Air Jordan 41

Air Jordan 41: Jordan Brand schaut nach 40 Jahren endlich wieder konsequent nach vorne

40 Modelle lang kann man irgendwann anfangen, sich selbst zu zitieren. Genau das hat Jordan Brand beim Air Jordan 40 auch bewusst gemacht: Der Jubiläumsschuh griff Details und DNA aus der langen Geschichte der Signature-Reihe auf. Beim neuen Air Jordan 41 soll damit Schluss sein. Statt Nostalgie steht wieder Zukunft auf dem Plan. Jordan Brand hat den AJ41 jetzt offiziell vorgestellt. Der neue Performance-Basketballschuh bringt unter anderem ein 3D-gedrucktes NanoPrint-Upper, eine durchgehende ZoomX-Mittelsohle, Air Zoom Strobel, eine Carbonplatte im Mittelfuß und zusätzliche Zoom-Air-Dämpfung in der Ferse mit. Das klingt nach einer ziemlich vollgepackten Tech-Liste. Und genau das soll der Jordan 41 offenbar sein: kein Lifestyle-Retro, sondern zuerst einmal ein moderner Basketballschuh.

NanoPrint statt klassischem Leder

Der auffälligste technische Schritt steckt im Upper. Jordan Brand setzt beim Air Jordan 41 auf eine neue 3D-gedruckte NanoPrint-Technologie. Im Vergleich zum eher lederorientierten Air Jordan 40 soll das Material leichter und flexibler sein, ohne beim Halt große Kompromisse zu machen. Das passt zum grundsätzlichen Kurs moderner Basketballschuhe. Weniger schweres Leder, mehr technisch aufgebaute Textilien und gedruckte Strukturen. Performance steht über Nostalgie. Optisch wird das natürlich nicht jedem gefallen. Wer bei Air Jordan sofort an AJ1, AJ3, AJ4 oder AJ11 denkt, erwartet vielleicht eine deutlich ikonischere Lifestyle-Silhouette. Der 41er möchte aber gar nicht so tun, als wäre 1996 noch einmal zurück.

ZoomX plus Air Zoom plus Carbon

Unter dem Fuß fährt Jordan Brand ziemlich groß auf. Die Mittelsohle nutzt ZoomX über die volle Länge. Dazu kommt eine Air Zoom Strobel Unit, eine Carbonfaserplatte im Mittelfuß und ein zusätzliches Zoom-Air-Element im Fersenbereich. Die Kombination soll vor allem Reaktionsfreude, Stabilität und einen aktiveren Stand auf dem Vorderfuß ermöglichen. Basketballschuhe müssen heute extrem unterschiedliche Anforderungen gleichzeitig erfüllen: weich genug für harte Landungen, schnell genug für explosive Antritte und stabil genug für aggressive Richtungswechsel. Der AJ41 wirkt deshalb eher wie ein technisches Werkzeug als wie ein Sneaker, dessen wichtigste Aufgabe ein schönes Outfit auf Instagram ist. Das finde ich bei der Hauptlinie ehrlich gesagt ziemlich gut. Für Retro und Lifestyle besitzt Jordan Brand schließlich mehr als genug andere Modelle.

Die Colorways orientieren sich an Edelsteinen

Beim Design der kommenden Farbvarianten greift Jordan Brand auf Edelsteine und Mineralien zurück. Genannt werden unter anderem Rubin, Quarz, Tigerauge, Amethyst, Jade, Meteorit, Pink Diamond und Opal. Das bietet natürlich reichlich Spielraum für Farben, transparente Materialien und schimmernde Oberflächen. Gerade bei einem technisch modernen Schuh kann so eine Serie ziemlich gut funktionieren. Statt jeden Colorway mit Michael-Jordan-Nostalgie aufzuladen, bekommt der AJ41 damit eine eigene visuelle Sprache. Das ist nach vier Jahrzehnten wahrscheinlich genau der richtige Schritt.

Michael Jordan ist trotzdem noch beteiligt

Auch wenn der Schuh offensichtlich nicht mehr für Michael Jordan als aktiven Spieler entwickelt wird, ist MJ weiterhin Teil des Prozesses. Laut Jordan Brand dient er unter anderem als eine Art Kontrollinstanz dafür, ob das Team Innovation wirklich weit genug treibt. Das ist ein interessanter Spagat. Die Marke lebt wie kaum eine andere von ihrer Geschichte, darf aber nicht dauerhaft nur Vergangenheit verkaufen. Beim Air Jordan 41 scheint man genau diese Grenze bewusst zu ziehen.

Start zunächst in China

Der Air Jordan 41 soll am 28. August zunächst in limitierter Stückzahl in China erscheinen. Ein globaler Releasetermin wird später bekannt gegeben. Der US-Retailpreis liegt bei 205 Dollar und damit auf dem Niveau des Air Jordan 40. Für Europa fehlen aktuell noch die endgültigen Angaben zu Termin und Preis. Verkauft werden soll der Schuh über Jordan beziehungsweise Nike und ausgewählte Jordan-Brand-Händler.

Vielleicht genau der richtige Moment für einen Neustart

Ich finde den Ansatz ziemlich erfrischend. Jordan Brand könnte problemlos noch Jahrzehnte davon leben, alte Farbvarianten neu aufzulegen und die Vergangenheit immer wieder neu zu erzählen. Wirtschaftlich funktioniert das schließlich hervorragend. Aber die nummerierte Air-Jordan-Serie sollte meiner Meinung nach immer auch zeigen, was technisch gerade möglich ist. Der AJ41 wirkt wieder stärker wie ein Performance-Projekt und weniger wie ein Jubiläumsstück.

Ob daraus irgendwann ein Klassiker wird, kann heute niemand wissen. Das wusste 1989 beim Air Jordan 4 vermutlich auch niemand. Entscheidend ist erstmal, dass Jordan Brand versucht, einen eigenen neuen Schritt zu machen. Nach 40 Jahren Rückblick darf Nummer 41 ruhig wieder nach vorne schauen.

Offizielle Presse-, Produkt- und Bildquelle: https://www.nike.com/jordan


Pollen Robotics and Hugging Face Microduck

Microduck: Dieser 399-Dollar-KI-Roboter ist eine kleine Ente mit erstaunlich viel Technik

Roboter müssen offenbar nicht immer aussehen wie Menschen. Hugging Face und Pollen Robotics zeigen mit dem Microduck gerade ziemlich charmant, dass ein kleiner watschelnder Vogel vielleicht sogar der sympathischere Weg ist. Der neue Open-Source-Roboter ist rund 25 Zentimeter groß, wiegt weniger als 800 Gramm und kann ab sofort für 399 Dollar vorbestellt werden.

Das klingt zunächst nach einem ziemlich teuren Spielzeug. Microduck richtet sich aber vor allem an Entwickler, Robotik-Fans und Menschen, die mit KI und Reinforcement Learning experimentieren möchten. Und ganz nebenbei sieht das Ding eben aus wie eine kleine Roboterente.

15 Motoren in einer 25 Zentimeter großen Ente

Im Microduck stecken insgesamt 15 Motoren. Sie bewegen Beine, Kopf, Hals und den kleinen Schnabel. Dadurch kann der Roboter laufen, sitzen, in die Hocke gehen und sich nach vielen typischen Stürzen selbst wieder aufrichten. Laut Hersteller kann er sogar Rollschuh fahren.

Dazu kommen eine Kamera, ein kleiner LiDAR-Sensor und zwei IMUs zur Erfassung von Bewegung und Lage. Der bewegliche Schnabel ist nicht nur Deko: Microduck kann damit kleine Gegenstände aufnehmen.

Das Konzept erinnert ein bisschen an die Roboterhunde, die seit Jahren durch Tech-Demos laufen, nur in deutlich kleiner, günstiger und weniger einschüchternd. Genau das ist Absicht. Wenn ein großer humanoider Roboter beim Training ständig umfällt, kann das teuer und gefährlich werden. Bei einer 800-Gramm-Ente hält sich das Drama in Grenzen.

Pollen Robotics and Hugging Face Microduck

Open Source statt abgeschottetem Gadget

Der eigentlich interessante Punkt ist die Software. Hugging Face und Pollen Robotics stellen den Software-Stack offen zur Verfügung. Es gibt ein SDK, die Roboter-Software und Werkzeuge für Reinforcement Learning. Entwickler können also eigene Bewegungen, Experimente und Verhaltensweisen programmieren.

Einige Dinge funktionieren schon direkt nach dem Auspacken. Microduck lässt sich beispielsweise per Gamepad steuern oder kann einem Laserpunkt folgen. Vorgefertigte Bewegungsmuster sorgen dafür, dass er auf seine Umgebung reagieren kann, ohne dass man zuerst wochenlang Code schreiben muss.

Damit liegt der Roboter irgendwo zwischen Lernplattform, Entwickler-Kit und absurd niedlichem Desktop-Gadget. Gerade diese Mischung könnte funktionieren. Robotik ist ein Bereich, der für Einsteiger schnell teuer und kompliziert wird. Ein fertiges System für 399 Dollar ist zwar kein Impulskauf, aber verglichen mit vielen professionellen Robotik-Plattformen erstaunlich zugänglich.

Keine sprechende KI-Assistentin

Wer jetzt auf eine Art ChatGPT-Ente hofft, die durch die Wohnung läuft und Fragen beantwortet, bekommt zunächst etwas anderes. Microduck soll bewusst nicht wie ein klassischer Sprachassistent auftreten. Er besitzt zwar Mikrofon und Lautsprecher, kommuniziert aber über Geräusche.

Nach der Einrichtung bekommt jeder Roboter sogar eine dauerhafte eigene „Audio-Identität“. Die Entwickler wollen offenbar eher das Gefühl eines kleinen digitalen Wesens erzeugen als das eines Alexa-Lautsprechers auf Beinen.

Ich mag diesen Ansatz. Gerade bei Consumer-Robotern versucht die Branche seit Jahren, Maschinen möglichst menschlich wirken zu lassen. Vielleicht muss ein Roboter aber gar kein künstlicher Mensch sein. Eine Ente, die watschelt, Dinge aufhebt und beim Umfallen wieder aufsteht, hat wahrscheinlich schon genug Persönlichkeit.

Eine Stunde Akku und vier Farben

Technisch ist Microduck erwartungsgemäß kein Hochleistungscomputer. An Bord sind 32 GB Speicher und 1 GB RAM. WLAN und Bluetooth sind ebenfalls dabei. Der 2.600-mAh-Akku soll ungefähr eine Stunde Dauerbetrieb ermöglichen.

Zum Start gibt es vier Farbvarianten: Cream, Graphite, Lavender und Sky. Die ersten Geräte sollen in den USA noch vor Weihnachten verschickt werden. Wie schnell und zu welchem Preis Microduck offiziell nach Europa kommt, ist noch offen.

Robotik wird langsam zum Hobby

Das Spannende an Microduck ist für mich weniger die einzelne Ente als das, was dahintersteht. KI-Software ist in den vergangenen Jahren extrem zugänglich geworden. Lokale Sprachmodelle kann man inzwischen auf normalen Rechnern ausprobieren. Der nächste Schritt könnte sein, dass auch Robotik aus Universitätslaboren und Industriehallen langsam auf den Schreibtisch wandert.

Wenn offene Hardware, günstige Sensoren und Open-Source-KI zusammenkommen, entsteht eine ganz neue Bastler-Szene. Raspberry Pi hat etwas Ähnliches beim Computing geschafft. Vielleicht werden kleine Roboter irgendwann genauso selbstverständlich für Experimente genutzt.

Und wenn dieser Weg mit einer 25 Zentimeter großen Ente beginnt, die Fußball spielen und Rollschuh fahren kann, bin ich ehrlich gesagt völlig fein damit.

Offizielle Presse-, Produkt- und Bildquelle: https://pollen-robotics.com/


Apple Mac Studio Super Computer

Vier Mac Studios als KI-Superrechner: Apple macht Thunderbolt 5 plötzlich richtig spannend

Der neue Mac Studio ist ohnehin ein ziemlich absurdes Stück Hardware. Mit M5 Max oder M5 Ultra, enorm viel gemeinsamem Arbeitsspeicher und reichlich Rechenleistung richtet sich der kleine Aluminiumkasten längst nicht mehr nur an Video-Editoren und Musikstudios. Apple positioniert ihn zunehmend als Maschine für lokale KI. Und genau da wird eine Funktion interessant, die auf den ersten Blick fast unscheinbar wirkt: Mehrere Mac Studios lassen sich über Thunderbolt 5 zu einem Verbund zusammenschalten. Vier Geräte sollen bei bestimmten KI-Workloads laut Apple bis zu dreimal schneller arbeiten als ein einzelner Mac Studio. Das ist kein Feature, das der normale Mac-Nutzer morgen auf seinem Schreibtisch braucht. Es zeigt aber ziemlich deutlich, wohin Apple mit seinen Desktop-Rechnern will.

Apple Mac Studio Super Computer
Thunderbolt 5 wird mehr als nur ein schneller Anschluss

Thunderbolt kennen die meisten als Anschluss für Displays, SSDs, Docks oder Capture-Hardware. Beim neuen Mac Studio kommt noch eine andere Ebene dazu. Über Thunderbolt 5 und RDMA können mehrere Rechner Daten untereinander austauschen, ohne dass die CPU jeden einzelnen Transfer aufwendig verwalten muss.

RDMA steht für Remote Direct Memory Access. Vereinfacht gesagt können die Systeme deutlich direkter auf Daten zugreifen, die zwischen den beteiligten Rechnern verschoben werden. Gerade bei großen KI-Modellen ist das interessant, weil dort nicht nur rohe Rechenleistung zählt. Speicher und die Geschwindigkeit, mit der riesige Datenmengen bewegt werden können, sind mindestens genauso wichtig. Apple demonstriert einen Verbund aus vier Mac Studios. Statt einen gigantischen einzelnen Rechner zu bauen, kann man mehrere kompakte Systeme miteinander koppeln und einen großen KI-Job verteilen.

Bis zu 512 GB Unified Memory pro Mac Studio

Richtig interessant wird das Ganze zusammen mit der Speicherausstattung des neuen Mac Studio. Das Spitzenmodell mit M5 Ultra lässt sich mit bis zu 512 GB Unified Memory konfigurieren. Das ist eine Größenordnung, die man bei einem Desktop-Rechner dieser Größe vor wenigen Jahren kaum ernsthaft erwartet hätte. Unified Memory ist gerade für lokale KI ein Vorteil, weil CPU und GPU auf denselben Speicherpool zugreifen können. Große Sprachmodelle benötigen teilweise enorme Mengen an Speicher. Während bei klassischen PCs der Grafikspeicher schnell zum Flaschenhals wird, kann ein entsprechend ausgestatteter Mac Studio hier deutlich größere Modelle lokal halten.

Vier solcher Rechner ergeben natürlich keine magischen zwei Terabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher, den jede Anwendung automatisch wie einen einzigen Pool behandelt. Die Möglichkeit, Workloads über mehrere Systeme zu verteilen, eröffnet Entwicklern aber trotzdem ziemlich spannende Szenarien.

Apple entdeckt lokale KI als Verkaufsargument

Interessant ist, wie offensiv Apple seine neuen Macs inzwischen mit lokalen KI-Anwendungen verbindet. Noch vor ein paar Jahren wären beim Mac Studio vor allem Final Cut, Logic, 3D-Rendering und professionelle Fotobearbeitung genannt worden. Diese Dinge spielen weiterhin eine Rolle, aber KI ist inzwischen ganz vorne dabei. Das passt auch zum neuen Mac mini mit M6, über den wir bereits berichtet haben: https://hypesrus.com/mac-mini-m6-apple-ki/

Der kleine Mac wird ebenfalls deutlich stärker in Richtung lokale KI positioniert. Beim Mac Studio wird aus dieser Idee nun die professionelle Variante. Wer Modelle lokal betreiben, sensible Daten nicht in eine Cloud schicken oder eigene KI-Anwendungen entwickeln möchte, bekommt eine Plattform, die vergleichsweise kompakt und energieeffizient ist.

Billig ist der Spaß natürlich nicht

Man sollte bei all der Begeisterung allerdings nicht vergessen, was vier voll ausgestattete Mac Studios kosten. Schon das M5-Ultra-Modell startet in Deutschland bei mehreren Tausend Euro, und große RAM- und SSD-Konfigurationen treiben den Preis massiv nach oben. Ein Vierer-Cluster ist also eher etwas für Forschung, Unternehmen, Studios oder Entwicklerteams als für das Homelab unter dem Schreibtisch. Trotzdem finde ich die Entwicklung spannend. Vor allem, weil Apple damit eine Alternative zu klassischen GPU-Servern schafft. Nvidia dominiert den KI-Markt weiterhin deutlich, aber nicht jeder braucht ein Rechenzentrum voller Hochleistungs-GPUs. Für bestimmte lokale Workflows kann ein Cluster aus Macs durchaus attraktiv sein.

Der Mac Studio wird zum modularen Pro-Mac

Nach dem Ende beziehungsweise der zunehmenden Bedeutungslosigkeit des klassischen Mac Pro war lange die Frage, wie Apple professionelle Nutzer bedienen will, die mehr als einen einzelnen Rechner benötigen. Die Antwort scheint immer stärker zu lauten: mehrere kompakte Macs statt eines riesigen Towers. Das ist irgendwie typisch Apple. Statt Erweiterungskarten und einem gewaltigen Gehäuse setzt man auf kleine, geschlossene Systeme und verbindet sie extern. Ob das für jeden professionellen Workflow die bessere Lösung ist, darf man diskutieren. Technisch ist es aber ziemlich elegant.

Für mich ist vor allem interessant, dass Thunderbolt damit eine neue Rolle bekommt. Der Anschluss ist plötzlich nicht mehr nur die Stelle, an der die schnelle SSD hängt, sondern kann Teil einer kleinen lokalen Compute-Infrastruktur werden. Und genau solche Funktionen machen die neuen Desktop-Macs spannender als ein simples jährliches Chip-Upgrade.

Offizielle Presse- und Bildquelle: https://www.apple.com/newsroom/


Nintendo Switch 2 wird teurer

Nintendo Switch 2 wird teurer: Wer noch kaufen will, sollte Gas geben

Nintendo dreht in Europa an der Preisschraube. Ab dem 1. September soll die Switch 2 offiziell 499,99 Euro kosten. Bislang liegt der Preis im My Nintendo Store bei 469,99 Euro. Das sind zwar „nur“ 30 Euro Unterschied, aber bei einer Konsole, die ohnehin nicht gerade als Schnäppchen gestartet ist, merkt man den Aufschlag dann doch.

Wer die Switch 2 sowieso schon auf der Einkaufsliste hat, bekommt damit einen ziemlich konkreten Grund, nicht mehr ewig zu warten. Zumal rund um neue Konsolen oft das Gegenteil passiert: Nach einigen Monaten erwartet man erste Bundles, bessere Straßenpreise oder Aktionen. Nintendo geht hier zunächst in die andere Richtung.

Nintendo Switch 2 wird teurer
30 Euro mehr ab September

Der neue offizielle Preis von 499,99 Euro gilt ab dem 1. September. Damit kratzt die Switch 2 nun ganz offiziell an der 500-Euro-Marke. Psychologisch ist das schon ein Unterschied. 469 Euro wirken noch wie eine teure, aber halbwegs klassische Nintendo-Konsole. 500 Euro bewegen das Gerät endgültig in einem Preisbereich, in dem Käufer automatisch anfangen, mit PlayStation, Xbox oder einem Gaming-Handheld zu vergleichen.

Natürlich ist der reine Hardwarepreis nicht die ganze Geschichte. Wer Mario Kart, Zelda und Co. spielen möchte, landet ohnehin bei Nintendo. Genau das ist die große Stärke des Unternehmens: Die eigenen Marken sind so stark, dass Nintendo nicht ausschließlich über technische Daten konkurrieren muss.

Trotzdem dürfte die Erhöhung Diskussionen auslösen. Gerade Familien, die eine Switch 2 vielleicht als Weihnachtsgeschenk eingeplant haben, müssen künftig etwas tiefer in die Tasche greifen. Dazu kommen Spiele, Zubehör, eventuell eine Speicherkarte und ein zweiter Controller. Aus 500 Euro werden so ziemlich schnell 600 oder 700 Euro.

Warum wird die Switch 2 überhaupt teurer?

Preiserhöhungen bei Hardware sind inzwischen leider nichts Ungewöhnliches mehr. Wechselkurse, höhere Produktionskosten, Speicherpreise und allgemein gestiegene Kosten in der Lieferkette haben in den vergangenen Jahren bei fast allen großen Herstellern Spuren hinterlassen. Selbst Konsolen, die schon länger auf dem Markt sind, wurden teilweise nachträglich teurer.

Für Käufer ist das trotzdem gewöhnungsbedürftig. Bei Unterhaltungselektronik war man lange darauf konditioniert, dass ein Produkt nach dem Start langsam günstiger wird. Heute kann es durchaus passieren, dass ein Gerät Monate später plötzlich mehr kostet. Das macht den richtigen Kaufzeitpunkt schwieriger.

Bei der Switch 2 kommt hinzu, dass Nintendo mit der Konsole gerade erst richtig Fahrt aufnimmt. Das Spieleangebot wächst und mit jedem großen Exklusivtitel wird das Gerät interessanter. Wer bisher gewartet hat, weil die erste Euphorie rund um den Launch vorbei sein sollte, bekommt nun ausgerechnet eine Preiserhöhung serviert.

Lohnt sich der Kauf noch vor dem 1. September?

Wenn ihr ohnehin sicher seid, dass eine Switch 2 ins Haus soll, spricht wenig dafür, freiwillig die zusätzlichen 30 Euro zu bezahlen. Interessanter wird es bei allen, die noch unsicher sind. Für sie würde ich nicht allein wegen der Preiserhöhung spontan 470 Euro ausgeben. 30 Euro Ersparnis sind nett, aber kein Grund für einen Kauf, den man eigentlich noch gar nicht machen wollte.

Spannender ist die Frage, wie der Handel reagiert. Offizielle Preissteigerungen bedeuten nicht automatisch, dass jedes Angebot sofort auf 499,99 Euro springt. Händler können mit Bundles, Gutscheinen oder kurzfristigen Aktionen gegensteuern. Gerade Richtung Black Friday und Weihnachtsgeschäft dürfte es interessant werden.

Ich würde deshalb unterscheiden: Wer die Konsole jetzt haben möchte, sollte die letzten Tage vor der Erhöhung im Auge behalten. Wer problemlos noch einige Monate warten kann, dürfte auch später wieder gute Angebote finden. Nintendo kann eine UVP festlegen, den tatsächlichen Straßenpreis bestimmt am Ende trotzdem der Markt.

Die 500-Euro-Grenze verändert die Wahrnehmung

Für mich ist vor allem diese Marke interessant. Eine Nintendo-Konsole für knapp 500 Euro fühlt sich anders an als die Switch-Generationen davor. Nintendo bewegt sich damit stärker in Richtung Premium-Hardware, auch wenn das Konzept weiterhin deutlich anders ist als bei klassischen stationären Konsolen.

Die Switch 2 lebt von ihrer Mischung aus Handheld und Wohnzimmerkonsole, vor allem aber von Nintendos Spielen. Genau deshalb wird sie sich vermutlich auch für 499,99 Euro gut verkaufen. Begeisterung löst eine Preiserhöhung trotzdem selten aus.

Wer also ohnehin kurz vor dem Kauf stand, hat jetzt einen kleinen Countdown laufen. Alle anderen können entspannt bleiben und auf die nächsten Bundles und Aktionen warten.

Offizielle Produkt- und Bildquelle: https://www.nintendo.com/


meta fury glasses

Meta Fury: Genau so stelle ich mir eine smarte KI-Brille vor

Meta Fury: Genau so stelle ich mir eine smarte KI-Brille vor

Meta Fury Glasses
Quelle: Meta

Smart Glasses gehören für mich zu den spannendsten Technik-Produkten der letzten, aber auch kommenden Jahre. Nach den bisherigen Modellen in Zusammenarbeit mit Ray-Ban geht Meta jetzt einen neuen Weg und bringt mit der Meta Fury erstmals eine eigene Brille unter dem Meta-Brand auf den Markt. Weitere Informationen zu den neuen Modellen findet ihr auf der offiziellen Webseite von Meta: https://www.meta.com/ sowie auf der Produktseite der Meta Fury: https://www.meta.com/ai-glasses/meta-glasses/fury/.

Endlich eine Smart Glasses mit Charakter

Ich gebe zu: Schon beim ersten Blick auf die Meta Fury war ich ziemlich begeistert. Ich stehe schon immer auf große, kantige Brillen und genau in diese Richtung geht das Design. Für meinen Geschmack sehen die neuen Modelle deutlich besser aus als die bisherigen Smart Glasses, die Meta gemeinsam mit Ray-Ban entwickelt hat. Alleine das "Racing Green" mit blauen Gläsern. Ich bitte euch. Ist das nicht der Hammer?

Die Ray-Ban-Versionen waren zwar schick und für viele sicher die perfekte Alltagsbrille, optisch haben sie mich aber nie komplett abgeholt. Die Meta Fury wirkt dagegen moderner, markanter und deutlich eigenständiger. Genau das gefällt mir. Besonders die beiden Farbvarianten sprechen mich an und treffen ziemlich genau meinen Geschmack. Jetzt sind die Brille auch in Deutschland erhältlich und ich werde sie mir definitiv genauer anschauen.

Mehr als nur eine Kamera auf der Nase

meta fury glasses
Quelle: Meta

Die Zeiten, in denen Smart Glasses nur eine technische Spielerei waren, scheinen langsam vorbei zu sein. Moderne Modelle können Fotos und Videos aufnehmen, Musik wiedergeben, telefonieren und über eingebaute Lautsprecher Informationen direkt ins Ohr liefern. Richtig spannend wird es aber durch die Integration von künstlicher Intelligenz. Die Meta Fury kann ihre Umgebung erkennen, Fragen zu dem beantworten, was der Träger gerade sieht, Texte übersetzen oder bei der Navigation helfen. Genau solche Funktionen machen Smart Glasses für mich interessant. Wer heute regelmäßig KI nutzt, kann sich gut vorstellen, wie praktisch es sein kann, Informationen zu erhalten, ohne ständig das Smartphone aus der Tasche holen zu müssen.

Moderne Technik im Hintergrund

Die Meta Fury soll im Vergleich zu den bisherigen Modellen in mehreren Bereichen verbessert worden sein. Neben einer besseren Kamera und leistungsfähigeren Mikrofonen verspricht Meta auch eine längere Akkulaufzeit sowie eine engere Verzahnung mit Meta AI. Die Brille unterstützt außerdem Korrekturgläser und startet zu einem Preis ab 299 US-Dollar bzw. etwa +/- 300 Euro. Genau das wünsche ich mir von einer smarten Brille. Sie sollte sich möglichst unauffällig in den Alltag integrieren, zuverlässig funktionieren und dabei nicht aussehen wie ein futuristisches Experiment. Außerdem habe ich ja doofe Leseaugen und trage darum ja schon seit 2-3 Jahren coole Brillen von Moscot, Tom Ford, Dita oder Saint Laurent - denn eine Lesebrille würde ich nach gefühlt 10 Sekunden verlieren oder nie aufsetzen.

Datenschutz bleibt das große Thema

Bei aller Begeisterung gibt es natürlich auch kritische Punkte. Eine Brille, die jederzeit Fotos aufnehmen, Videos filmen und ihre Umgebung analysieren kann, wirft zwangsläufig Fragen zum Datenschutz auf. Gerade in Europa dürfte dieses Thema weiterhin intensiv diskutiert werden. Ob Meta das Vertrauen der Nutzer langfristig gewinnen kann, wird vermutlich genauso entscheidend sein wie die technische Weiterentwicklung der Geräte. Auch erste Tests loben zwar die Technik, weisen aber gleichzeitig auf die bekannten Datenschutzbedenken hin.

Meta fury Glasses
Quelle: Meta

Mein Fazit

Für mich gehört die Meta Fury schon jetzt zu den interessantesten Hardware-Neuheiten des Jahres. Das liegt vor allem am Design. Ich mag große, markante und kantige Brillen und genau deshalb gefällt mir die Fury deutlich besser als die bisherigen Modelle, die Meta veröffentlicht hat. Egal, ob mit Oakley oder RayBan.

Ich werde die Brille auf jeden Fall ausprobieren. Ob ich mir direkt Gläser mit Sehstärke einsetzen lassen werde, weiß ich allerdings noch nicht. Das würde die ohnehin nicht günstige Anschaffung noch einmal deutlich verteuern. Für einen ersten Eindruck würde mir eine Version mit normalen Gläsern völlig ausreichen.

Und falls bei #Meta zufällig jemand mitliest: Gegen eine Testbrille hätte ich natürlich absolut nichts einzuwenden. Wir sind bei HYPES ARE US gerade dabei, viele frühere Kontakte zu Herstellern, Brands und Partnern wieder aufzufrischen. Da wäre eine Zusammenarbeit rund um die Meta Fury definitiv ein ziemlich cooler Auftakt.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann ich die Brille endlich selbst ausprobieren kann. Sollte Design, KI und Alltagstauglichkeit tatsächlich so gut zusammenpassen, wie es aktuell aussieht, könnte Meta mit der Fury einen echten Volltreffer gelandet haben. Also, für mich. Alle, die sie bisher in Händen oder auf der Nase hatten, sind schon begeistert.


Nike Mind 001 Triple Black

Vinted. Original Sneaker verkauft, Account gesperrt

Vinted sperrt meinen Account wegen eines echten Nike Mind 001 – weil ich vor Fälschungen warnen wollte

Nike Mind 001 Triple Black

Eigentlich sollte es ein ganz normaler Verkauf werden. Wie schon oft zuvor. Ich bin ein großer Fan von Vinted, wo ich schon sehr viele alte Kleidungsstücke von mir und meiner Familie verkauft, aber auch viele Sachen für mich gekauft habe. Es gab bisher noch nie ein Problem. Ausschließlich 5-Sterne-Bewertungen belegen das. Ein Paar Nike Mind 001 "Triple Black", nur zum Probieren getragen, mit Originalrechnung und in einwandfreiem Zustand. Die wollte ich gerne abgeben, da mir eine Größe US11 bzw. EUR 45 bei diesem neuen Nike Sneaker nicht passt. Stattdessen endete der Verkaufsversuch damit, dass mein kompletter Vinted-Account gesperrt wurde. Dauerhaft.

Der Auslöser? Offenbar ein einziges Wort.

Ein seltener Sneaker mit vielen Fälschungen

Der Nike Mind 001 "Triple Black" gehört aktuell zu den spannendsten Sneaker-Releases von Nike. Das Modell ist vielerorts nur schwer erhältlich und erfreut sich auf dem Zweitmarkt großer Beliebtheit. Entsprechend tauchen bereits zahlreiche Fälschungen auf. Etwas, dass ich als ehemaliger Online-Chef des deutschen Sneaker Freaker Magazins und aktiver Sammler aufs schärfste kritisiere und ablehne. Genau deshalb wollte ich in meiner Anzeige besonders transparent sein. Ich schrieb, dass es von diesem Modell viele Fakes gibt, mein Paar jedoch selbstverständlich ein Original von Nike ist. Die Originalrechnung lag vor, ebenso Kaufbeleg und zahlreiche Fotos. Mein Ziel war es ausschließlich, potenziellen Käufern Sicherheit zu geben. Mehr nicht.

Mehr Informationen zu Nike und seinen Produkten findet ihr auf der offiziellen Nike-Website:
https://www.nike.com/de/


Ein einziges Wort genügte

Offenbar genügte dem automatischen Prüfsystem von Vinted jedoch bereits das Wort „Fake“. Der Zusammenhang spielte scheinbar keine Rolle. Ich schrieb nicht, dass ich einen Fake verkaufe. Ganz im Gegenteil. Ich erklärte ausdrücklich, dass mein Schuh kein Fake, sondern ein Original ist. Nur Sekunden darauf wurde mein Account gesperrt. Natürlich kenne ich die internen Abläufe bei Vinted nicht. Aus meiner Sicht entstand jedoch der Eindruck, dass ein automatisiertes System einzelne Schlüsselbegriffe erkannte, den eigentlichen Zusammenhang aber nicht berücksichtigte.

Wenn aus Transparenz plötzlich ein Regelverstoß wird

Das ist der Punkt, der mich bis heute beschäftigt. Eigentlich sollte man Käufer möglichst ehrlich informieren. Gerade bei limitierten oder stark gefälschten Sneakern gehört es inzwischen fast schon dazu, auf die Existenz von Plagiaten hinzuweisen und gleichzeitig zu erklären, warum das eigene Paar original ist. Auf TikTok und Instagram werden täglich Plagiate und Fakes der angesagtesten und teuersten Sneaker verkauft - mehr noch als zu meiner aktiven Zeit als Blogger und Sammler. Doch genau dieser Hinweis scheint mir letztlich zum Verhängnis geworden zu sein.

Wenn tatsächlich bereits ein einzelnes Wort ausreichen kann, um automatisch überprüft oder sogar gesperrt zu werden, werden ehrliche Verkäufer künftig vermutlich zweimal überlegen, wie sie ihre Artikel beschreiben oder ob sie Vinted als Plattform für den Verkauf von hochwertigen, seltenen und gesuchten Produkten nutzen werden.

Nach der Sperrung beginnt der eigentliche Frust

Eine automatische Sperrung kann passieren. Jedes System macht Fehler. Was mich allerdings wirklich überrascht hat, war die Zeit danach. Ich wollte den Sachverhalt erklären. Ich wollte Fotos hochladen. Ich wollte die Originalrechnung einreichen. Ich wollte beweisen, dass mein Nike Mind 001 vorhanden und echt ist. Doch genau dazu bekam ich praktisch keine Gelegenheit. Stattdessen erhielt ich ausschließlich automatisierte Antworten. Ich formulierte meine Nachrichten mehrfach neu, erklärte den Sachverhalt ausführlich und versuchte zusätzlich, Vinted über Instagram und Facebook zu erreichen. Auch dort bekam ich zwar freundliche Rückmeldungen, eine tatsächliche Prüfung meines Falls fand nach meinem Eindruck jedoch nicht statt.

Der Eindruck entstand, dass ich nie mit einem Mitarbeiter sprechen konnte, der sich den Fall individuell angesehen hat.

Nike Mind 001 Triple Black

Nur eine Chance auf Widerspruch

Laut den offiziellen Hilfeseiten von Vinted kann gegen eine Moderationsentscheidung Widerspruch eingelegt werden. Dieser Widerspruch ist allerdings nur einmal und innerhalb von sechs Monaten nach der Moderationsentscheidung möglich. Vinted empfiehlt außerdem, dabei sämtliche verfügbaren Nachweise einzureichen.

Die entsprechenden Informationen findet ihr hier:

In meinem Fall entstand jedoch der Eindruck, dass meine Erklärungen und angebotenen Nachweise nie tatsächlich berücksichtigt wurden.

Wenn ein Widerspruch scheitert oder nicht erfolgreich bearbeitet wird, bleibt nach den offiziellen Informationen zunächst keine weitere Möglichkeit, dieselbe Moderationsentscheidung erneut anzufechten. Genau das macht solche Fälle aus meiner Sicht so problematisch. Denn wenn bereits die erste automatische Entscheidung auf einem Missverständnis beruhte, kann sie weitreichende Folgen haben.

Ich bin kein gewerblicher Händler

Besonders frustrierend ist das für Verkäufer wie mich. Ich betreibe keinen professionellen Handel, nicht gewerblich - nur zum Spaß. Verkaufen und kaufen. Auf meinem Vinted-Profil habe ich über Jahre hinweg lediglich Kleidung und Schuhe aus unserem Familienhaushalt verkauft. Mein Profil besitzt ausschließlich positive 5-Sterne-Bewertungen. Der Nike Mind 001 sollte lediglich verkauft werden, weil er mir leider zu klein war. Nicht mehr. Nicht weniger.

Automatische Systeme brauchen menschliche Kontrolle

Ich verstehe sehr gut, warum Plattformen wie Vinted automatisierte Systeme einsetzen. Dort werden so viele gefälschte Waren angeboten, dass man dem kaum noch Herr werden kann. Alleine von Stüssy gibt es dort wohl mehr Plagiate als echte Teile. Traurig. Denn ich bin auch ein Fan dieser Marke und kaufe gerne Vintage-Teile. Aber auch andere High-Fashion-Brands sind betroffen. Louis Vuitton, Chanel, Gucci oder aber Supreme, Nike oder adidas. Nur um ein paar wenige zu nennen.

Jeden Tag werden tausende neue Artikel eingestellt. Ohne technische Unterstützung wäre eine Kontrolle kaum möglich. Aber genau deshalb sollte es auch einen funktionierenden Weg geben, offensichtliche Fehlentscheidungen unkompliziert von einem Menschen überprüfen zu lassen. Ein Algorithmus kann Schlagwörter erkennen. Ein Mensch versteht den Zusammenhang. Zwischen den Aussagen "Ich verkaufe einen Fake." und "Es gibt viele Fälschungen. Mein Schuh ist ein Original." liegt schließlich ein gewaltiger Unterschied.

Mein Fazit

Ich möchte Vinted mit diesem Artikel nicht schlechtreden. Absolut nicht. Ich bin Fan, habe die Plattform jahrelang fast täglich gerne genutzt und würde das auch künftig gerne wieder tun. Mein Fall zeigt jedoch, wie schnell ehrliche Verkäufer in Schwierigkeiten geraten können. Manchmal scheint bereits ein einziges Wort zu genügen, um in das Raster automatischer Prüfsysteme zu geraten. Noch schwieriger wird es anschließend, wenn der Eindruck entsteht, dass niemand mehr erreichbar ist, der den Sachverhalt persönlich prüfen kann.

Vielleicht liest diesen Artikel irgendwann jemand bei Vinted. Denn eigentlich wünsche ich mir nichts weiter, als dass sich ein Mensch meinen Fall einmal ansieht. Ich bin überzeugt, dass sich das Missverständnis dann innerhalb weniger Minuten aufklären ließe.

Vinted Account gesperrt, Vinted Fake Sperre, Nike Mind 001 Vinted oder Vinted Widerspruch Account Sperrung.


Nike Mind 001 Triple Black

Nike Mind 001 Triple Black: Endlich kann ich ihn ausprobieren.

Nike Mind 001:  Ich habe monatelang auf diesen Schuh gewartet

Es gibt Schuhe, die kauft man spontan. Und dann gibt es Schuhe, auf die man gefühlt ewig wartet. Der Nike Mind 001 gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie. Nicht, weil ich irgendwie unsicher war oder kein Geld hatte. Nein. Das Teil war, seit dem Nike Event im Frühjahr in Berlin, bei dem die üblichen Verdächtigen bei einer coolen Party mit der roten Version des Schuhs beschenkt wurden, immer ausverkauft. Mindestens einen Drop zwischendurch habe ich auch verpasst. Seit Monaten habe ich jede neue Information zum Mind 001 verfolgt. Als großer Fan der adidas Yeezy Slides war für mich klar: Wenn Nike mit einem komplett neuen Ansatz in dieses Segment einsteigt, muss ich den Schuh unbedingt ausprobieren. Jetzt halte ich endlich den Nike Mind 001 in Triple Black in den Händen und schon nach den ersten Stunden war klar, dass Nike hier nicht einfach nur einen weiteren Slip-on auf den Markt gebracht hat.

Nike Mind 001 Triple Black
Der wohl ungewöhnlichste Nike der letzten Jahre

Nike selbst beschreibt den Mind 001 nicht als klassischen Recovery-Schuh oder Hausschuh. Stattdessen spricht das Unternehmen von einem völlig neuen Konzept, das aus der hauseigenen Nike Mind Science Department entstanden ist. Dort wurde über viele Jahre erforscht, wie sich die Verbindung zwischen Gehirn und Körper durch sensorische Reize verbessern lässt. Das Ergebnis ist eine komplett neue Produktplattform namens Nike Mind. Klingt zunächst ziemlich futuristisch. Tatsächlich steckt hinter dem Mind 001 aber deutlich mehr Entwicklungsarbeit, als man auf den ersten Blick vermuten würde.

22 bewegliche Elemente unter dem Fuß

Das auffälligste Merkmal des Schuhs sind die 22 beweglichen Schaumstoffelemente in der Sohle. Während man läuft, bewegen sich diese kleinen Elemente unabhängig voneinander und erzeugen einen permanenten Druck auf unterschiedliche Bereiche der Fußsohle. Laut Nike sollen dadurch sensorische Bereiche des Gehirns aktiviert werden, wodurch sich der Träger ruhiger, fokussierter und präsenter fühlen soll. Das Unternehmen spricht dabei von einer wissenschaftlich entwickelten Technologie, die über viele Jahre mit Athleten getestet wurde. Ob man diese Versprechen tatsächlich im Alltag spürt, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Unabhängige wissenschaftliche Nachweise für alle Marketingaussagen hat Nike bislang nur teilweise veröffentlicht, weshalb einige Experten die Aussagen auch kritisch betrachten.

Meine ersten Eindrücke

Ich gebe ehrlich zu: Ich habe den Schuh nicht gekauft, weil ich glaube, dass er mein Gehirn neu programmiert. Ich wollte ihn, weil ich das Konzept spannend finde und weil ich schon seit Jahren ein riesiger Fan der Yeezy Slides bin. Für mich gehören sie bis heute zu den bequemsten Schuhen überhaupt. Genau deshalb war ich unglaublich gespannt, wie sich Nikes Antwort darauf anfühlt. Der erste Eindruck ist überraschend. Der Mind 001 fühlt sich komplett anders an als eine Yeezy Slide. Während die adidas Slides den Fuß einfach extrem weich betten, passiert beim Nike ständig etwas unter der Fußsohle. Man merkt tatsächlich, wie sich die einzelnen Elemente bewegen. Anfangs fühlt sich das ungewohnt an, nach kurzer Zeit aber erstaunlich natürlich. Dazu kommt das leichte Obermaterial mit den vielen kleinen Perforationen, wodurch der Schuh angenehm luftig wirkt. Gerade im Sommer ein echter Pluspunkt.

Triple Black passt einfach zu allem

Ich habe mich bewusst für den Triple Black entschieden. Für mich ist das die mit Abstand schönste Farbvariante. Komplett schwarz, unauffällig und trotzdem futuristisch. Genau so mag ich Sneaker. Der Schuh wirkt fast wie ein Konzeptfahrzeug auf vier Rädern: futuristisch, aber nicht übertrieben. Vor allem aus der Seitenansicht erkennt man sofort, dass der Mind 001 eben kein gewöhnlicher Mule ist. Eher ein Cybertruck-artiger Sneaker.

Nicht nur Hype

Natürlich lebt ein Modell wie dieses auch vom Hype. Die ersten Releases waren schnell vergriffen und entsprechend hoch war das Interesse in der Sneaker-Community. In Foren und auf Reddit wurde intensiv darüber diskutiert, ob der Schuh tatsächlich einen Mehrwert bietet oder ob die Technologie eher Marketing als Revolution ist. Wie so oft liegen die Meinungen weit auseinander. Für mich ist das allerdings gar nicht der entscheidende Punkt.

Mein Fazit

Der Nike Mind 001 ersetzt für mich die Yeezy Slides nicht. Ehrlich gesagt will er das auch gar nicht. Während die Yeezy Slides für mich der perfekte Schuh zum Entspannen sind, fühlt sich der Nike Mind 001 deutlich technischer und experimenteller an. Jeder Schritt vermittelt ein anderes Laufgefühl und genau das macht ihn so interessant. Ich finde es spannend, dass Nike nach Jahrzehnten klassischer Performance-Schuhe den Mut hat, ein komplett neues Konzept auf den Markt zu bringen. Ob sich die Idee langfristig durchsetzt, wird man sehen. ch weiß nur eins: Ich wollte diesen Schuh seit der ersten Vorstellung unbedingt haben. Jetzt steht er endlich bei mir und ich bereue den Kauf keine Sekunde. Nicht, weil ich dadurch plötzlich konzentrierter oder entspannter werde. Sondern weil der Nike Mind 001 genau das ist, was Sneaker für mich ausmacht: ein ungewöhnliches Design, eine spannende Geschichte und der Mut, etwas völlig Neues auszuprobieren.


AppleTV Apple Ted Lasso Staffel 4 Season

Ted Lasso, Staffel 4: Start nächste Woche – das sind die zwei großen Veränderungen

Die Wartezeit hat bald ein Ende: Am Dienstag, dem 4. August, startet die vierte Staffel von Ted Lasso bei Apple TV.

Nach dem eher durchwachsenen Eindruck von Staffel 3 richten sich die Blicke vieler Fans gespannt auf die Rückkehr – und die bringt gleich zwei entscheidende Neuerungen mit sich, die das bekannte Serienuniversum spürbar verändern werden.

AppleTV Apple Ted Lasso Staffel 4 Season
Apple TV


Der Fokus verschiebt sich: Es gibt neue Gesichter und große Abgänge.

Auch in der vierten Staffel sind viele der vertrauten Figuren mit dabei: Ted, Rebecca, Keeley, Roy und Coach Beard gehören weiterhin zum Kern der Serie. Doch der rote Faden der Handlung ändert sich grundlegend: Im Mittelpunkt steht künftig das Frauenteam, die Lady Greyhounds. Damit einher geht ein spürbarer Umbruch im Cast. Neu dabei sind unter anderem Tanya Reynolds als Trainerin Alice Chilton, die gemeinsam mit Ted Lasso das Team betreut, sowie mehrere neue Spielerinnen der Lady Greyhounds: Abbie Hern als Gemma, Jude Mack als Boots, Faye Marsay als Lizzie sowie die Zwillinge Aisling Sharkey (Niamh) und Rex Hayes (Siobhan).

Im Gegenzug verschwinden bekannte Männerfiguren aus dem festen Ensemble von AFC Richmond: Jamie Tartt, Dani Rojas, Sam Obisanya, Isaac McAdoo und Colin Hughes sind nicht mehr als reguläre Cast-Mitglieder dabei – vereinzelte Gastauftritte sind allerdings nicht ausgeschlossen. Auch die Rückkehr von Nick Mohammed als Nate steht bislang noch nicht endgültig fest.

Umbau hinter den Kulissen: Neue kreative Führung

Neben der inhaltlichen Neuausrichtung gibt es auch personelle Veränderungen im Autorenteam. In den ersten Staffeln war Bill Lawrence, Mitschöpfer der Serie und bekannt für Produktionen wie „Shrinking”, „Bad Monkey”, „Scrubs” und „Rooster”, eng in die Entwicklung eingebunden. In Staffel 3 war er dagegen kaum noch beteiligt – ein Umstand, den viele Fans und Kritiker als Ursache für die kreativen Schwächen der Staffel sehen.

Für die vierte Staffel hat Apple deshalb Verstärkung geholt: Jack Burditt, der durch Erfolgsserien wie 30 Rock und Modern Family bekannt wurde, unterstützt nun Jason Sudeikis. Laut einem Bericht des „Hollywood Reporter” teilen sich die beiden die Verantwortung klar auf: Während Sudeikis weiterhin die kreative Vision der Serie prägt, kümmert sich Burditt vor allem um Budget, Zeitplan und die organisatorische Leitung des Autorenteams. Berichten zufolge hat Burditt zudem die Leitung des Writers' Rooms für die neue Staffel übernommen.

Erste Reaktionen und Vorab-Eindrücke deuten darauf hin, dass sich diese neue Arbeitsteilung auszahlt: Die vierte Staffel soll wieder deutlich näher an die gefeierte Magie der ersten Staffel heranreichen als die schwächere dritte Staffel.

Zusammenfassung

Mit dem Fokus auf die Lady Greyhounds und einem überarbeiteten Autorenteam wagt Ted Lasso einen mutigen Neustart. Ob sich die Neuausrichtung auszahlt, zeigt sich ab dem 4. August auf Apple TV. Für Fans der ersten Stunde dürfte vor allem spannend sein, wie viel vom ursprünglichen Charme der Serie in der neuen Konstellation erhalten bleibt.

„Ted Lasso” ist über Apple TV verfügbar, unter anderem im Rahmen des Apple-One-Bundles.


Audi Q9 (2027): Alle Infos zu Motoren, Preis, Innenraum & SQ9

Audi Q9 - Das neue Luxus-Flaggschiff aus Ingolstadt.

Der Audi Q9 ist endlich da. Mit dem neuen Flaggschiff erweitert Audi seine SUV-Familie nach oben und greift direkt die größten Premium-SUVs der Welt an. Oberhalb des Audi Q7 positioniert, soll der Q9 künftig gegen Modelle wie den BMW X7, die Mercedes-Benz GLS-Klasse oder den Range Rover antreten. Mehr Platz, mehr Luxus und modernste Technik stehen dabei im Mittelpunkt. Doch kann der neue Audi Q9 den hohen Erwartungen wirklich gerecht werden?

Foto: AUDI AG

In diesem Artikel erfährst du alles über den neuen Audi Q9 – vom Design über die Motoren bis hin zum Preis. Außerdem verrate ich dir, warum mich dieses Modell als langjährigen Audi-Fan besonders interessiert.

Audi Q9: Das neue Flaggschiff von Audi

Mit dem Audi Q9 schließt Audi eine Lücke im eigenen Modellprogramm. Während der Audi Q7 bislang das größte SUV der Marke war, richtet sich der neue Q9 an Kunden, die noch mehr Komfort, Platz und Luxus erwarten.

Mit einer Länge von rund 5,31 Metern und einem Radstand von über drei Metern zählt der Audi Q9 zu den größten SUVs im Premiumsegment. Besonders in den USA, China und im Nahen Osten soll das Modell eine wichtige Rolle spielen. Aber auch in Europa dürfte das Interesse groß sein, denn Audi bietet erstmals ein echtes Luxus-SUV an, das sich direkt mit den Spitzenmodellen der Konkurrenz messen möchte.

Design: Modern, elegant und unverkennbar Audi

Schon auf den ersten Blick wird deutlich, dass Audi beim Q9 einen etwas anderen Weg einschlägt. Statt aggressiver Linien und übertriebener Sportlichkeit setzt das neue Modell auf Eleganz und Präsenz. Der große Singleframe-Kühlergrill dominiert die Front und wird von den neuesten Matrix-LED-Scheinwerfern eingerahmt. Am Heck sorgen moderne OLED-Rückleuchten mit individualisierbaren Lichtsignaturen für einen hochwertigen Auftritt.

Versenkte Türgriffe, große Leichtmetallfelgen mit bis zu 23 Zoll sowie klar gezeichnete Karosserielinien verleihen dem Audi Q9 eine moderne und zeitlose Optik. Insgesamt wirkt das Fahrzeug hochwertiger und souveräner als viele andere SUVs seiner Klasse.

Innenraum: Luxus auf höchstem Niveau

Auch im Innenraum möchte Audi neue Maßstäbe setzen. Das Cockpit wird von mehreren hochauflösenden Displays geprägt und verbindet modernste Technik mit hochwertigen Materialien. Neben dem digitalen Kombiinstrument verfügt der Audi Q9 über ein großes Infotainment-System sowie ein separates Display für den Beifahrer.

Massagesitze, Sitzbelüftung, ein Panorama-Glasdach mit elektronischer Verdunkelung und ein Bang-&-Olufsen-Soundsystem mit 22 Lautsprechern gehören je nach Ausstattung ebenfalls zum Angebot. Hinzu kommen moderne Funktionen wie Amazon Alexa, ein Android-basiertes Infotainment und zahlreiche Assistenzsysteme, die den Alltag erleichtern.

Besonders erfreulich ist das großzügige Platzangebot. Der Audi Q9 wird sowohl als Siebensitzer als auch als luxuriöser Sechssitzer angeboten. Gerade in der zweiten und dritten Sitzreihe profitieren die Passagiere von deutlich mehr Beinfreiheit als im Audi Q7.

Motoren: Vom effizienten Diesel bis zum V8

Zum Marktstart setzt Audi auf unterschiedliche Antriebe für verschiedene Märkte. In Europa beginnt das Angebot mit einem 3,0-Liter-V6-TDI, der 299 PS leistet und von einem Mildhybrid-System unterstützt wird. Dadurch sollen sowohl Verbrauch als auch Fahrkomfort verbessert werden.

Wer mehr Leistung möchte, dürfte vor allem den Audi SQ9 im Blick haben. Das Topmodell erhält den bekannten 4,0-Liter-Biturbo-V8 mit 591 PS und 800 Newtonmetern Drehmoment. Damit sprintet das große Luxus-SUV in rund 3,8 Sekunden auf Tempo 100 und bewegt sich bereits auf dem Niveau vieler RS-Modelle.

Fahrkomfort und Technik

Trotz seiner Größe soll sich der Audi Q9 überraschend agil bewegen lassen. Verantwortlich dafür sind die serienmäßige adaptive Luftfederung, der permanente quattro-Allradantrieb sowie moderne Fahrwerks- und Dämpfersysteme. Optional bietet Audi außerdem eine Allradlenkung an, die das Rangieren erleichtert und gleichzeitig die Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten verbessert.

Auch im Alltag zeigt sich der Audi Q9 äußerst vielseitig. Mit einer Anhängelast von bis zu 3,5 Tonnen eignet sich das SUV problemlos für Wohnwagen, Pferdeanhänger oder Boote. Ergänzt wird das Gesamtpaket durch zahlreiche Assistenzsysteme wie einen adaptiven Tempomaten, Spurhalteassistenten, Parkassistenten und ein 360-Grad-Kamerasystem.

Preis und Marktstart des Audi Q9

Der Einstiegspreis des Audi Q9 liegt in Deutschland bei rund 108.400 Euro. Für den Audi SQ9 dürfte der Preis – abhängig von der Ausstattung – deutlich über 140.000 Euro liegen. Die Bestellfreigabe erfolgt bereits Ende Juli 2026, die ersten Fahrzeuge sollen ab November ausgeliefert werden.

Warum mich der Audi Q9 persönlich begeistert

Wer HYPES ARE US schon länger liest, weiß, dass ich nicht nur Technik liebe, sondern auch seit vielen Jahren ein großer Audi-Fan bin. Ich fahre die Marke mittlerweile seit vielen Jahren - immer mal wieder - und hatte das Glück, ein paar klassische Modelle selbst zu besitzen.

Angefangen hat alles mit einem Audi TT der ersten Generation. Danach folgte ein Audi A4 Avant 2.5 TDI quattro und heute fahre ich einen Audi SQ5 8R Competition mit Erstzulassung im Januar 2017. Gerade die sportlicheren Modelle aus Ingolstadt haben mich schon immer begeistert. Sie verbinden Leistung, Alltagstauglichkeit und eine hochwertige Verarbeitung auf eine Art, die für mich bis heute typisch Audi ist.

Genau deshalb verfolge ich die Entwicklung des neuen Flaggschiffs mit großem Interesse. Natürlich richtet sich das Fahrzeug an eine andere Zielgruppe als mein SQ5, trotzdem zeigt Audi mit diesem Modell eindrucksvoll, was aktuell technisch und qualitativ möglich ist. Vor allem auf den Audi SQ9 bin ich besonders gespannt. Ein luxuriöses SUV mit einem V8 und fast 600 PS klingt nach einer ganzen Menge Spaß.

Fazit: Ist der Audi Q9 das beste Luxus-SUV von Audi?

Mit dem Audi Q9 präsentiert Audi das bisher größte, luxuriöseste und technisch modernste SUV der Unternehmensgeschichte. Mehr Platz, hochwertige Materialien, moderne Assistenzsysteme und leistungsstarke Motoren machen den Q9 zu einem ernsthaften Konkurrenten für BMW X7, Mercedes-Benz GLS und Range Rover.

Ob der Audi Q9 tatsächlich zum neuen Maßstab im Segment der Luxus-SUVs wird, müssen die ersten Vergleichstests zeigen. Das Gesamtpaket wirkt jedoch bereits jetzt äußerst überzeugend. Für mich gehört der Audi Q9 ohne Zweifel zu den spannendsten Fahrzeugneuheiten der letzten Jahre – und ich bin sehr gespannt, wie sich das neue Flaggschiff im Alltag schlagen wird.

Link: Audi AG


Jugendwort 2026

Jugendwort 2026: Das sind die Top 10

Jugendwort 2026: Das sind die Top 10 – und das steckt wirklich dahinter

Jedes Jahr sorgt die Wahl zum Jugendwort des Jahres für Gesprächsstoff. Während Jugendliche die Begriffe ganz selbstverständlich auf TikTok, Instagram oder Discord verwenden, stehen viele Erwachsene oft ratlos daneben. Was bedeutet eigentlich „Crashout“? Warum sagt plötzlich jeder „Peak“? Und was hat es mit „gute Käse“ auf sich?

Jugendwort 2026

Jetzt ist die offizielle Top-10-Liste für das Jugendwort 2026 veröffentlicht worden. Bis zum 20. August 2026 können Jugendliche zwischen 11 und 20 Jahren online für ihren Favoriten abstimmen. Anschließend ziehen die drei beliebtesten Begriffe ins Finale ein. Das Gewinnerwort wird traditionell im Oktober auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben.

Die Top 10 des Jugendworts 2026

67

Ein Begriff, der eigentlich gar keine feste Bedeutung besitzt. Er entstand durch einen viralen TikTok-Trend und wird heute meist als Insider oder Running Gag verwendet. Gerade weil niemand genau erklären kann, was „67“ eigentlich bedeutet, hat sich der Ausdruck so schnell verbreitet.

Crashout

Wer einen „Crashout“ hat, verliert komplett die Nerven. Gemeint ist eine emotionale Überreaktion oder ein kleiner Ausraster. Häufig wird der Begriff aber auch ironisch genutzt, wenn jemand wegen einer Kleinigkeit völlig übertreibt.

Digga

Ein echter Klassiker der deutschen Jugendsprache. „Digga“ dient einfach als lockere Anrede für Freunde und ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der Alltagssprache. 2026 erlebt der Begriff erneut ein kleines Comeback.

Du bist gut genug

Dieser Satz stammt ursprünglich aus einem viralen Song und entwickelte sich anschließend zu einem beliebten TikTok-Meme. Heute wird er oft humorvoll oder ironisch eingesetzt und hat längst seine ursprüngliche Bedeutung hinter sich gelassen.

Gute Käse

Auch wenn der Ausdruck zunächst merkwürdig klingt, bedeutet er schlicht: richtig gut oder besonders gelungen. Jugendliche verwenden „gute Käse“ als positives Urteil über Personen, Produkte oder Situationen.

Macker

Der Begriff beschreibt längst nicht mehr nur den klassischen Angeber. Heute wird „Macker“ häufig scherzhaft oder sogar sympathisch für einen Freund oder Schwarm verwendet.

Peak

Das englische Wort „Peak“ steht für den absoluten Höhepunkt. Wenn etwas „Peak“ ist, könnte es kaum besser sein. Genau deshalb gehört der Begriff inzwischen zu den beliebtesten Ausdrücken vieler Jugendlicher.

Ragebait

Ein Begriff aus der Social-Media-Welt. Gemeint sind Inhalte, die absichtlich provozieren, damit Nutzer kommentieren, diskutieren oder sich aufregen. Ziel ist meist eine möglichst hohe Reichweite.

Schere

Ursprünglich stammt der Ausdruck aus der Gaming-Szene. Wer „Schere“ sagt oder das entsprechende Handzeichen macht, gibt einen Fehler zu oder übernimmt freiwillig die Verantwortung.

Süper

Das Wort leitet sich vom türkischen „Süper“ ab und bedeutet schlicht „super“. In den vergangenen Monaten hat sich der Begriff zunehmend auch im deutschen Sprachgebrauch etabliert.

Warum sich Jugendsprache so schnell verändert

Noch vor einigen Jahren entstanden neue Jugendwörter hauptsächlich auf Schulhöfen oder in Freundeskreisen. Heute kommen die meisten Begriffe direkt aus sozialen Netzwerken wie TikTok, Instagram, Twitch oder Discord.

Besonders auffällig ist dabei der starke Einfluss des Englischen. Wörter wie Peak, Crashout oder Ragebait stammen ursprünglich aus dem englischsprachigen Internet und wurden von deutschsprachigen Creatorn übernommen. Gleichzeitig prägen auch andere Sprachen, etwa Türkisch mit „Süper“, zunehmend die moderne Jugendsprache.

Dadurch verändert sich Sprache heute deutlich schneller als noch vor wenigen Jahren. Manche Begriffe verschwinden bereits nach wenigen Monaten wieder, andere schaffen sogar den Sprung in den allgemeinen Sprachgebrauch.

Nicht jeder Vorschlag schafft es auf die Liste

Jedes Jahr werden Tausende Begriffe eingereicht. Doch nicht alle gelangen in die finale Auswahl. Langenscheidt prüft sämtliche Vorschläge und schließt unter anderem diskriminierende, beleidigende oder politisch motivierte Begriffe aus.

Dadurch soll sichergestellt werden, dass tatsächlich Wörter ausgewählt werden, die den Sprachgebrauch vieler Jugendlicher widerspiegeln.

Meine Meinung

Ich finde die Wahl zum Jugendwort des Jahres jedes Mal spannend. Weniger, weil die Begriffe dauerhaft bleiben, sondern weil sie zeigen, wie sich Sprache verändert und welche Themen Jugendliche gerade beschäftigen.

Mein persönlicher Favorit ist „Peak“. Das Wort ist kurz, leicht verständlich und lässt sich in vielen Situationen verwenden. Gleichzeitig würde es mich überhaupt nicht überraschen, wenn am Ende ein Begriff gewinnt, den außerhalb von TikTok heute noch kaum jemand kennt. Genau das macht die Jugendsprache schließlich aus: Sie entwickelt sich schneller als jede andere Form unserer Sprache.

Fazit

Die diesjährige Top-10-Liste zeigt deutlich, wie stark soziale Medien inzwischen unseren Sprachgebrauch beeinflussen. TikTok, Gaming und internationale Internetkultur liefern heute die meisten Begriffe, die wenig später auch außerhalb der Jugend bekannt werden.

Ob am Ende Peak, Crashout, Ragebait oder doch ein ganz anderer Begriff gewinnt, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Eines steht aber schon jetzt fest: Das Jugendwort 2026 ist wieder ein spannender Blick auf die Sprache einer ganzen Generation.


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