Was verändert sich beim Essen? Kommen Nebenwirkungen dazu? Wie fühlt sich die nächste Dosierungsstufe an? Und natürlich irgendwann die entscheidende Frage: Was passiert auf der Waage?

Nach zwei Tagen lässt sich darauf noch keine vernünftige Antwort geben. Vielleicht funktioniert Wegovy für mich am Ende genauso gut, wie ich es mir erhoffe. Vielleicht kommen Nebenwirkungen dazu. Vielleicht verändert sich mein Hungergefühl stärker. Vielleicht wird es auch Phasen geben, in denen ich die ganze Sache erneut infrage stelle. Genau deshalb soll daraus keine Erfolgsgeschichte werden, bevor überhaupt etwas passiert ist.

Es ist einfach mein persönlicher Startpunkt: zwei Tage Wegovy als Tablette, 1,5 mg am Morgen, bislang kaum Nebenwirkungen und heute zum ersten Mal das Gefühl, dass mein Hunger etwas weniger geworden ist.

Mehr kann ich im Moment noch nicht sagen. Aber irgendwo muss dieses kleine Wegovy-Tagebuch ja anfangen.


Air Jordan Royal

Der Air Jordan 1 „Royal“ kommt zurück

Es gibt Sneaker, bei denen Jordan Brand eigentlich nicht viel erklären muss. Der Air Jordan 1 „Royal“ gehört definitiv dazu. Schwarz, Royal Blue, weißer Midsole-Streifen und eine Silhouette, die seit 1985 praktisch jeder Sneakerhead kennt. Jetzt steht der nächste Retro des Klassikers an. Nach verschiedenen Neuinterpretationen soll der „Royal“ am 10. Oktober 2026 wieder in die Regale kommen. Besonders interessant: Die neue Version orientiert sich wieder stärker am ursprünglichen Look und erscheint auf Basis des Air Jordan 1 High ’85.

Zurück zu Schwarz und Royal Blue

Der „Royal“ gehört neben „Chicago“, „Bred“ und „Black Toe“ zu den Colorways, die die Geschichte des Air Jordan 1 geprägt haben. Das Farbschema ist eigentlich simpel: schwarzes Leder bildet die Basis, kräftiges Royal Blue sitzt unter anderem an Toe Box, Swoosh und Fersenbereich. Genau diese Einfachheit macht den Schuh bis heute so gut. Es gibt keine wilde Collab-Geschichte, keine zehn verschiedenen Materialien und keine künstlich gealterte Farbpalette, die erst auf drei Seiten erklärt werden muss. Es ist einfach ein Air Jordan 1 in einer der besten OG-Farbkombinationen. In den vergangenen Jahren hat Jordan Brand viele Klassiker neu interpretiert. Mal mit Vintage-Mittelsohle, mal mit Wildleder, mal mit veränderten Proportionen. Das kann Spaß machen, aber irgendwann möchte man einen Klassiker eben auch wieder möglichst klassisch haben.

High ’85 macht den Unterschied

Die High-’85-Version des Air Jordan 1 versucht, Form und Proportionen des Originals aus den Achtzigern genauer zu treffen. Dazu gehören unter anderem ein anderer Shape, eine höhere Konstruktion und Details, die näher an frühen Paaren liegen sollen. Für normale Käufer klingt das vielleicht nach Sneaker-Nerd-Kram. Für Fans macht es aber einen Unterschied. Gerade beim Jordan 1 wird seit Jahren über Toe Box, Kragenhöhe, Leder und Form diskutiert. Je näher ein Retro an die alten Paare kommt, desto interessanter wird er für Sammler. Der neue „Royal“ dürfte deshalb deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen als manche der zahllosen neuen AJ1-Farbvarianten, die in den vergangenen Jahren erschienen sind.

Der Jordan 1 hatte schon bessere Zeiten

Man muss trotzdem sagen: Der Hype um den Air Jordan 1 ist nicht mehr auf dem Niveau von 2020 oder 2021. Damals war gefühlt jeder halbwegs interessante Colorway sofort ausverkauft und Resell-Preise schossen nach oben. Inzwischen ist der Markt entspannter geworden. Das finde ich ehrlich gesagt gar nicht schlecht. Sneaker sollten wieder etwas häufiger gekauft werden, weil man sie tragen möchte, und nicht weil irgendeine App einem erzählt, dass der Wiederverkaufswert steigen könnte. Für Jordan Brand bedeutet das allerdings, dass selbst OG-Farben nicht automatisch dieselbe Hysterie erzeugen wie vor einigen Jahren. Ein „Royal“ hat aber einen Vorteil: Er braucht keinen kurzfristigen Trend. Der Colorway ist seit Jahrzehnten relevant.

Release am 10. Oktober 2026

Aktuell wird der 10. Oktober 2026 als Releasetermin genannt. Der Style Code lautet IQ5495-005. Wie breit die Verfügbarkeit in Deutschland ausfallen wird, bleibt abzuwarten. Zu erwarten sind Nike SNKRS sowie ausgewählte Jordan-Brand-Händler. Bei einem OG-nahen Jordan 1 würde ich außerdem damit rechnen, dass die Nachfrage deutlich höher ist als bei vielen aktuellen General Releases. Ob daraus wieder ein schwieriger Release wird, hängt am Ende stark von den Stückzahlen ab.

Ein Retro, der Sinn ergibt

Jordan Brand bringt sehr viele Retros zurück. Manchmal hat man das Gefühl, dass zwischen zwei Neuauflagen kaum genug Zeit liegt, um den letzten Release überhaupt einzulaufen. Beim „Royal“ kann ich mit einer erneuten Veröffentlichung trotzdem gut leben. Der Schuh ist ein Klassiker, und eine High-’85-Version ist für Fans deutlich interessanter als die nächste experimentelle Abwandlung. Wer bisher keinen „Royal“ besitzt oder sein altes Paar aus 2017 inzwischen komplett heruntergetragen hat, bekommt im Oktober eine neue Chance. Und vielleicht ist genau die etwas ruhigere Sneaker-Zeit perfekt dafür. Weniger Resell-Wahnsinn, weniger künstliche Verknappung und hoffentlich mehr Paare an den Füßen. So darf ein Jordan-Retro gerne laufen.

Offizielle Produkt- und Bildquelle: https://www.nike.com/jordan


Pollen Robotics and Hugging Face Microduck

Microduck: Dieser 399-Dollar-KI-Roboter ist eine kleine Ente mit erstaunlich viel Technik

Roboter müssen offenbar nicht immer aussehen wie Menschen. Hugging Face und Pollen Robotics zeigen mit dem Microduck gerade ziemlich charmant, dass ein kleiner watschelnder Vogel vielleicht sogar der sympathischere Weg ist. Der neue Open-Source-Roboter ist rund 25 Zentimeter groß, wiegt weniger als 800 Gramm und kann ab sofort für 399 Dollar vorbestellt werden.

Das klingt zunächst nach einem ziemlich teuren Spielzeug. Microduck richtet sich aber vor allem an Entwickler, Robotik-Fans und Menschen, die mit KI und Reinforcement Learning experimentieren möchten. Und ganz nebenbei sieht das Ding eben aus wie eine kleine Roboterente.

15 Motoren in einer 25 Zentimeter großen Ente

Im Microduck stecken insgesamt 15 Motoren. Sie bewegen Beine, Kopf, Hals und den kleinen Schnabel. Dadurch kann der Roboter laufen, sitzen, in die Hocke gehen und sich nach vielen typischen Stürzen selbst wieder aufrichten. Laut Hersteller kann er sogar Rollschuh fahren.

Dazu kommen eine Kamera, ein kleiner LiDAR-Sensor und zwei IMUs zur Erfassung von Bewegung und Lage. Der bewegliche Schnabel ist nicht nur Deko: Microduck kann damit kleine Gegenstände aufnehmen.

Das Konzept erinnert ein bisschen an die Roboterhunde, die seit Jahren durch Tech-Demos laufen, nur in deutlich kleiner, günstiger und weniger einschüchternd. Genau das ist Absicht. Wenn ein großer humanoider Roboter beim Training ständig umfällt, kann das teuer und gefährlich werden. Bei einer 800-Gramm-Ente hält sich das Drama in Grenzen.

Pollen Robotics and Hugging Face Microduck

Open Source statt abgeschottetem Gadget

Der eigentlich interessante Punkt ist die Software. Hugging Face und Pollen Robotics stellen den Software-Stack offen zur Verfügung. Es gibt ein SDK, die Roboter-Software und Werkzeuge für Reinforcement Learning. Entwickler können also eigene Bewegungen, Experimente und Verhaltensweisen programmieren.

Einige Dinge funktionieren schon direkt nach dem Auspacken. Microduck lässt sich beispielsweise per Gamepad steuern oder kann einem Laserpunkt folgen. Vorgefertigte Bewegungsmuster sorgen dafür, dass er auf seine Umgebung reagieren kann, ohne dass man zuerst wochenlang Code schreiben muss.

Damit liegt der Roboter irgendwo zwischen Lernplattform, Entwickler-Kit und absurd niedlichem Desktop-Gadget. Gerade diese Mischung könnte funktionieren. Robotik ist ein Bereich, der für Einsteiger schnell teuer und kompliziert wird. Ein fertiges System für 399 Dollar ist zwar kein Impulskauf, aber verglichen mit vielen professionellen Robotik-Plattformen erstaunlich zugänglich.

Keine sprechende KI-Assistentin

Wer jetzt auf eine Art ChatGPT-Ente hofft, die durch die Wohnung läuft und Fragen beantwortet, bekommt zunächst etwas anderes. Microduck soll bewusst nicht wie ein klassischer Sprachassistent auftreten. Er besitzt zwar Mikrofon und Lautsprecher, kommuniziert aber über Geräusche.

Nach der Einrichtung bekommt jeder Roboter sogar eine dauerhafte eigene „Audio-Identität“. Die Entwickler wollen offenbar eher das Gefühl eines kleinen digitalen Wesens erzeugen als das eines Alexa-Lautsprechers auf Beinen.

Ich mag diesen Ansatz. Gerade bei Consumer-Robotern versucht die Branche seit Jahren, Maschinen möglichst menschlich wirken zu lassen. Vielleicht muss ein Roboter aber gar kein künstlicher Mensch sein. Eine Ente, die watschelt, Dinge aufhebt und beim Umfallen wieder aufsteht, hat wahrscheinlich schon genug Persönlichkeit.

Eine Stunde Akku und vier Farben

Technisch ist Microduck erwartungsgemäß kein Hochleistungscomputer. An Bord sind 32 GB Speicher und 1 GB RAM. WLAN und Bluetooth sind ebenfalls dabei. Der 2.600-mAh-Akku soll ungefähr eine Stunde Dauerbetrieb ermöglichen.

Zum Start gibt es vier Farbvarianten: Cream, Graphite, Lavender und Sky. Die ersten Geräte sollen in den USA noch vor Weihnachten verschickt werden. Wie schnell und zu welchem Preis Microduck offiziell nach Europa kommt, ist noch offen.

Robotik wird langsam zum Hobby

Das Spannende an Microduck ist für mich weniger die einzelne Ente als das, was dahintersteht. KI-Software ist in den vergangenen Jahren extrem zugänglich geworden. Lokale Sprachmodelle kann man inzwischen auf normalen Rechnern ausprobieren. Der nächste Schritt könnte sein, dass auch Robotik aus Universitätslaboren und Industriehallen langsam auf den Schreibtisch wandert.

Wenn offene Hardware, günstige Sensoren und Open-Source-KI zusammenkommen, entsteht eine ganz neue Bastler-Szene. Raspberry Pi hat etwas Ähnliches beim Computing geschafft. Vielleicht werden kleine Roboter irgendwann genauso selbstverständlich für Experimente genutzt.

Und wenn dieser Weg mit einer 25 Zentimeter großen Ente beginnt, die Fußball spielen und Rollschuh fahren kann, bin ich ehrlich gesagt völlig fein damit.

Offizielle Presse-, Produkt- und Bildquelle: https://pollen-robotics.com/


Nintendo Switch 2 wird teurer

Nintendo Switch 2 wird teurer: Wer noch kaufen will, sollte Gas geben

Nintendo dreht in Europa an der Preisschraube. Ab dem 1. September soll die Switch 2 offiziell 499,99 Euro kosten. Bislang liegt der Preis im My Nintendo Store bei 469,99 Euro. Das sind zwar „nur“ 30 Euro Unterschied, aber bei einer Konsole, die ohnehin nicht gerade als Schnäppchen gestartet ist, merkt man den Aufschlag dann doch.

Wer die Switch 2 sowieso schon auf der Einkaufsliste hat, bekommt damit einen ziemlich konkreten Grund, nicht mehr ewig zu warten. Zumal rund um neue Konsolen oft das Gegenteil passiert: Nach einigen Monaten erwartet man erste Bundles, bessere Straßenpreise oder Aktionen. Nintendo geht hier zunächst in die andere Richtung.

Nintendo Switch 2 wird teurer
30 Euro mehr ab September

Der neue offizielle Preis von 499,99 Euro gilt ab dem 1. September. Damit kratzt die Switch 2 nun ganz offiziell an der 500-Euro-Marke. Psychologisch ist das schon ein Unterschied. 469 Euro wirken noch wie eine teure, aber halbwegs klassische Nintendo-Konsole. 500 Euro bewegen das Gerät endgültig in einem Preisbereich, in dem Käufer automatisch anfangen, mit PlayStation, Xbox oder einem Gaming-Handheld zu vergleichen.

Natürlich ist der reine Hardwarepreis nicht die ganze Geschichte. Wer Mario Kart, Zelda und Co. spielen möchte, landet ohnehin bei Nintendo. Genau das ist die große Stärke des Unternehmens: Die eigenen Marken sind so stark, dass Nintendo nicht ausschließlich über technische Daten konkurrieren muss.

Trotzdem dürfte die Erhöhung Diskussionen auslösen. Gerade Familien, die eine Switch 2 vielleicht als Weihnachtsgeschenk eingeplant haben, müssen künftig etwas tiefer in die Tasche greifen. Dazu kommen Spiele, Zubehör, eventuell eine Speicherkarte und ein zweiter Controller. Aus 500 Euro werden so ziemlich schnell 600 oder 700 Euro.

Warum wird die Switch 2 überhaupt teurer?

Preiserhöhungen bei Hardware sind inzwischen leider nichts Ungewöhnliches mehr. Wechselkurse, höhere Produktionskosten, Speicherpreise und allgemein gestiegene Kosten in der Lieferkette haben in den vergangenen Jahren bei fast allen großen Herstellern Spuren hinterlassen. Selbst Konsolen, die schon länger auf dem Markt sind, wurden teilweise nachträglich teurer.

Für Käufer ist das trotzdem gewöhnungsbedürftig. Bei Unterhaltungselektronik war man lange darauf konditioniert, dass ein Produkt nach dem Start langsam günstiger wird. Heute kann es durchaus passieren, dass ein Gerät Monate später plötzlich mehr kostet. Das macht den richtigen Kaufzeitpunkt schwieriger.

Bei der Switch 2 kommt hinzu, dass Nintendo mit der Konsole gerade erst richtig Fahrt aufnimmt. Das Spieleangebot wächst und mit jedem großen Exklusivtitel wird das Gerät interessanter. Wer bisher gewartet hat, weil die erste Euphorie rund um den Launch vorbei sein sollte, bekommt nun ausgerechnet eine Preiserhöhung serviert.

Lohnt sich der Kauf noch vor dem 1. September?

Wenn ihr ohnehin sicher seid, dass eine Switch 2 ins Haus soll, spricht wenig dafür, freiwillig die zusätzlichen 30 Euro zu bezahlen. Interessanter wird es bei allen, die noch unsicher sind. Für sie würde ich nicht allein wegen der Preiserhöhung spontan 470 Euro ausgeben. 30 Euro Ersparnis sind nett, aber kein Grund für einen Kauf, den man eigentlich noch gar nicht machen wollte.

Spannender ist die Frage, wie der Handel reagiert. Offizielle Preissteigerungen bedeuten nicht automatisch, dass jedes Angebot sofort auf 499,99 Euro springt. Händler können mit Bundles, Gutscheinen oder kurzfristigen Aktionen gegensteuern. Gerade Richtung Black Friday und Weihnachtsgeschäft dürfte es interessant werden.

Ich würde deshalb unterscheiden: Wer die Konsole jetzt haben möchte, sollte die letzten Tage vor der Erhöhung im Auge behalten. Wer problemlos noch einige Monate warten kann, dürfte auch später wieder gute Angebote finden. Nintendo kann eine UVP festlegen, den tatsächlichen Straßenpreis bestimmt am Ende trotzdem der Markt.

Die 500-Euro-Grenze verändert die Wahrnehmung

Für mich ist vor allem diese Marke interessant. Eine Nintendo-Konsole für knapp 500 Euro fühlt sich anders an als die Switch-Generationen davor. Nintendo bewegt sich damit stärker in Richtung Premium-Hardware, auch wenn das Konzept weiterhin deutlich anders ist als bei klassischen stationären Konsolen.

Die Switch 2 lebt von ihrer Mischung aus Handheld und Wohnzimmerkonsole, vor allem aber von Nintendos Spielen. Genau deshalb wird sie sich vermutlich auch für 499,99 Euro gut verkaufen. Begeisterung löst eine Preiserhöhung trotzdem selten aus.

Wer also ohnehin kurz vor dem Kauf stand, hat jetzt einen kleinen Countdown laufen. Alle anderen können entspannt bleiben und auf die nächsten Bundles und Aktionen warten.

Offizielle Produkt- und Bildquelle: https://www.nintendo.com/


Audi Q9 (2027): Alle Infos zu Motoren, Preis, Innenraum & SQ9

Audi Q9 - Das neue Luxus-Flaggschiff aus Ingolstadt.

Der Audi Q9 ist endlich da. Mit dem neuen Flaggschiff erweitert Audi seine SUV-Familie nach oben und greift direkt die größten Premium-SUVs der Welt an. Oberhalb des Audi Q7 positioniert, soll der Q9 künftig gegen Modelle wie den BMW X7, die Mercedes-Benz GLS-Klasse oder den Range Rover antreten. Mehr Platz, mehr Luxus und modernste Technik stehen dabei im Mittelpunkt. Doch kann der neue Audi Q9 den hohen Erwartungen wirklich gerecht werden?

Foto: AUDI AG

In diesem Artikel erfährst du alles über den neuen Audi Q9 – vom Design über die Motoren bis hin zum Preis. Außerdem verrate ich dir, warum mich dieses Modell als langjährigen Audi-Fan besonders interessiert.

Audi Q9: Das neue Flaggschiff von Audi

Mit dem Audi Q9 schließt Audi eine Lücke im eigenen Modellprogramm. Während der Audi Q7 bislang das größte SUV der Marke war, richtet sich der neue Q9 an Kunden, die noch mehr Komfort, Platz und Luxus erwarten.

Mit einer Länge von rund 5,31 Metern und einem Radstand von über drei Metern zählt der Audi Q9 zu den größten SUVs im Premiumsegment. Besonders in den USA, China und im Nahen Osten soll das Modell eine wichtige Rolle spielen. Aber auch in Europa dürfte das Interesse groß sein, denn Audi bietet erstmals ein echtes Luxus-SUV an, das sich direkt mit den Spitzenmodellen der Konkurrenz messen möchte.

Design: Modern, elegant und unverkennbar Audi

Schon auf den ersten Blick wird deutlich, dass Audi beim Q9 einen etwas anderen Weg einschlägt. Statt aggressiver Linien und übertriebener Sportlichkeit setzt das neue Modell auf Eleganz und Präsenz. Der große Singleframe-Kühlergrill dominiert die Front und wird von den neuesten Matrix-LED-Scheinwerfern eingerahmt. Am Heck sorgen moderne OLED-Rückleuchten mit individualisierbaren Lichtsignaturen für einen hochwertigen Auftritt.

Versenkte Türgriffe, große Leichtmetallfelgen mit bis zu 23 Zoll sowie klar gezeichnete Karosserielinien verleihen dem Audi Q9 eine moderne und zeitlose Optik. Insgesamt wirkt das Fahrzeug hochwertiger und souveräner als viele andere SUVs seiner Klasse.

Innenraum: Luxus auf höchstem Niveau

Auch im Innenraum möchte Audi neue Maßstäbe setzen. Das Cockpit wird von mehreren hochauflösenden Displays geprägt und verbindet modernste Technik mit hochwertigen Materialien. Neben dem digitalen Kombiinstrument verfügt der Audi Q9 über ein großes Infotainment-System sowie ein separates Display für den Beifahrer.

Massagesitze, Sitzbelüftung, ein Panorama-Glasdach mit elektronischer Verdunkelung und ein Bang-&-Olufsen-Soundsystem mit 22 Lautsprechern gehören je nach Ausstattung ebenfalls zum Angebot. Hinzu kommen moderne Funktionen wie Amazon Alexa, ein Android-basiertes Infotainment und zahlreiche Assistenzsysteme, die den Alltag erleichtern.

Besonders erfreulich ist das großzügige Platzangebot. Der Audi Q9 wird sowohl als Siebensitzer als auch als luxuriöser Sechssitzer angeboten. Gerade in der zweiten und dritten Sitzreihe profitieren die Passagiere von deutlich mehr Beinfreiheit als im Audi Q7.

Motoren: Vom effizienten Diesel bis zum V8

Zum Marktstart setzt Audi auf unterschiedliche Antriebe für verschiedene Märkte. In Europa beginnt das Angebot mit einem 3,0-Liter-V6-TDI, der 299 PS leistet und von einem Mildhybrid-System unterstützt wird. Dadurch sollen sowohl Verbrauch als auch Fahrkomfort verbessert werden.

Wer mehr Leistung möchte, dürfte vor allem den Audi SQ9 im Blick haben. Das Topmodell erhält den bekannten 4,0-Liter-Biturbo-V8 mit 591 PS und 800 Newtonmetern Drehmoment. Damit sprintet das große Luxus-SUV in rund 3,8 Sekunden auf Tempo 100 und bewegt sich bereits auf dem Niveau vieler RS-Modelle.

Fahrkomfort und Technik

Trotz seiner Größe soll sich der Audi Q9 überraschend agil bewegen lassen. Verantwortlich dafür sind die serienmäßige adaptive Luftfederung, der permanente quattro-Allradantrieb sowie moderne Fahrwerks- und Dämpfersysteme. Optional bietet Audi außerdem eine Allradlenkung an, die das Rangieren erleichtert und gleichzeitig die Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten verbessert.

Auch im Alltag zeigt sich der Audi Q9 äußerst vielseitig. Mit einer Anhängelast von bis zu 3,5 Tonnen eignet sich das SUV problemlos für Wohnwagen, Pferdeanhänger oder Boote. Ergänzt wird das Gesamtpaket durch zahlreiche Assistenzsysteme wie einen adaptiven Tempomaten, Spurhalteassistenten, Parkassistenten und ein 360-Grad-Kamerasystem.

Preis und Marktstart des Audi Q9

Der Einstiegspreis des Audi Q9 liegt in Deutschland bei rund 108.400 Euro. Für den Audi SQ9 dürfte der Preis – abhängig von der Ausstattung – deutlich über 140.000 Euro liegen. Die Bestellfreigabe erfolgt bereits Ende Juli 2026, die ersten Fahrzeuge sollen ab November ausgeliefert werden.

Warum mich der Audi Q9 persönlich begeistert

Wer HYPES ARE US schon länger liest, weiß, dass ich nicht nur Technik liebe, sondern auch seit vielen Jahren ein großer Audi-Fan bin. Ich fahre die Marke mittlerweile seit vielen Jahren - immer mal wieder - und hatte das Glück, ein paar klassische Modelle selbst zu besitzen.

Angefangen hat alles mit einem Audi TT der ersten Generation. Danach folgte ein Audi A4 Avant 2.5 TDI quattro und heute fahre ich einen Audi SQ5 8R Competition mit Erstzulassung im Januar 2017. Gerade die sportlicheren Modelle aus Ingolstadt haben mich schon immer begeistert. Sie verbinden Leistung, Alltagstauglichkeit und eine hochwertige Verarbeitung auf eine Art, die für mich bis heute typisch Audi ist.

Genau deshalb verfolge ich die Entwicklung des neuen Flaggschiffs mit großem Interesse. Natürlich richtet sich das Fahrzeug an eine andere Zielgruppe als mein SQ5, trotzdem zeigt Audi mit diesem Modell eindrucksvoll, was aktuell technisch und qualitativ möglich ist. Vor allem auf den Audi SQ9 bin ich besonders gespannt. Ein luxuriöses SUV mit einem V8 und fast 600 PS klingt nach einer ganzen Menge Spaß.

Fazit: Ist der Audi Q9 das beste Luxus-SUV von Audi?

Mit dem Audi Q9 präsentiert Audi das bisher größte, luxuriöseste und technisch modernste SUV der Unternehmensgeschichte. Mehr Platz, hochwertige Materialien, moderne Assistenzsysteme und leistungsstarke Motoren machen den Q9 zu einem ernsthaften Konkurrenten für BMW X7, Mercedes-Benz GLS und Range Rover.

Ob der Audi Q9 tatsächlich zum neuen Maßstab im Segment der Luxus-SUVs wird, müssen die ersten Vergleichstests zeigen. Das Gesamtpaket wirkt jedoch bereits jetzt äußerst überzeugend. Für mich gehört der Audi Q9 ohne Zweifel zu den spannendsten Fahrzeugneuheiten der letzten Jahre – und ich bin sehr gespannt, wie sich das neue Flaggschiff im Alltag schlagen wird.

Link: Audi AG


Jugendwort 2026

Jugendwort 2026: Das sind die Top 10

Jugendwort 2026: Das sind die Top 10 – und das steckt wirklich dahinter

Jedes Jahr sorgt die Wahl zum Jugendwort des Jahres für Gesprächsstoff. Während Jugendliche die Begriffe ganz selbstverständlich auf TikTok, Instagram oder Discord verwenden, stehen viele Erwachsene oft ratlos daneben. Was bedeutet eigentlich „Crashout“? Warum sagt plötzlich jeder „Peak“? Und was hat es mit „gute Käse“ auf sich?

Jugendwort 2026

Jetzt ist die offizielle Top-10-Liste für das Jugendwort 2026 veröffentlicht worden. Bis zum 20. August 2026 können Jugendliche zwischen 11 und 20 Jahren online für ihren Favoriten abstimmen. Anschließend ziehen die drei beliebtesten Begriffe ins Finale ein. Das Gewinnerwort wird traditionell im Oktober auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben.

Die Top 10 des Jugendworts 2026

67

Ein Begriff, der eigentlich gar keine feste Bedeutung besitzt. Er entstand durch einen viralen TikTok-Trend und wird heute meist als Insider oder Running Gag verwendet. Gerade weil niemand genau erklären kann, was „67“ eigentlich bedeutet, hat sich der Ausdruck so schnell verbreitet.

Crashout

Wer einen „Crashout“ hat, verliert komplett die Nerven. Gemeint ist eine emotionale Überreaktion oder ein kleiner Ausraster. Häufig wird der Begriff aber auch ironisch genutzt, wenn jemand wegen einer Kleinigkeit völlig übertreibt.

Digga

Ein echter Klassiker der deutschen Jugendsprache. „Digga“ dient einfach als lockere Anrede für Freunde und ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der Alltagssprache. 2026 erlebt der Begriff erneut ein kleines Comeback.

Du bist gut genug

Dieser Satz stammt ursprünglich aus einem viralen Song und entwickelte sich anschließend zu einem beliebten TikTok-Meme. Heute wird er oft humorvoll oder ironisch eingesetzt und hat längst seine ursprüngliche Bedeutung hinter sich gelassen.

Gute Käse

Auch wenn der Ausdruck zunächst merkwürdig klingt, bedeutet er schlicht: richtig gut oder besonders gelungen. Jugendliche verwenden „gute Käse“ als positives Urteil über Personen, Produkte oder Situationen.

Macker

Der Begriff beschreibt längst nicht mehr nur den klassischen Angeber. Heute wird „Macker“ häufig scherzhaft oder sogar sympathisch für einen Freund oder Schwarm verwendet.

Peak

Das englische Wort „Peak“ steht für den absoluten Höhepunkt. Wenn etwas „Peak“ ist, könnte es kaum besser sein. Genau deshalb gehört der Begriff inzwischen zu den beliebtesten Ausdrücken vieler Jugendlicher.

Ragebait

Ein Begriff aus der Social-Media-Welt. Gemeint sind Inhalte, die absichtlich provozieren, damit Nutzer kommentieren, diskutieren oder sich aufregen. Ziel ist meist eine möglichst hohe Reichweite.

Schere

Ursprünglich stammt der Ausdruck aus der Gaming-Szene. Wer „Schere“ sagt oder das entsprechende Handzeichen macht, gibt einen Fehler zu oder übernimmt freiwillig die Verantwortung.

Süper

Das Wort leitet sich vom türkischen „Süper“ ab und bedeutet schlicht „super“. In den vergangenen Monaten hat sich der Begriff zunehmend auch im deutschen Sprachgebrauch etabliert.

Warum sich Jugendsprache so schnell verändert

Noch vor einigen Jahren entstanden neue Jugendwörter hauptsächlich auf Schulhöfen oder in Freundeskreisen. Heute kommen die meisten Begriffe direkt aus sozialen Netzwerken wie TikTok, Instagram, Twitch oder Discord.

Besonders auffällig ist dabei der starke Einfluss des Englischen. Wörter wie Peak, Crashout oder Ragebait stammen ursprünglich aus dem englischsprachigen Internet und wurden von deutschsprachigen Creatorn übernommen. Gleichzeitig prägen auch andere Sprachen, etwa Türkisch mit „Süper“, zunehmend die moderne Jugendsprache.

Dadurch verändert sich Sprache heute deutlich schneller als noch vor wenigen Jahren. Manche Begriffe verschwinden bereits nach wenigen Monaten wieder, andere schaffen sogar den Sprung in den allgemeinen Sprachgebrauch.

Nicht jeder Vorschlag schafft es auf die Liste

Jedes Jahr werden Tausende Begriffe eingereicht. Doch nicht alle gelangen in die finale Auswahl. Langenscheidt prüft sämtliche Vorschläge und schließt unter anderem diskriminierende, beleidigende oder politisch motivierte Begriffe aus.

Dadurch soll sichergestellt werden, dass tatsächlich Wörter ausgewählt werden, die den Sprachgebrauch vieler Jugendlicher widerspiegeln.

Meine Meinung

Ich finde die Wahl zum Jugendwort des Jahres jedes Mal spannend. Weniger, weil die Begriffe dauerhaft bleiben, sondern weil sie zeigen, wie sich Sprache verändert und welche Themen Jugendliche gerade beschäftigen.

Mein persönlicher Favorit ist „Peak“. Das Wort ist kurz, leicht verständlich und lässt sich in vielen Situationen verwenden. Gleichzeitig würde es mich überhaupt nicht überraschen, wenn am Ende ein Begriff gewinnt, den außerhalb von TikTok heute noch kaum jemand kennt. Genau das macht die Jugendsprache schließlich aus: Sie entwickelt sich schneller als jede andere Form unserer Sprache.

Fazit

Die diesjährige Top-10-Liste zeigt deutlich, wie stark soziale Medien inzwischen unseren Sprachgebrauch beeinflussen. TikTok, Gaming und internationale Internetkultur liefern heute die meisten Begriffe, die wenig später auch außerhalb der Jugend bekannt werden.

Ob am Ende Peak, Crashout, Ragebait oder doch ein ganz anderer Begriff gewinnt, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Eines steht aber schon jetzt fest: Das Jugendwort 2026 ist wieder ein spannender Blick auf die Sprache einer ganzen Generation.


Marinus Obermair

350 Kilometer durch die Donau: Marinus Obermair wagt einen Weltrekord

350 Kilometer in nur 72 Stunden durch die Donau schwimmen – was sich erst einmal unglaublich anhört, soll schon in wenigen Tagen Realität werden.

Der Abenteuer-Creator und Extremsportler Marinus Obermair, vielen besser bekannt als MovelikeG, möchte von Passau bis nach Bratislava schwimmen und dabei einen neuen Weltrekord aufstellen. Der 23-Jährige stellt sich dabei nicht nur einer enormen Distanz. Schlafmangel, Strömungen, Schiffsverkehr sowie drei Tage und Nächte im Wasser machen das Vorhaben zu einer der größten Herausforderungen seiner bisherigen Karriere.

Marinus Obermair


Ein Kindheitstraum wird Wirklichkeit

Die Idee zu diesem Rekordversuch begleitet Marinus schon seit seiner Kindheit. Als er drei Jahre alt war, setzte er gemeinsam mit seinem Vater ein kleines Papierboot in die Donau. Auf seine Frage, wohin es treiben würde, antwortete sein Vater: „Einmal durch ganz Österreich.“

Fast zwei Jahrzehnte später möchte Marinus genau diesen Weg selbst zurücklegen – allerdings schwimmend.

72 Stunden an der körperlichen Grenze

Für den Rekordversuch muss Marinus rund 350 Kilometer bewältigen. Das entspricht etwa:

  • 35 olympischen Marathon-Schwimmen
  • mehr als zehn Ärmelkanal-Durchquerungen
  • rund zehn Langstreckenrennen zwischen Capri und Neapel

Während der drei Tage wird er schätzungsweise 10.000 bis 15.000 Kalorien pro Tag verbrauchen. Unterstützt wird er von einem Team aus Physiotherapeuten, Sanitätern und Coaches, die ihn körperlich und mental begleiten. Parallel fährt ein speziell ausgestattetes Hausboot mit. Es dient als mobile Versorgungsstation, Sicherheitszentrale und Livestudio. Von dort berichtet Moderator Jan Mihm rund um die Uhr über den aktuellen Stand des Rekordversuchs.

Unterstützung von bekannten Gesichtern

Auch einige prominente Unterstützer begleiten das Projekt. Unter anderem sind Sophia Thomalla, Joey Kelly, DJ Ötzi und Luca Hänni dabei. Im Livestream übernehmen sie symbolisch einzelne Streckenabschnitte als Kilometer-Paten und feuern Marinus unterwegs an. Zusätzlich nutzt Marinus den Rekordversuch gemeinsam mit der Worldchanger Foundation, um Spenden für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu sammeln.

Kein Unbekannter in der Abenteuer-Szene

Wer Marinus Obermair bereits verfolgt, weiß, dass außergewöhnliche Projekte für ihn nichts Neues sind.

In den vergangenen Jahren hat er unter anderem:

  • eine Weltreise ohne Geld unternommen und dabei rund 90.000 Kilometer ohne Flugzeug zurückgelegt,
  • Australien mit dem Fahrrad durchquert,
  • sowie rund 3.000 Kilometer von Mexiko bis nach Kolumbien zu Fuß absolviert.

Das Donau-Projekt dürfte dennoch seine bislang größte Herausforderung werden.

Livestream: Das Abenteuer live verfolgen

Der Rekordversuch startet am 26. Juli 2026 um 17 Uhr in Passau. Das Ziel liegt in Bratislava. Wenn alles nach Plan läuft, möchte Marinus die Strecke innerhalb von 72 Stunden bewältigen. Wer das Abenteuer live verfolgen möchte, kann den gesamten Rekordversuch im Livestream auf yfood.com sowie auf YouTube ansehen.

Was ich davon halte?

Ich verfolge die Projekte und den Content von Marinus immer wieder mal und finde es schon beeindruckend, mit welcher Konsequenz er immer wieder spannende deen umsetzt. Ob ein Weltrekord gelingt oder nicht, ist für mich fast schon zweitrangig – allein der Mut, so ein Projekt überhaupt anzugehen, verdient Respekt. Passend dazu ist yfood als Partner mit an Bord. Ich bin tatsächlich selbst seit Jahren Fan und Kunde der klassischen yfood-Geschmacksrichtungen. Gerade im Büro greife ich regelmäßig zu den Drinks, wenn es schnell gehen muss oder ich bewusst versuche, weniger ungesundes Zeug zu essen. Sie gehören für mich inzwischen einfach dazu. Umso spannender finde ich es, dass die Marke nun ein Projekt unterstützt, das weniger auf klassische Werbung setzt, sondern auf eine außergewöhnliche Geschichte, die man einfach gern verfolgt.

Ich bin jedenfalls gespannt, ob Marinus das mit dem Weltrekord gelingt – und werde wohl auch den Livestream verfolgen.


Red Bull Jump & Run 2026

Team LetsHugo: Sieg beim Red Bull Jump & Run 2026

LetsHugo gewinnt Red Bull Jump & Run 2026 in Düsseldorf

Ich bin, wie ihr wisst, seit ziemlich vielen Jahren Red Bull Fan - und aktiver Konsument. Keine Drogen, kein Alkohol, kein Kaffee und keine Zigaretten. Never have. Never will.  Aber meine 1-3 Red Bulls am Tag, die lasse ich mir nicht ausreden. Heute zu 100% zuckerfrei - denn man wird ja nicht jünger. Dennoch. Ich lieb´s. Über lange Zeit gehörte ich darüber hinaus zum Kreis an Content Creatorn, die von der Marke unterstützt wurden. Ähnlich wie viele Influencer heute stand damals auch bei mir im Büro einer dieser legendären Red Bull Kühlschränke, natürlich immer gut gefüllt. Leider ist dieser nach über 10 Jahre kaputt gegangen.

Nach dem Verkauf der Seite in 2022 hat sich das Ganze verständlicherweise etwas verlaufen. Jetzt, wo ich hypesRus.com zurückgeholt habe und wieder selbst hinter Marke und Domains stehe, wird es aber natürlich auch wieder Red Bull Content auf der Seite geben. Die Events, die Energie und das gesamte Auftreten der Marke haben mich schließlich schon immer fasziniert.

Genau deshalb gibt es jetzt auch wieder ein paar Worte zum Jump & Run 2026 Event, das gestern Abend in Düsseldorf stattfand. Leider konnte ich diesmal nicht selbst vor Ort sein. Die Einladung kam trotzdem bei mir an, und dafür an dieser Stelle: Danke.

Red Bull Jump & Run 2026

Red Bull hat mal gestern Abend mal wieder genau das gemacht, was Red Bull eben am besten kann: ein Event auf die Beine stellen, das irgendwo zwischen Gameshow, Creator-Spektakel und sportlichem Ausnahmezustand liegt. Beim Red Bull Jump & Run 2026 in Düsseldorf wurde am Samstag gesprungen, gerannt, geklettert und gestruggelt, was das Zeug hält. Am Ende stand fest: Team LetsHugo holt sich den Sieg.

Red Bull Jump & Run 2026
Quelle: RedBull

Zusammen mit Mexify, Felikah, Castcrafter und Huytastic setzte sich LetsHugo gegen die anderen Teams durch und gewann das Event nach mehr als vier Stunden intensiver Hindernisrennen. Mit am Start waren außerdem Team Papaplatte mit Ronny Berger, Faister, Rosemondy und Lezan, Team Fibi mit Tobifas, Merleperle, Julyanpohl und Thelordjohny sowie Team Rewi mit Julia Beautx, Starletnova, Nici Stemmler und Niek.

70 Meter Parcours, Wasser, Chaos und Teamwork

Der Parcours selbst war natürlich alles andere als entspannt. Auf rund 70 Metern warteten mehr als 30 Durchläufe voller Hindernisse auf die Creator-Teams. Da ging es nicht nur um Geschwindigkeit, sondern auch um Timing, Geschick und sauberes Teamwork. Ein rotierender Balken, Passagen über einem Wasserbecken und eine Wand mit mehreren Türen, von denen nur eine tatsächlich nachgab, machten schnell klar, dass hier niemand locker durchspaziert.

Dazu kam noch ein von MINI gestaltetes Hindernis, bei dem die Teilnehmer sogar durch ein Fahrzeug klettern mussten.

Vier Runden bis zum Finale

Spannend war auch das Format. Statt eines simplen Rennens bestand das Event aus vier unterschiedlichen Durchgängen. Zuerst traten die Teams in direkten 1-gegen-1-Duellen an, danach folgte ein Staffellauf mit allen Mitgliedern. In der anschließenden Verfolgungsjagd mussten die Teams mit einem Rückstand von 15 Sekunden ihre Gegner wieder einholen.

Im Finale ging es dann zwischen den beiden Team Captains Fibi und LetsHugo zur Sache, deren Teams zuvor die besten Zeiten erzielt hatten. Der Abschluss: ein Einzelrennen unter verschärften Bedingungen inklusive des finalen „Leap of Faith“.

LetsHugo holt den Sieg

Dass am Ende ausgerechnet LetsHugo ganz oben steht, wirkt fast logisch. Sein Team war stark besetzt, hat über den Abend konstant abgeliefert und in den entscheidenden Momenten offenbar genau das richtige Verhältnis aus Tempo und Kontrolle gefunden.

Das Show-Zelt in Düsseldorf war ausverkauft, gleichzeitig lief das Ganze live auf Twitch. Vor Ort führten Reeze und Mienah durch das Event, während Aditotoro und Paul Frege den Stream von Red Bull Zockt 100 kommentierten.

Unterm Strich war das wieder genau so ein Format, das man bei Red Bull erwartet: schnell, laut, leicht absurd und ziemlich unterhaltsam. LetsHugo gewinnt Red Bull Jump & Run 2026 in Düsseldorf und liefert damit den Namen, der von diesem Event am stärksten hängenbleibt.

 

Hinweis: Dieser Beitrag basiert auf Informationen aus der offiziellen Pressemitteilung zum Red Bull Jump & Run 2026 und dem, was wir selber im Stream gesehen haben.

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Das neue blaue DFB-Trikot 2026

DFB Away 2026 im Check: Retro, Trefoil und der Hype ums blaue Deutschland-Trikot

DFB Away 2026: Warum das neue blaue Deutschland-Trikot so viel Aufmerksamkeit bekommt

Habt ihr den Wirbel um das neue blaue adidas Away Jersey 2026 des DFB mitbekommen? Das hat mich direkt an das pinke Trikot von 2024 erinnert. Anfangs wurde es von vielen, die unbedingt ihre Meinung dazu abgeben mussten, noch als hässlich und völlig daneben abgestempelt. Am Ende wurde es aber zum absoluten Hype-Produkt und echten Kassenschlager. Selbst meine Tochter, die damals als Zwölfjährige nichts mit Fußball an der Mütze hatte, wollte dieses Trikot von Musiala unbedingt haben. Im Sommer 2024 sah man das pinke Teil überall auf Deutschlands Straßen. Auch vor und nach dem eigentlichen Fußball-Event.

Wie sollte es auch anders sein: Zum Ende der Partnerschaft mit dem DFB liefert adidas noch einmal richtig ab und präsentiert mit dem Away Jersey zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ein optisch wirklich starkes Trikot. Mein Sohn Felix war natürlich sofort Feuer und Flamme und wollte sich das gute Stück nur Tage nach dem Release sichern. Meine Freunde von Solebox waren so nett und haben uns einen fairen Discount eingeräumt, um das Ding schnell hier auf den Tisch zu bekommen.

Jetzt aber noch ein wenig über das pinke und das neue Trikot aus meiner Sicht und nach einer intensiven Recherche.

Das neue blaue DFB-Trikot 2026

Das neue blaue DFB-Trikot 2026

Als Adidas und der DFB im März 2026 das neue Auswärtstrikot der deutschen Nationalmannschaft vorstellten, war sofort klar, dass es sich hierbei nicht um ein reines Pflichtprogramm handelt. Das dunkelblaue Shirt mit hellblauen Akzenten und dem Trefoil-Logo setzt deutlich stärker auf Retro-Fußballästhetik als auf die klassische Nationaltrikot-Routine. Laut DFB wurde das Design von legendären adidas-Momenten, historischen Trainingsoberteilen und sogar alten adidas-Schuhkartons inspiriert. Das Trikot wurde am 20. März 2026 vorgestellt und sollte erstmals im Länderspiel gegen die Schweiz am 27. März 2026 getragen werden.

Genau das ist der erste Grund, warum das Trikot mehr ist als nur ein neues Jersey. Es wirkt nicht wie ein schneller Turnier-Release, sondern wie ein bewusst inszeniertes Stück adidas-Fußballkultur. Das passt auch deshalb, weil ab 2027 nicht mehr Adidas, sondern Nike die deutschen Nationalteams ausrüstet. Der DFB hatte den Wechsel bereits 2024 bestätigt. Damit erhält das blaue Auswärtstrikot automatisch eine zusätzliche Bedeutungsebene: Es ist eines der letzten großen DFB-Trikots aus der langen adidas-Ära.

 

Das neue DFB Away 2026 von adidas
Das neue blaue DFB-Trikot 2026

Der Schockeffekt ist dieses Mal geringer, dafür ist der Archiv-Vibe stärker.

Der vielleicht spannendste Punkt am neuen Shirt ist, dass der Hype diesmal anders funktioniert als bei dem pinken EM-Auswärtstrikot von 2024.

Das Trikot von 2024 sorgte bei seiner Vorstellung für Aufsehen. adidas und die deutschen Fußballmedien beschrieben es damals als bewussten Bruch mit der Tradition: Pink und Lila sollten eine neue Generation von Fans ansprechen und die Vielfalt des Landes widerspiegeln. Genau dieser Ansatz hat das Trikot sofort zur Diskussionsfläche gemacht.

 Das Trikot für die Saison 2024 war bei seiner Vorstellung ein Aufreger: Adidas und die deutschen Fußballmedien beschrieben es damals als bewussten Bruch mit der Tradition. Mit den Farben Pink und Lila sollte eine neue Generation von Fans angesprochen und die Vielfalt des Landes widergespiegelt werden. Genau dieser Ansatz machte das Trikot zur Diskussionsfläche.

2026 ist die Stimmung eine andere. Das neue blaue Trikot provoziert nicht so offensiv wie sein pinker Vorgänger, fällt aber trotzdem auf, da Deutschland mit diesem Navy-Look erneut nicht den einfachsten Weg geht. In den Berichten zum Release stehen vor allem der Retro-Charakter, die ungewöhnliche Farbwahl und die spürbare 90er-Anmutung im Mittelpunkt. Dazu kommen die hellblauen Muster und die Anleihen an alte Adidas-Verpackungen. Dadurch wirkt das Trikot fast mehr wie ein Lifestyle-Piece als wie ein reines Auswärtsshirt für 90 Minuten Fußball.

Das neue blaue DFB-Trikot 2026
Das neue blaue DFB-Trikot 2026

Das pinke Trikot von 2024 war erst Meme, dann Bestseller.

Dass man die Wirkung des neuen blauen Trikots automatisch mit dem pinken Trikot von 2024 vergleicht, ist logisch. Das pink-lila EM-Shirt wurde bei seinem Release im März 2024 zunächst belächelt, kritisiert und in den sozialen Medien teilweise komplett zerlegt. Genau daraus entstand jedoch eine Dynamik, die am Ende größer war als die Kritik selbst. Im Juni 2024 berichteten mehrere Medien unter Berufung auf Adidas beziehungsweise AFP, dass das pinke Trikot zum meistverkauften Auswärtstrikot in der Geschichte der deutschen Nationalmannschaft geworden sei und sich zeitweise fast auf dem Niveau des weißen Heimtrikots befunden habe.

Und genau da wird es für 2026 interessant. Erste Berichte zum neuen blauen Trikot sprechen von einer sehr starken Nachfrage. Teilweise ist sogar die Rede davon, dass der Ansturm noch größer sei als bei dem pinken Trikot von 2024. Das ist bemerkenswert, weil dem neuen Trikot der große Kulturkampf-Moment zunächst fehlt. Sein Momentum entsteht vielmehr durch Design, Sammlerwert, Abschiedsstimmung und die Tatsache, dass Fußballtrikots heute längst nicht mehr nur auf dem Platz getragen werden.

Das neue blaue DFB-Trikot 2026
Das neue blaue adidas DFB-Trikot 2026

 

Es geht nicht nur um Fußball, sondern auch um Stil.

Wenn man beide Trikots nebeneinanderlegt, kann man viel über die Veränderungen von Nationalmannschafts-Shirts erfahren. Das pinke Trikot von 2024 wollte sichtbar sein. Es war laut, digital, sofort memetauglich und perfekt für eine Zeit, in der Fußballtrikots auf TikTok, Instagram und in Streetwear-Kontexten genauso zirkulieren wie im Stadion. Das blaue Trikot von 2026 wirkt dagegen kontrollierter. Es ist weniger internet-schockierend und mehr archiv-ästhetisch. Es ist weniger ein Statement über maximale Sichtbarkeit als über Herkunft, Marke und Stil. Diese Einordnung ist zwar eine Interpretation, wird aber durch die Designbeschreibung, die medialen Reaktionen und den historischen adidas-Abschied stark gestützt.

Gerade deshalb hat das neue Trikot Potenzial, auf eine andere Art groß zu werden. Nicht unbedingt als das Trikot, über das sich alle erst einmal streiten, sondern als das Trikot, an das man sich in ein paar Jahren als letztes wirklich markantes Adidas-Deutschland-Trikot erinnert. Das Trefoil, die Blaupalette, die 90er-Codes und der Zeitpunkt kurz vor dem Wechsel zu Nike geben dem Release etwas, das über einen normalen Produktdrop hinausgeht.

 

Das neue blaue DFB-Trikot 2026
Das neue blaue adidas DFB-Trikot 2026

Warum der Hype real ist

Der Hype um das neue blaue Auswärtstrikot der deutschen Nationalmannschaft kommt also aus mehreren Richtungen gleichzeitig. Erstens sieht es anders aus als das, was man klassisch mit Deutschland verbindet. Zweitens ist es visuell stark genug, um auch außerhalb des Fußballs zu funktionieren. Drittens ist es als eines der letzten relevanten Adidas-DFB-Trikots automatisch historisch aufgeladen. Und viertens hat das pinke Trikot von 2024 bereits gezeigt, dass kontroverse oder ungewöhnliche Deutschland-Shirts heute nicht mehr scheitern müssen, sondern gerade deshalb zu Verkaufserfolgen werden können.

Am Ende könnte genau das die eigentliche Geschichte sein: 2024 war das Trikot, das erst belächelt und dann gekauft wurde. 2026 könnte das Trikot das sein, das von Anfang an wie ein Sammlerstück behandelt wird. Das pinke Shirt war Hype durch Reibung. Das blaue ist Hype durch Haltung.

 

Disclaimer: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Solebox. Das Trikot konnten wir zu einem reduzierten Preis erwerben.


Steiff Valentinstag 2026

Steiff Valentinstag 2026: Kleine Geschenke statt Süßigkeiten

Der Valentinstag steht wieder vor der Tür – und jedes Jahr stellt sich dieselbe Frage: Was schenkt man einem Menschen, der einem wirklich am Herzen liegt?

Blumen verwelken, Süßigkeiten sind schnell aufgegessen. Schön für den Moment, aber oft genauso schnell wieder vergessen.

Steiff Valentinstag 2026

Genau hier setzt Steiff mit seiner Valentinstagskollektion 2026 an. Unter dem Motto „Sweeter than sweets“ geht es nicht um das nächste schnelle Geschenk, sondern um etwas Bleibendes. Um kleine Gesten, die lange Freude machen und echte Verbundenheit ausdrücken.

Im Mittelpunkt stehen zwei liebevoll gestaltete Hoppie Hasen, die ein rotes Herz in den Pfoten halten. Auf den ersten Blick sind sie einfach süß. Auf den zweiten Blick erzählen sie aber viel mehr: von Nähe, Zuneigung und den besonderen Momenten, die man miteinander teilt. Egal ob frisch verliebt, schon lange zusammen oder einfach als Zeichen der Wertschätzung – die Botschaft ist klar und ehrlich.

Die Hasen sind bewusst schlicht gehalten, weich, hochwertig verarbeitet und mit dem typischen Steiff-„Knopf im Ohr“. Kein Schnickschnack, kein lautes Design – sondern genau die Art von Geschenk, die man gern aufbewahrt und die auch Jahre später noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Neben den sitzenden Hoppie Hasen gibt es auch einen passenden Anhänger. Klein genug für Tasche, Schlüsselbund oder Schulranzen, aber groß genug, um jeden Tag an einen lieben Menschen zu erinnern. Ein stiller Begleiter im Alltag, der zeigt: Ich hab an dich gedacht.

Was mir persönlich an dieser Kollektion gefällt, ist der Gedanke dahinter. Valentinstag muss nicht kitschig oder überladen sein. Manchmal reicht ein kleines, gut gemachtes Geschenk mit Bedeutung. Eines, das nicht nur am 14. Februar funktioniert, sondern weit darüber hinaus.

Die Valentinstagskollektion 2026 ist bereits im Handel und im Steiff Onlineshop erhältlich. Wer also dieses Jahr etwas verschenken möchte, das nicht nach ein paar Tagen in Vergessenheit gerät, findet hier eine schöne Alternative zu den Klassikern.

Manchmal sind es eben nicht die süßesten Süßigkeiten – sondern die Dinge, die bleiben.


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